Spielberichte 2016 / 2017 und FSV-Torschützen
1 Treffer 2 Treffer 3 Treffer 4 Treffer
5 Treffer
E. Kratzsch J. Schaake K. Sogojeva
D. Michels A. Nordmeier
A. Rasch
6 Treffer 7 Treffer 8 Treffer 9 Treffer 10 Treffer
I. Chahrour
K. Turan
11 Treffer 12 Treffer 13 Treffer 14 Treffer 15 Treffer
T. Wiegand


Pressemitteilung
FSV Wolfhagen
(Tony Pospischill)
16.06.2017: FSV präsentiert weitere Neuzugänge!

Matiullah Razaq kommt von der SG /Helsa, Dieunedort Kacanou vom Tuspo Rengershausen, Marcel Enge kehrt von der SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha zurück, Reaktivierung von Martin Schin - 

Matiullah Razaq (31) 

Matu kommt von der SG Wickenrode/Helsa. Zuvor spielte er Gruppenliga bei der SG Neuental/Jesberg und Kreisoberliga bei der FSG Gudensberg. Die meisten Spiele machte er jedoch für den FC Körle - auch hier überwiegend in der Gruppenliga. Insgesamt machte er in den vergangenen 6 Spielzeiten in 127 Spielen 46 Tore. Mit Matu kommt ein technisch versierter Mittelfeldspieler mit Torriecher zu uns, welcher sich auf die neue Aufgabe bei den Wölfen freut! 

Dieunedort Kacanou (28)

Dieunedort wechselt vom Gruppenliga Absteiger aus Rengershausen zu uns. Zuvor war er bereits in Wattenbach in der Gruppen- und beim TSV Oberzwehren in der Kreisoberliga Kassel im Einsatz. Durch seine lustige und aufgeschlossene Art und seine fussballerische Qualität im Defensivbereich wird er unsere Wölfe in der neuen Spielzeit verstärken.

Marcel Enge (21)

Marcel kehrt nach einem Jahr bei der SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha zurück zu seinem Jugendverein - dem FSV Rot-Weiß Wolfhagen. Ein Jahr in der Kreisoberliga brachte ihn fussballerisch und in der Zweikampfführung einen Schritt weiter, so dass er unseren FSV mit seiner Agilität in der kommenden Saison im Defensivbereich weiter verstärken wird.

Martin Schin (21)

Martin ist der Bruder von FSV Jugend- und Seniorenspieler Thomas Schin. Nach einer längeren Fussballpause konnte er davon überzeugt werden, wieder die Torwarthandschuhe zu schnüren und das Tor der Wölfe zu hüten. In der Jugend trat er für den FSV Wolfhagen, sowie die JSG Warmetal gegen das runde Leder. 

In der nächsten Woche folgt dann die Neuvorstellung des nächsten Transfers auf der Position des Torhüters.

Ein Bericht von
Tony Pospischill

31.03.2017

FSV verpflichtet Halil Inan als Trainer der Seniorenmannschaften zur neuen Saison 2017/2018!

- Neu-Trainer kommt von der SG Kirchberg/Lohne -

Nach kurzer aber sehr intensiver Suche sind die Wölfe stolz darauf, ihren neuen Trainer der FSV-Senioren in der Gruppenliga bzw. Kreisliga A vorstellen zu dürfen. Mit Halil Inan konnte dabei der absolute Wunschtrainer für den FSV Wolfhagen gewonnen werden. 

Halil Inan begann seine Trainerkarriere als Co-Trainer des Gruppenligisten SG Schauenburg. Von dort ging es für ihn über die Stationen SV Balhorn und SG Ungedanken/Mandern zum Gruppenligisten von der SG Kirchberg/Lohne. Nun also der Wechsel in die Ex-Kreisstadt nach Wolfhagen, nachdem Halil bereits in der Winterpause nach drei erfolgreichen Jahren seinen Rücktritt bei der SG zum Saisonende ankündigte. 

Nach der Entlassung des ehemaligen Trainers Michael Briehl und der vereinbarten Rückkehr Mario Elsassers in die Position des Jugendkoordinators handelte man schnellstmöglich und stellte den Kontakt zu Inan her, für welchen bis dato auch eine Fussballpause in Frage kam. Dem Vorstand des FSV um Harms Böttger gelang es jedoch in Zusammenarbeit mit Teammanager Arthur Rosenhauer, ihn, vom Konzept des FSV zu überzeugen. 

Als Spieler trat Halil Inan unter anderem für den VFL Kassel in der Fussball-Landesliga gegen den Ball. Der FSV ist überzeugt mit Halil Inan einen sportlich, sowie charakterlich hervorragend zum FSV passenden Trainer verpflichtet zu haben, um den FSV wieder in ruhigeres Fahrwasser und in bessere Tabellenregionen führen zu können.

Wir sagen herzlich willkommen Halil im schönen Liemeckestadion zu Wolfhagen und freuen uns bereits jetzt auf den Beginn der Vorbereitung auf die Saison 2017/2018!


Ein Bericht von
Tony Pospischill
DANKE!!!

Das ist ein Wort, welches die Wehmut, welche wir ob der diesjährigen Abgänge empfinden, nunmehr ganz gut beschreibt.

Nach 6 Jahren verlässt uns unser Micha Alheid nach Saisonende in Richtung FSG Weidelsburg. Nach seinem Wechsel vom FSV Dörnberg durchlebte Micha mit unseren Wölfen alle Ups and Downs - alle Auf- und Abstiege. In dieser Zeit ist er zu einem wertvollen Mitglied unserer Gemeinschaft und des Wolfsrudels geworden. Wir verabschieden ihn mit einem weinenden Auge aber du bist ja nicht aus der Welt und du bist im Liemeckestadion immer mehr als willkommen!

Weiterhin verlässt uns mit Marvin Seitz ein Spieler, welcher in dieser Saison den Durchbruch schaffte und sich einen Platz in der Startelf unserer Gruppenligamannschaft ergattern konnte. Marvin war meist einer der letzten, welche den Platz in der Kabine oder im Vereinsheim verließ. Dieser Platz in der Wolfsfamilie bleibt nun leer. Aber auch du, lieber Marvin, bist immer herzlich willkommen im schönsten Stadion der Welt.

Zu guter Letzt verlässt uns unser Rückhalt mit der Nummer 1 auf dem Rücken. Nils Zimmermann räumt nach zwei Jahren bei den Wölfen seinen Spind und kehrt zu seinem Heimatverein zurück. Nach einem Jahr in der Lehre erkämpfte sich Nils in diesem Jahr einen Platz als Stammtorhüter der Ersten. Er scheute jedoch auch nie davor zurück, der zweiten Mannschaft zu helfen und vollen Einsatz für die Reserve zu geben. Auch dass, lieber Nils, ist dir gar nicht hoch genug anzurechnen!

Jungs, wir werden euch vermissen! Trotz allem wünschen wir euch alles Gute für die Zukunft in sportlicher aber vor allem persönlicher Hinsicht! Nochmals DANKE und - wir sehen uns, denn....


Quelle: HNA 28.05.2017 FSC Wolfhagen – SG Herleshausen / /Nesselröden / Ulfegrund 1:0 (0:0)

Turan sichert letzten Sieg

Fußball-Gruppenligist Wolfhagen schlägt Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund 1:0

Von Michael Weppler

Durch ein Tor von Kamil Turan in der 68. Spielminute gewann der FSV Rot-Weiß Wolfhagen sein letztes Spiel in der Fußball-Gruppenliga mit 1:0 (0:0). Während die Wolfhager nach dem Spiel mit Wasserduschen feierten, lagen viele Gästespieler enttäuscht auf dem Boden, denn durch den 3:0-Sieg von Mitkonkurrent Weidenhausen II über Vellmar II wird der Aufsteiger als Drittletzter die Liga wieder verlassen müssen.

„Wir können besser spielen, als wir es heute gezeigt haben, aber entscheidend war, dass wir in der Vorwoche die Klasse gehalten haben“, zog FSV-Interimstrainer Mario Elsasser ein zufriedenes Fazit. Trotz seiner guten Ausbeute von vier Punkten aus zwei Spielen wird Elsasser in der nächsten Saison wieder als Jugendkoordinator und Jugendtrainer arbeiten: „Das war im Vorfeld so abgesprochen.“

Der FSV-Abteilungsleiter Senioren, Arthur Rosenauer, hofft, in der nächsten Woche einen neuen Trainer präsentieren zu können. Mit Demetrio D’ Agostino vom Hessenligisten FSC Lohfelden haben die Rot-Weißen schon eine hochkarätige Neuverpflichtung getätigt. „D’ Agostino ist genau der Spieler, den wir benötigen. Er kann mit seinen Pässen in die Tiefe unsere schnellen Spitzen Timo Wiegand und Ibrahim Chahrour einsetzen“, sieht Rosenauer den Mittelfeldspieler als große Verstärkung. Der 30-jährige hatte für den FSC in 18 Spielen vier Tore erzielt und hatte davor mehrere Jahre für den KSV Baunatal gespielt. Als zweiter Neuzugang steht mit Dustin Taege ein alter Bekannter fest, der vom Gruppenligisten Kirchberg/Lohne zurückkehrt. Der 22-jährige defensive Mittelfeldspieler erzielte dort in 23 Spielen zwei Tore.

Den FSV verlassen werden Torhüter Nils Zimmermann, Marvin Seitz und der zum Nachbarn Weidelsburg wechselnde Michael Alheid, die nach dem Spiel vom Vorstand mit Geschenken verabschiedet wurden.

Bei hochsommerlichen Temperaturen war es in der ersten Halbzeit ein verteiltes Spiel mit zwei Freistoßchancen durch Andre Nordmeier und Turan und zwei Möglichkeiten der Gäste. Kurz vor der Pause hatte Kevin Simpson die beste Chance der Gastgeber, als er sich auf der linken Strafraumseite durchgedribbelt hatte, aber nicht am Torhüter vorbeikam (40.). Nach der Pause hatte der FSV mehr vom Spiel und Turan erzielte mit einem Schuss aus etwa 22 Metern in die rechte untere Ecke das entscheidende Tor.

FSV Wolfhagen - SG Herleshausen / Nesselröden / Ulfegrund 1:0 (0:0)

FSV Wolfhagen: Werheit (56. Zimmermann) - Alheid, Michels, Bakin, Teube (46. Kratzsch) - Seitz (64. Schaake), Nordmeier, Turan, J. Kaiser - Chahrour, Simpson.

SG Herleshausen / Nesselröden / Ulfegrund: Schlenz - Biehl, Eichenberg, Stumpf, Braun - Hauss, Hemmer, Gonnermann, Wittich - Weishaar, Wetterau (71. Bohnwagner).

Tor: 1:0 Turan (68.).
Zuschauer: 160.
Schiedsrichter: Parparim Dervisi (Vellmar)


Ein Bericht von
Tony Pospischill
Am gestrigen Sonntag konnte der FSV aufgrund des vor Wochenfrist errungenen Klassenerhalts befreit aufspielen. Ganz im Gegenteil der Gegner - kämpfte die SG doch mit Wichmannshausen, Vollmarshausen und den Adlern aus Weidenhausen noch um den Klassenerhalt.

Dies merkte man dem Spiel in den ersten Spielminuten an. Auf holprigem Geläuf entwickelte sich zuerst ein ebenso holpriges Spiel, welches der FSV ausgeglichen gestaltete. In der Anfangsviertelstunde konnten zwei gefährliche Freistöße für den FSV - getreten durch Turan und Nordmeier - verzeichnet werden, beide senkten sich jedoch knapp über den von Silvio Schlenz gehüteten Gästekasten. Bis zur 30. Spielminute übernahm dann der Gast mehr und mehr das Kommando und hatte durch eine einstudierte Freistoßvariante die erste gute Chance der Partie. Der Ball ging jedoch in der 32. Spielminute knapp am Tor vorbei.

In der 36. Minute dann eine weitere Topchance, als ein SGH Angreifer den Ball über Keeper Werheit lupfte, diesen bereits geschlagen hatte, Stani Bakin jedoch Kopf und Kragen riskierend vor dem einschussbereiten Gästestürmer klärte. Im Gegenzug dann fast die Führung für unsere Wölfe. Der sehr agile Simpson tanzt über die linke Außenbahn zwei Gästespieler aus, versucht die flache Hereingabe, was Torhüter Schlenz jedoch gerade noch so vorm einrückenden Ibi Chahrour verhindern kann.

Glück hatten die Gäste noch, als in der 45. Minute ein Schuss des FSV im Strafraum klar mit dem nicht anliegenden Arm geblockt wurde, der fällige Pfiff des ansonsten souverän pfeifenden Schiedsrichter Dervisi vom SV Fasanenhof KS jedoch ausblieb. 

In der 54. Minute traf die SGH dann nach einem schnellen Konter nur den rechten Pfosten des Wolfhager Tores. Dieser Chancenwucher sollte sich rächen, traf nämlich Kamil Turan (Mert Trn) zehn Minuten später mit einem seiner krachenden Abschlüsse aus 25 Meter flach ins untere Eck zur Führung des FSV.

Eine weitere Großchance vergab Herleshausen in der 72. Minute, als ein Abschluss aus 5 Metern nicht den Weg ins Tor fand. Die Chancen für den gestrigen Gast waren da - jedoch wurden diese in keinem Fall genutzt.

Aber auch der FSV vergab noch eine Großchance, als der eingewechselte Schaake den Torhüter bereits umkurvt hatte, der Ball aus spitzem Winkel jedoch lediglich am Pfosten landete. Am Ende stand der 1:0 Sieg des FSV fest, welcher aufgrund der Chancenverteilung ein wenig schmeichelhaft erscheint, wobei jedoch der Einsatz und die Einstellung des Gastgebers gerade vor dem Hintergrund der personellen Situation den Sieg erzwang. 

Durch die Niederlage der SG und die gleichzeitigen Siege von Vollmarshausen und Weidenhausen II war der Abstieg von Herleshausen besiegelt. Weidenhausen hielt die Klasse aufgrund des gewonnenen direkten Duelle und Vollmarshausen muss in die Abstiegsrelegation gegen den TSV Altenlotheim. 

Der FSV wünscht den abgestiegenen Mannschaften von der SG Herleshausen, dem TSV Wichmannshausen, sowie der Tuspo Rengershausen alles Gute für die nächste Saison in der Kreisoberliga! Es war ein harter aber in jeder Zeit fairer Abstiegskampf! 


Quelle: HNA 27.05.2017: FSV Wolfhagen – SG Herleshausen (Vorbericht)

Elsasser will ungeschlagen bleiben

FSV Wolfhagen empfängt am Sonntag Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund

„Ich bin in diesem Jahr als Trainer noch ungeschlagen. So soll es auch bleiben.“ Mit diesem Vorsatz geht Wolfhagens Interimscoach Mario Elsasser am letzten Spieltag der Fußball-Gruppenliga, Sonntag, 15 Uhr, in die Hausaufgabe gegen die SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund.

Die weiße Weste von Elsasser bezieht sich vordergründig auf sein Traineramt bei den FSV-A-Junioren, derzeit Tabellenzweiter der Kreisliga und fand eine Fortsetzung am vergangenen Wochenende bei seiner Premiere als Coach der ersten Mannschaft.

Da erkämpften Sich die Wolfhager nämlich in Grebenstein ein 2:2-Remis und dürften damit mit der Abstiegsfrage nichts mehr am Hut haben. Wolfhagen hat zur direkten Abstiegszone eine Drei-Zähler- Polster, gegenüber den dort postierten Mannschaften aber ein klar besseres Torverhältnis.

Da ist die Situation der Vereinigten von Trainer Werner Heidemüller schon etwas prekärer. Direkt hinter Wolfhagen auf Tabellenrang elf stehend summiert sich ihr Vorsprung auf die Fahrstuhlplätze nach unten nämlich auf nur einen Punkt. Im Klartext: Die Herleshäuser sind an der Liemecke eigentlich dazu verdammt, wollen sie ihre Haut definitiv retten, sich für die 1:3-Vorrundenniederlage zu revanchieren. Damals war Timo Wiegand mit einem Dreierpack ihr Schreckgespenst. Wiegand, mit bisher 15 Treffern die Nummer eins in der FSV-Ofensive, wird verletzungsbedingt diesmal aber nicht im Kader stehen, ebenfalls nicht Kastriot Sogojeva.

Dafür erwartet Elsasser aber, dass Michael Alheid, Jannik Schaake und auch Björn Thorsen wieder fit genug sind und spielen können. Einen Gästespieler müssen die Wolfhager in den besonderen Fokus nehmen: Lukas Wetterau, mit zwölf „Buden“ der SG-Topvollstrecker. Elsasser: „Auf Grund der Tabellenkonstellation erwarten wir, dass wir gegen Herleshausen ein ganz dickes Brett bohren müssen. Aber wir wollen den Dreier und damit auch unsere treuen Fans versöhnen.“ (zih)


Pressemitteilung FSV
(Tony Pospischill)
24.05.2017: Interview mit unserem Neuzugang Demetrio D'Agostino!

Und hier wie versprochen, dass angekündigte Interview mit unserem Neuzugang vom FSC Lohfelden - Demetrio D'Agostino!

- Hallo Demetrio, wir freuen uns, dich zuerst einmal als  

Neuzugang des FSV Rot-Weiß Wolfhagen im Wolfhager Liemeckestadion begrüßen zu dürfen! Bei einem der letzten Spiele warst du ja bereits einmal zu Gast - was hältst du vom Liemeckestadion?

Demetrio: Das Liemeckestadion habe ich als ein super stimmungsvolles Stadion mit einer tollen Tribüne kennengelernt. Ich habe sogar selber schonmal hier gespielt…Im Herbst 2008 war ich im Regionalpokalhalbfinale mit dem KSV Baunatal hier zu Gast und traf sogar zum 0:2 (Endergebnis gegen den damaligen Kreisligisten vom FSV war damals ein 1:8). Einzig vor der kälteren Jahreszeit graut es mir ein wenig, habe ich doch seit der Jugend nicht auf einem Hartplatz gespielt:-) Aber ich denke auch dass wird mir nach einem Moment der Eingewöhnung nichts mehr aus machen!

- Wie kam der Kontakt zum FSV Wolfhagen zustande und wie kam es, dass du dich nach so vielen Jahren in Hessens höchster Liga nun für den FSV und den Gang in die Gruppenliga entschieden hast?

Demetrio: Der Kontakt wurde über meinen Kabinennachbarn beim FSC Lohfelden und ehemaligen Wolfhager Torwart Maik de Coster geknüpft. Dieser bekam mit, dass ich aufgrund der hohen beruflichen Belastung (Schichtssystem bei VW) und dem Umstand, dass ich mehr Zeit mit meiner Frau verbringen wollte, kürzer treten wollte. Zudem war ihm bewusst, dass ich seit drei Jahren Eigentümer eines Häuschens in Wenigenhasungen bin. Dies teilte er sodann dem Wolfhager Stürmer Timo Wiegand mit. So kam das Rad ins Rollen und letztendlich kontaktierte mich Teammanager Arthur Rosenhauer und der Vorstand des FSV. Arthur war es letztendlich dann auch, der sich sehr um mich bemühte und mich vom Konzept des FSV überzeugte.

- Nun der Gang in die Gruppenliga! Was hältst du von der Liga und wie stark schätzt du sie ein?

Demetrio: Die Ergebnisse der Gruppenliga verfolgte ich bisher zumeist über die Medien. Einige Spiele, unter anderem des diesjährigen Primus FSV Dörnberg, habe ich mir auch schon angeschaut. Ich denke, dass die Gruppenliga in den letzten Jahren immer stärker geworden ist, was sich auch darin wiederspiegelt, dass immer mehr ehemalige Hessenliga- und Verbandsligaspieler in die Liga wechseln. Dominik Lohne von der SG Hombressen/Udenhausen zum Beispiel war ja schon zu Hessenligazeiten ein absoluter „Knipser“, welcher mehrfach bewiesen hat, dass er weiß wo das Tor steht. Viele Mannschaften rüsten auf, sind aber auch schon gut besetzt und möchten nun oben mitspielen. Das macht die Liga - vor allem auch, weil sie für mich eine absolut neue Erfahrung darstellt - sehr interessant.

- Du hast in jungen Jahren bereits als Fußballprofi in Italiens dritter Liga und der U20-Nationalmannschaft Italiens gespielt. Welche Erfahrungen hast du dort gemacht?

Demetrio: Das war natürlich eine große Erfahrung und Ehre für mich. Für 3 Jahre spielte ich in der dritten italienischen Liga als Fussballprofi und bekam die Möglichkeit in 4 Spielen für die U20-Nationalmannschaft meines Heimatlandes und dessen meiner Familie aufzulaufen. 2007 kehrte ich dann trotz eines laufenden 5-Jahresvertrages nach Deutschland und zu meinem Heimatverein - dem KSV Baunatal - zurück. Hintergrund war, dass aufgrund der Finanzkrise Gehaltszahlungen nicht mehr immer pünktlich kamen und ich mich dann für die Perspektive der Ausbildung in Deutschland entschied. Zudem meldete sich Juventus Turin nicht mehr bei mir, so dass die Rückkehr in die Hessenliga nach Deutschland nicht mehr so schwer fiel :-)

- Kennst du bereits Spieler von deinem neuen Verein?

Demetrio: Über die Mannschaft und das gesamte Umfeld habe ich bisher nur Gutes gehört. Zudem wurde mir schon von Timo Wiegand und dessen Qualitäten als Torjäger berichtet. Ich hoffe, dass ich ihn nächstes Jahr bei der Torejagd durch meine Zuspiele unterstützen kann. Persönlich habe ich die Mannschaft bisher noch nicht kennen gelernt aber das steht demnächst auf dem Programm, worauf ich mich sehr freue!

- Was erwartest du von der kommenden Saison in der Fussball Gruppenliga mit deinem neuen Verein - dem FSV Rot-Weiß Wolfhagen?

Demetrio: Ganz klar eine bessere Saison! Kein Zittern mehr, kein Abstiegskampf. Gemeinsam möchte ich mit dem Team eine gute Rolle in der Gruppenliga einnehmen. Den bisher zweiten Neuzugang Dustin Taege habe ich zuletzt auch schon im Fitnessstudio kennenlernen dürfen. Ein sehr robuster Spieler, welcher sich in der Liga auskennt. Dies fehlt mir natürlich, da mir die Liga unbekannt ist. Aber die Mannschaft wird mich bei der Eingewöhnung unterstützen, so dass ich hoffe fussballerisch schnellstmöglich einiges zurückgeben zu können. 

- Wo siehst du deine Stärken und woran möchtest du weiterhin arbeiten?

Demetrio: Zuletzt hatte ich kleiner muskuläre Probleme. Dies möchte ich durch Besuche im Fitnessstudio und die Stärkung des Körperbaus reduzieren. Meine Trainer bescheinigten mir immer, dass ich ein gutes Auge hätte und damit meine Mitspieler gut in Szene setze. Dies entspricht auch meiner Position im zentralen Mittelfeld. Ich möchte Torchancen kreieren und natürlich auch selber möglichst oft zum Abschluss kommen. Zudem scheue ich keine Verantwortung, wenn es um das Schießen von Elfmetern geht. 

- Hast du bereits vom Jugendkonzept unseres FSV gehört und wie denkst du darüber?

Demetrio: Ja! Bereits beim ersten Treffen und bei der Vorstellung des Gesamtkonzeptes wurde hierauf eingegangen - und ich finde es super! Jugendspieler können werden durch den Verein geformt und gefördert. Spielformen und Taktiken der ersten Mannschaft werden auf den Jugendbereich übertragen und die Jugendspieler an den Verein gebunden. Diese Verbindung zwischen den Jugend- und Seniorenmannschaften des Vereines ist etwas sehr besonderes und erinnert mich an die Zeit als ich von meiner Profistation aus Italien zurückkam. Da kam für mich nur der Verein meiner Jugend - der KSV Baunatal in Frage.

- Vielen Dank Demetrio! Wir freuen uns, dass du nunmehr bei unseren Wölfen gelandet bist und wünschen dir und dem gesamten Team eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Saison 2017/2018. 


Pressemitteilung FSV
(Tony Pospischill)
24.05.2017: Pressebericht des FSV Rot-Weiß Wolfhagen 1925 e.V.

FSV Rot Weiß Wolfhagen verpflichtet Demetrio D’Agostino und
Dustin Taege

- Erste Neuzugänge kommen vom FSC Lohfelden und von der SG Kirchberg/Lohne -

Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt in der Gruppenliga Kassel Gruppe 2 treibt der FSV die Kaderplanung für die nächste Saison voran und kann seine ersten beiden Neuzugänge für die Spielzeit 2017/2018 präsentieren.

Vom Hessenligisten FSC Lohfelden wechselt Mittelfeldspieler Demetrio D’Agostino zu den Wölfen auf die Liemecke. Der technisch versierte Mittelfeldspieler kommt dabei mit der Empfehlung von mehr als 270 Spielen in Hessens höchster Spielklasse zum FSV und kann getrost als Königstransfer bezeichnet werden. Beim KSV Bauntal trug Demetrio schon in jungen Jahren große Verantwortung als Kapitän und Führungsspieler. Groß geworden in der Baunataler Jugend wechselte unser neuer Mittelfeldregisseur im Jahre 2004 nach Italien und versuchte sich dort drei Jahre als Fussballprofi des Drittligisten SS Rende Calcio, was ihm auch Einsätze in der U-20 Nationalmannschaft seines Heimatlandes Italien bescherte. Nachdem letztlich der absolute Durchbruch nicht ganz gelang und die Zahlungsmoral in Italiens dritter Liga zu Wünschen übrig ließ, entschied er sich 2007 nach Deutschland zurückzukehren, eine Ausbildung bei Volkswagen zu absolvieren und fortan zu einer prägenden Figur der Baunataler Hessenligaelf zu werden. Eine neue Perspektive bot sich Demetrio im Jahre 2012 durch seinen Wechsel zum FSC Lohfelden, welchem er bis zu dieser Spielzeit treu blieb. In dieser Spielzeit war der zentrale Mittelfeldspieler in 18 Hessenligaspielen an 7 Toren direkt beteiligt. Ein gutes Auge für die jeweilige Situation, eine starke Technik und absolute Dynamik zeichnen den zentralen Mittelfeldspieler aus, welcher bei unserem FSV vor allem die Offensive um Stürmer Timo Wiegand und Kamil Turan einsetzen und zu erfolgreichen Torabschlüssen führen soll. Der FSV ist stolz darauf, dass sich Demetrio trotz vieler weiterer Angebote für die Wölfe entschieden hat und begrüßt ihn recht herzlich auf der heimischen Liemecke.

Der zweite Neuzugang ist ein alter Bekannter im Liemeckestadion, Nach einem Jahr bei der SG Kirchberg/Lohne kehrt Dustin Taege nun zurück ins Wolfhager Land. Der variabel einsetzbare Defensivspieler, welcher neben dem Part des Innenverteidigers auch das Spiel von der „Sechs“ aus gestalten kann, war bereits zuvor von 2012 bis 2016 Spieler der Rot-Weißen (kam 2012 aus der Jugend des TSV Wabern). Im Sommer suchte Dustin bei der SG Kirchberg/Lohne eine neue Herausforderung, zumal er aus dem Schwalm-Eder-Kreis kommt. Nunmehr konnte man Dustin aber vom Konzept des FSV und der damit verbundenen Rückkehr überzeugen. Trotz seiner noch jungen 22 Jahre kann der Defensivspezialist, welcher körperliche Robustheit mit einer exzellenten Technik paart, bereits über 80 Spiele in der Fussball Gruppenliga aufweisen. In der laufenden Saison gelangen ihm dabei in 23 Spielen für die SG 2 Tore. Wir freuen uns, Dustin ab Sommer wieder im Rot-Weißen Dress  der Wölfe auflaufen zu sehen und dass wir solch einen gut ausgebildeten und weiterhin entwicklungsfähigen Spieler für unsere Mannschaft gewinnen konnten.

Unser 1. Vorsitzender Harms Böttger ist von beiden Spielern absolut begeistert: "Demetrio ist ein technisch und charakterlich starker Führungsspieler, welcher unsere Mannschaft durch seine bodenständige und ehrgeizige Art auf ein höheres Level führen kann und wird. Durch seine enorme Erfahrung wird er zudem eine Vorbildfunktion für die aufrückenden Jugensdpieler darstellen. Dustin, den ich aufgrund seiner Wolfhager Vergangenheit durchaus als Wolfhager "Jung" bezeichnen möchte, ist sehr zielstrebig und möchte mit unseren Wölfen einiges erreichen. Seine Spielintelligenz und Zweikampfhärte sind Tugenden, welche unsere Mannschaft qualitativ weiterbringen werden."

Quelle: HNA 21.05.2017: Tuspo Grebenstein – FSV Wolfhagen 2:2 (0:2)

Remis reicht dem FSV

Wolfhagen schafft Klassenerhalt durch 2:2 in Grebenstein

VON MICHAEL WEPLER

Durch eine Steigerung in der zweiten Halbzeit schaffte der TuSpo Grebenstein in seinem letzten Heimspiel noch ein 2:2 (0:2)- Remis gegen den FSV Rot- Weiß Wolfhagen und hat den fünften Platz in der Fußball- Gruppenliga sicher. Noch mehr Bedeutung hatte der Punktgewinn für die Wolfhager, die damit endgültig den Klassenerhalt gesichert haben. Nach dem Spiel sprachen beide Trainer von einem gerechten Unentschieden. „Wir haben in der zweiten Halbzeit Moral gezeigt und hatten sogar noch Chancen zum Sieg“, zog TuSpo-Trainer Valentin Plavcic ein versöhnliches Fazit. FSV-Interimstrainer Mario Elsasser hatte gleich in seinem ersten Spiel Grund zum Jubeln: „Das war eine klare Steigerung gegenüber den letzten Spielen. Mit etwas Glück hätten wir auch gewinnen können.“

Gäste-Führung

Gleich in der zweiten Minute verfehlte ein Kopfball von Eike Kratzsch nur knapp das Grebensteiner Gehäuse. Fast im Gegenzug scheiterte Manuel Frey am heraus geeilten Gästetorhüter Dominik Werheit (4.). Die Wolfhager zeigten sich bissiger, während beim TuSpo kaum etwas zusammenlief. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld zog Kamil Turan davon und passte auf die linke Strafraumseite, wo Andre Nordmeier zum 0:1 in die lange Ecke traf (14.). Nur wenig später erhöhte Turan mit einem schönen Distanzschuss auf 0:2 (20.). Einen weiteren Gegentreffer verhinderte Torhüter Felix Wiegand, als er vor dem frei vor ihm auftauchenden Nordmeier rettete (35.).

Auch in der zweiten Halbzeit lief vieles bei den Gastgebern nicht rund. Sie zeigten sich aber kämpferisch verbessert und hatten zudem Glück, als an Schuss von Timo Wiegand nur an die Latte ging (68.). Fast aus dem Nichts heraus fiel der 1:2-Anschlusstreffer, als Frey vom rechten Strafraumeck abzog und der Ball vom Innenpfosten in der langen Ecke landete (70.).

Nach einem Pass von David Durward in den Strafraum war erneut Frey schneller am Ball als Werheit und erzielte das 2:2 (76.). In den Schlussminuten hatten David Durward und Erik Maiterth ebenso die Chance auf den Siegtreffer wie Timo Wiegand für den FSV.


Quelle: HNA 19.05.2017: Tuspo Grebenstein – FSV Wolfhagen (Vorbericht)

Sieg bedeutet Rettung

Wolfhagen läuft beim Kreisrivalen Grebenstein auf

Von Reinhard Michl

Die Anhänger des Fußball-Gruppenligisten FSV Wolfhagen wünschen sich, dass die volkstümliche Redensart, dass neue Besen gut kehren, Wahrheitsgehalt besitzt. Denn die um den Klassenerhalt kämpfenden Rot- Weißen müssen am Sonntag, 15 Uhr, unter neuem Kommando beim Kreisrivalen Tu- Spo Grebenstein ihre Visitenkarte abgeben und wollen dabei im Sauertal nicht in den sauren Apfel beißen.

Seit Mittwoch wird die Mannschaft von Interimstrainer Mario Elsasser als Nachfolger des von seinem Amt entbundenen Michael Briehl betreut.

Elsasser fungierte bereits schon einmal, in der Saison 2013/14, als Feuerwehrmann, führte da den FSV zur Meisterschaft und den Aufstieg in die Gruppenliga.

„Wunder darf man von mir nicht erwarten. Wir sind in Grebenstein klarer Außenseiter,“ sagt der Jugendkoordinator und B-Lizenzinhaber. „Schön wäre natürlich, wir würden die volle Ernte einfahren.“ Gelingt dem FSV ein Sieg, hätte die Mannschaft mit dem Abstiegs nichts mehr zu tun und könnte am letzten Spieltag zu Hause gegen Herleshausen/ Nesselröden/Ulfegrund frisch von der Leber weg aufspielen. Elsasser weiß, dass sein Team in Grebenstein ein ganz dickes Brett bohren muss. Wolfhagen hat schlechte Erinnerungen an das Hinspiel. Die Partie an der Liemecke ging mit 0:6 verloren.

„Wir wollen unsere Durststrecke von acht sieglosen Spielen beenden und den Ligaverbleib eintüten.“
MARIO ELSASSER

Grebenstein als Tabellenfünfter ist bar aller Sorgen, will sich aber für die 2:8-Klatsche in Dörnberg rehabilitieren. Auf Nachbarschaftshilfe spekuliert Elsasser deshalb nicht. Trotzdem reist er mit viel Zuversicht ins Sauertal: „Auch wenn dies zuletzt so nicht zum Tragen kam, wir haben Qualität in der Mannschaft. Wir haben auch Spieler, die wissen, wo das Tor steht. Sie müssen dies endlich auch einmal in die Tat umsetzen, jedem einzelnen Spieler muss klar sein, um was es geht.“ Im Klartext: Elsasser fordert von seinem Team Spielwitz und bedingungslosen Kampf. „Wir wollen unsere Durststrecke von acht sieglosen Spielen beenden und den Ligaverbleib eintüten.“

Ohne Chahrour und Alheid

Stanislaw Bakin und Kastriot Sogojeva sind angeschlagen. Ihr Einsatz ist fraglich. Ibrahim Chahrour steht verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Michael Alheid fehlt aus beruflichen Gründen.


Pressemitteilung FSV
(Tony Pospischill)
Pressemitteilung des FSV Rot Weiß Wolfhagen 1925 e.V.

FSV trennt sich von Trainer Michael Briehl

Nach der sportlichen Talfahrt der letzten Wochen haben sich die Verantwortlichen des FSV Wolfhagen am heutigen Dienstag dazu entschieden, Trainer Michael Briehl von seinen Aufgaben als Cheftrainer des FSV Rot-Weiß Wolfhagen zu entbinden. Die Maßnahme wurde durch die aktuelle Misere der ersten Mannschaft mit nur einem Remis aus den letzten 8 Spielen und dem daraus resultierenden Abrutschen in die akute Abstiegszone notwendig geworden.

Zu diesem Entschluss kam der Vorstand nach vielen seit der Niederlage gegen den OSC Vellmar II  am Sonntag geführten Gesprächen. Es wurde festgestellt, dass in der aktuellen Situation ein neuer Impuls die richtige Maßnahme sein könnte, um den Club wieder in die Erfolgsspur zu bringen und das Ziel - den Klassenerhalt - erreichen zu können.

Für diesen positiven Impuls soll Jugendkoordinator und B-Lizenz-Inhaber Mario Elsasser im Verbund mit Co-Trainer David Michels sorgen, welche heute bereits das Training leiteten und die Mannschaft in den wegweisenden Partien gegen den Tuspo Grebenstein und die SG Herleshausen betreuen werden.

Elsasser hatte das Team bereits in der Saison 2013/2014 interimsmäßig übernommen und die Wölfe zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Gruppenliga Kassel geführt.

Der FSV bedankt sich bei Michael Briehl für seine geleistete Arbeit bei den Wölfen und wünscht ihm für seine zukünftigen Aufgaben - sportlich, wie persönlich - viel Erfolg und alles Gute.


Quelle: HNA 14.05.2017: FSV Wolfhagen – OSC Vellmar II 1:3 (1:0)

Abstiegsplätze rücken näher

Nach 1:3 ist der FSV Wolfhagen in Not

Fußball-Gruppenligist FSV Wolfhagen konnte sich auch am drittletzten Spieltag nicht in Sicherheit bringen.

Nach der 1:3 (1:0)-Niederlage gegen den OSC Vellmar II ist bei aktuell vier Direktabsteigern der Vorsprung nur noch drei Zähler.

Jubeln durfte hingegen die Hessenligareserve mit ihrem Trainerteam Thomas Bartel und Alfred Igel über den vorzeitigen Klassenerhalt. Nur, dies sah nach den ersten 45 Minuten noch nicht so aus. Da führte der FSV nicht unverdient. Die hin und wieder auftauchenden Ungenauigkeiten im Aufbauspiel machten die Rot/Weißen mit Kampf wett. Sie hatten durch Philipp Kaiser auch die erste Torchance, Gästekeeper Alexander Bayer zeigte eine tolle Reaktion. Kurz vor der Pause die erste richtige Chance für den OSC II nach einem Kopfball von Benjamin Musick. Auf der Gegenseite traf dann aber Kastriot Sogojeva (45.) zum 1:0.

Die Führung hatte jedoch nur bis zur 62. Minute Bestand. Zwar konnte FSV-Keeper Nils Zimmermann noch einen Kleinschmidt-Schuss abwehren, Marc Bautista Angel nutzte den Abpraller aber zum 1:1.

Zu den nächsten beiden Gegentreffern gab es eine deutliche Meinung von Wolfhagens Tainer Michael Briehl: „So kannst du in der Gruppenliga nicht verteidigen.“ Dem Freistoß-Tor (70.) von Matthias Hartwig ging ein kapitaler Fehlpass von David Michels voraus. Es folgte eine gute Ausgleichsmöglichkeit für Kamil Turan (71.). Sieben Minuten vor dem Ende der nächste Bock in der FSV-Abwehr, diesmal von Stanislaw Bakin. Jan Kleinschmidt traf per Kopf –1:3. Sehr stark bei den Gästen war Matthias Hartwig bei seinem ersten Einsatz in diesem Jahr. Wolfhagen Coach Briehl macht sich berechtigte Sorgen. „Es sollte nicht zu einem Abstiegsendspiel gegen Herleshausen am letzten Spieltag kommen. Das Nervenkostüm meiner Spieler ist mächtig angeknackst.“

FSV Wolfhagen: Zimmermann - Teube (64. Kratzsch), Seitz (73. Bakin), Nordmeier, Michels - J. Kaiser (88. Thordsen), Schaake, P. Kaiser, Turan - Sogojeva, Wiegand. Schiedsrichter: Dutschmann (Solms). Tore: 1:0 Sogojeva (45.), 1:1 Bautista (62.), 1:2 Steube (70.), 1:3 Kleinschmidt (83.).Zuschauer: 150.


Quelle: HNA
12.05.2017: FSV Wolfhagen – OSC Vellmar II (Vorbericht)

Für Wolfhagen sind im Kampf gegen den Abstieg drei Punkte gegen den Vellmar II Pflicht

Vellmar II, Grebenstein und Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund, heißen die letzten drei Gegner in dieser Saison für den FSV Wolfhagen. Vier Punkte aus diesen drei Spielen sollten reichen, um die Klasse zu halten. Da es gegen Grebenstein nächste Woche schwierig wird, steht die Mannschaft von Trainer Michael Briehl am Sonntag um 15 Uhr in der Pflicht, Punkte zu holen.

Ein Sieg wäre für den zuletzt arg gebeutelten FSV eine Art Befreiungsschlag. Ein Unentschieden, wie beim 2:2 in der Vorrunde, oder gar die siebte Nullnummer in Folge würde die Restsaison für den FSV hingegen zur weiteren Zitterpartie machen.

Denn dann könnte der Vorsprung zu den direkten Fahrstuhlplätzen nach unten auf nur noch einen einzigen Zähler zusammenschmelzen. Aber auch die Vellmarer Hessenligareserve wird keine Gastgeschenke verteilen. Rein rechnerisch ist sie noch nicht gesichert.

Es wird also ein Kampf auf Biegen und Brechen erwartet. Michael Briehl fordert von seinen Spielern aber neben Kampf auch, dass sie endlich einmal ihre Chancen konsequent nutzen. Denn was die Rot-Weißen in den vergangenen Begegnungen an hochkarätigen Einschussmöglichkeiten liegen ließen, war schon atemberaubend.

So gilt es für den FSV, seine Heimschwäche – nur drei von 13 Spielen wurden auf der Liemecke gewonnen – zu beenden. Gegen Vellmar könnte es glingen: Die OSC-Zweite gewann drei ihrer 13 Auswärtsspiele.

Briehl interpretiert die Aufgabe fast schon als Schicksalsspiel. „Jeder einzelne Spieler muss wissen und sich dementsprechend präsentieren, dass wir nach dem Schlusspfiff der Dreier für uns reklamieren.“ Personell kann der FSV-Coach mit einem Fragezeichen auf den Kader der vergangenen Wochen bauen. Fraglich ist aber der Einsatz von Ibrahim Chahrour, der sich im Training verletzte. (zih)


Bericht von
Tony Pospischill
Abstiegskampf PUR auf der Wolfhager Liemecke!

FSV Rot-Weiß Wolfhagen I - OSC Vellmar II

Am kommenden Sonntag, den 14. Mai 2017 treffen unsere Wölfe auf der heimischen Liemecke um 15 Uhr auf die Zweitvertretung des OSC Vellmar. Die Mannschaft von Trainer Thomas Bartel steht im zweiten Jahr nach dem Abstieg aus der Verbandsliga derzeit - einen Platz vor dem FSV positioniert - auf dem 10. Tabellenplatz.
Wie oftmals bei Zweitvertretungen höherklassiger Mannschaften hat sich auch beim OSC das Mannschaftsbild im Vergleich zum Vorjahr personell stark verändert. Viele Neuzugänge bzw. Abgänge standen sich im Sommer gegenüber. Auch diesem Umstand ist sicherlich geschuldet, dass die Mannschaft den 6. Platz des Vorjahres in diesem Jahr nicht bestätigen können wird.
So sind der FSV und der OSC II derzeit wie auch im letzten Jahr Tabellennachbarn, zum Missfallen sicherlich aller Beteiligter dieses Jahr jedoch unter anderem Umständen - knapp vor der Abstiegszone. Um hier nicht hinein zu rutschen, benötigen beide Mannschaften dringend alle zur Disposition stehenden Punkte. Der OSC würde sich mit einem Sieg vermutlich der letzten Abstiegssorgen entledigen, wohingegen es für den FSV elementar wichtige Punkte wären, mit denen man den Abstand auf die Abstiegszone vergrößern und mit dem OSC nach Punkten gleichziehen könnte.
Die Abwehr des kommenden Gegners wird durch die Erfahrenen Musick, Hartwig und Semoski stabilisiert. Insgesamt besteht die Mannschaft aus einer Mischung von erfahrenen Spielern und talentierten Perspektivspielern für die Erste des OSC. Im Angriff muss der FSV vor allem ein Auge auf Jannik Kleinschmidt und Jubin Farhad Ansani richten, welche bis dato die gefährlichsten Angreifer in dieser Saison sind.
Welche Mannschaft der OSC jedoch letztendlich auf den Platz im Liemeckestadion bringt bleibt abzuwarten, da die Erste aus Vellmar bereits am Freitagabend ihr Hessenligaderby gegen den KSV Baunatal bestreitet und bei einem Sieg den Klassenerhalt sichern würde.


Quelle: HNA 08.05.2014: TSG Sandershausen – FSV Wolfhagen 5:0 (3:0)

Jetzt wird es verdammt eng

FSV Wolfhagen kassiert in Sandershausen 0:5-Niederlage und kämpft gegen Abstieg

Für den FSV Wolfhagen wird die Luft in der Fußball-Gruppenliga immer dünner. Denn die Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl konnten ihren Negativtrend der vergangenen Wochen nicht stoppen, kamen vielmehr bei der TSG Sandershausen mit 0:5 (0:3) unter die Räder und stecken damit voll im Überlebenskampf.

Anscheinend waren die Wolfhager noch nicht gedanklich auf dem Platz. FSV-Betreuer Klaus-Dieter Klingbeil: „Gespielt waren gerade einmal 25 Sekunden, da klingelte es bereits in unserem Kasten durch Tobias Rühlmann (1.).“ Bei einem Flankenball in den Strafraum hatte ein FSV-Abwehrspieler unbedrängt über den Ball getreten, Rühlmann bedankte sich dafür.

Doch von diesem Schock hatten sich die Rot-Weißen noch gar nicht erholt, da musste Wolfhagens Torwart Nils Zimmermann erneut hinter sich greifen. Erneut traf Rühlmann (3.) ins Schwarze, diesmal mit dem Kopf.

Sandershausen blieb am Drücker, hätte bis zur Pause noch mehr als das 3:0 durch Sebastian Ullrich (32.) machen können. Und Wolfhagen? Klaus-Dieter Klingbeil: „Von einer druckvollen Vorwärtsbewegung war kaum etwas zu sehen, dementsprechend gab es auch keine Chancen.“

Nach der Pause dann doch so etwas wie ein Wolfhager Lebenszeichen, wobei Andre Nordmeier und Björn Thordsen durchaus jeweils den Anschluss auf dem Fuß hatten.

Das war es aber auch weiterhin deutlich den Takt vor, wobei sie aber erst in der Schlussphase wieder ihr Schussvisier richtig justierten. Im Doppelpack durch Sascha Hebold. Zuerst nutzte er einen Strafstoß (81.), sechs Minuten später gab er Nils Zimmermann erneut das Nachsehen.

Apropos FSV-Schlussmannschon beim FSV. Auch wenn die Sandershäuser etwas den Fuß vom Gas nahmen, so gaben sie doch weiterhin deutlich den Takt vor, wobei sie aber erst in der Schlussphase wieder ihr Schussvisier richtig justierten. Im Doppelpack durch Sascha Hebold. Zuerst nutzte er einen Strafstoß (81.), sechs Minuten später gab er Nils Zimmermann erneut das Nachsehen.

Apropos FSV-SchlussmannAuch wenn er fünf Treffer kassierte, war er bester Wolfhager, verhinderte nämlich eine noch höhere Niederlage.

FSV Wolfhagen: Zimmermann, Alheid, Michels, Kaiser, Turan (74. Seitz), Bakin, Thordsen, Nordmeier, Wiegand, Schaake (74. Fleischer) , Kratzsch (46. Teube). (zih)


Bericht von
Tony Pospischill
Erste unterliegt in Sandershausen klar mit 5:0

Gruppenliga Kassel Gr. 2

TSG Sandershausen - FSV Rot-Weiß Wolfhagen I 5:0

Klar verlor unsere Erste am gestrigen Sonntag gegen die Spitzenmannschaft der TSG Sandershausen. Bei bestem Fussballwetter hatte sich die Mannschaft von Michael Briehl auf den Weg ins Niestetal gemacht, um die Niederlagenserie zu unterbrechen, wobei der Mannschaft jedoch bewusst war, auf welch guten Gegner sie treffen würde. Leider mussten wir auch verletzungsbedingt mal wieder auf viele Stammspieler verzichten - teils langfristige Ausfälle (u.a. A. Rasch, R. Gorzel, T. Markus), teils kurzfristige Ausfälle (u.a. I. Chahrour, D. Werheit).

Das Spiel begann direkt mit einem Paukenschlag und einer Situation, die du im Abstiegskampf mal so gar nicht gebrauchen kannst...Mit einem Gegentor in der ersten Spielminute und dem ersten Angriff der Gastgeber. Eine Flanke von der Seite rutschte einem FSV Verteidiger durch und der Goalgetter der TSG Tobias Rühlmann nutzte diesen Fauxpas direkt zur Führung der Heimmannschaft. Unsere Wölfe waren durch diesen frühen Gegentreffer, welcher nachvollziehbar jeden Spielplan über den Haufen warf noch so geschockt, dass Rühlman direkt in der dritten Spielminute den nächsten Treffer nachlegte.

Mit einem 0:2 Rückstand und nur wenig Selbstvertrauen ob der letzten Ergebnisse musste der FSV gegen die drohende Niederlage ankämpfen. Dies gelang jedoch leider nur bedingt, traf bis zur Pause nämlich nur noch Sebastian Ullrich zur 3:0 Führung für die Mannschaft von Heimtrainer Friedhelm Janusch. 

In der zweiten Hälfte versuchte es der FSV noch einmal, es gelang jedoch nicht Torhüter Orth in größere Bedrängnis zu bringen. So kam es, dass die TSG Ihre Führung in den Schlussminuten durch einen Doppelpack von Sascha Hebold noch auf 5:0 ausbaute und verdient gewann.

Nun heißt es am kommenden Wochenende gegen den Tabellennachbar vom OSC Vellmar II dringend zu punkten - der Abstiegskampf ist mehr als angekommen im heimischen Liemeckestadion und die Mannschaft muss versuchen sich aus dieser brenzligen Situation herauszubefördern. Vorteilhaft wäre hierfür einfach mal wieder selber in Führung zu gehen, den Knoten bezüglich des Toreschießens platzen zu lassen und an Selbstvertrauen zu gewinnen.


Quelle: HNA 05.05.2017: TSG Sandershausen – FSV Wolfhagen (Vorbericht)

Der Knoten muss platzen

Vor Wolfhagen baut sich Auswärtshürde Sandershausen auf

Nach fünf Niederlagen in Folge kommt Fußball-Gruppenligist FSV Wolfhagen der Abstiegszone bedrohlich nahe. Und am Sonntag, 15 Uhr, wartet keine leichte Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer Michael Briehl: Ausgerechnet beim Tabellenfünften TSG Sandershausen soll der Knoten platzen.

Die Hausherren von Coach Friedhelm Janusch haben zwar am vergangenen Wochenende mit einer 0:2-Niederlage in Dörnberg wertvollen Boden im Aufstiegsrennen verloren, den Traum von der Höherklassigkeit jedoch noch nicht endgültig zu den Akten gelegt.

So geht die TSG als Favorit ins Spiel. Zum einen präsentierte sich Sandershausen auf eigenem Geläuf bisher als Macht und blieb in den 13 Hausaufgaben zehn Mal unbesiegt; zum anderen haben sie mit Tobias Rühlmann (12), Sebastian Ullrich (12), Sascha Hebold (10) und Felix Bredwo (8) ein Vollblut-Vollstreckerquartett, das allein schon öfters traf als Wolfhagen (39) insgesamt.

Gerade die Offensive ist im Moment der Wolfhager Knackpunkt. Michael Briehl: „Was wir allein in den zurückliegen den Spielen an hochkarätigen Chancen liegen ließen, geht nicht mehr auf die sprichwörtliche Kuhhaut.“

Ein weiteres FSV-Problem ist die prekäre personelle Situation. Verletzungsbedingt fehlen seit Wochen wichtige Schlüsselspieler. Die Lücken muss Briehl mit A-Jugendlichen und Spielern der Zweiten versuchen zu stopfen. Der TSVCoach: „Die Mannschaft stellt sich Wochenende für Wochenende quasi von allein auf, da adäquater Ersatz fehlt,“ Ein kleiner Lichtblick ist, dass in Sandershausen wieder Kamil Turan mit dabei ist. Zumindest könnte er für mehr Offensivdruck Garant sein, um sich für die unglückliche 1:2-Heimniederlage zu revanchieren. (zih)

Bericht von
Tony Pospischill
Am Sonntag, den 07. Mai 2017 um 15 Uhr trifft unsere Erste auf die Spitzenmannschaft aus dem Niestetaler Ortsteil. Diese sind dabei klar auf das Favoritenschild zu heben, haben die Mannen um Trainer Friedhelm Janusch doch den Kontakt zur Spitze hergestellt. Die offensivstarke Mannschaft um die Angreifer Tobias Rühlmann und Sebastian Ullrich wird durch das technisch und spielerisch starke Mittelfeld um Felix Bredow, Magnus Künkler und Sascha Hebold unterstützt. Ausgeglichenheit zeigt die Statistik dieser Spieler, jeder ist für Tore und Vorlagen gut, so dass man auf die Mannschaft im Kollektiv aufpassen muss.
Zusätzlich wurde die Abwehr um Kapitän David Altschmied im Winter durch die Hessen- und Regionalligaerfahrenen Tobias Orth und Justin Schumann sinnvoll komplettiert, woraufhin die Formkurve der TSG auch immer weiter nach oben zeigte.
Jedoch lässt das Hinspiel hoffen...Dieses hielt der FSV sehr lange Zeit offen - und verlor lediglich durch ein Tor von Bruno Luis mit dem Schlusspfiff in der fünften Minute der Nachspielzeit. Ein bitterer Punktverlust hinsichtlich der derzeitigen Ergebniskrise und des derzeitigen Abstiegskampfes.
Doch all zurückschauen und wehklagen nutzt nichts. Es müssen Punkte her und wieso sollten diese nicht am Sonntag mit einem Sieg gegen die TSG eingefahren werden.
Der FSV würde sich über die Unterstützung seiner Fans sehr freuen, um eine Überraschung möglich zu machen und die Punkte mit an die Liemecke zu nehmen!

Quelle: HNA 30.04.2017: FSV Wolfhagen – SG Hombressen / Udenhausen 0:1 (0:1)

Möller sagt an – Lohne führt aus

Wolfhagen in der Krise – Aufsteiger Hombressen / Udenhausen siegt in Wolfhagen
mit 1:0

Von Ralf Heere

Der FSV Wolfhagen kommt in diesem Jahr einfach nicht in die Gänge und kassierte im Kreisduell der Fußball-Gruppenliga gegen den Tabellendritten SG Hombressen/Udenhausen eine verdiente 0:1 (0:1)-Niederlage.

Das Tor des Tages erzielte wiederum einmal SG-Torjäger Dominik Lohne und das mit Ansage. Denn kurz vor dem 0:1 hatte Lohne schon einmal aus etwa 25 Metern Entfernung am leeren FSV-Tor vorbeigeschossen. Nun kam es etwa auf de rselben Höhe in der 26. Minute zu einem Freistoß für die Vereinigten und dann kam die Ansage von SG-Keeper Christoph Möller. Der rief nämlich unüberhörbar über den Platz: „Lohne mach das Ding“ und dies tat der ehemalige Hessenligaspieler dann auch – aus dem Fußgelenk heraus oben links in die Ecke. Dominik Werheit im FSV-Tor konnte nichts machen.

Schon nach neun Minuten war ein Heber von Oliver Speer nur knapp am Wolfhager Kasten vorbeigezischt. Den ersten Torschuss verzeichnete die Briehl-Elf nach 23 Minuten durch Björn Thordsen. Bis zur Pause hatten Oberenzer (32.) und Speer (36.) noch zwei SG-Chancen. Gut positioniert War Timo Wiegand bei einem Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, doch mit dem Abschluss hatte Gästekeeper Möller keine Probleme. Wolfhagens Kapitän Wiegand war auch etwas konsterniert nach der Partie: „Wieder den Allerwertesten Aufgerissen und nichts geholt“, war sein Kommentar.

In der zweiten Halbzeit konnte der FSV zwar eine halbe Stunde lang eine ausgeglichene Partie erzwingen, aber keine Torchancen. Die Krohne- Schützlinge pressten gut dagegen und spielerisch legte der Aufsteiger in der letzten Viertelstunde wieder eine Schippe drauf. Nun gab es drei Torchancen in fünf Minuten, die zur Vorentscheidung geführt hätten. Doch Lohne (75., 77,) und Lucas Hecker, dessen Schuss Werheit zum Eckball lenkte, verpassten. Das war auch der einzige Kritikpunkt von SG-Trainer Tobias Krohne: „Wir hätten das 2:0 machen müssen, so war es bis zum Ende ein Tanz auf der Rasierklinge“. Krohne war aber insgesamt zufrieden, weil seine überwiegend jungen Spieler aus einer guten Grundordnung agierten und fast nichts zuließen. Der Abstand auf den zweiten Platz bleibt für die SG bei vier Zählern.

FSV Wolfhagen – SG Hombressen / Udenhausen 0:1 (0:1)

FSV Wolfhagen: Werheit - Bakin, Nordmeier, Kratzsch, P.Kaiser – Seitz (53. J.Kaiser), Michels, Thordsen (68. Alheid) - Schaake, Chahrour - Wiegand.

SG Hombressen / Udenhausen: Möller - Lüdicke, Hofmeyer, Mirwald, Ross - Purkert, Speer (90. da Silva Neves) - Krohne (52. Hecker), Oberenzer (87. Hampe) - Lohne.

Schiedsrichter: Christoph Rübe (Kassel).
Tor: 0:1 Lohne (26.).
Zuschauer: 200.

DIE LAGE: Wolfhagen rutscht ab

Während an der Tabellenspitze der Gruppenliga der FSV Dörnberg Stück für Stück näher an die Meisterschaft rückt, wird es für den FSV-Namensvetter aus Wolfhagen langsam kritisch. Im siebten Spiel hintereinander blieb er sieglos und mit 25 Punkten nähert er sich immer mehr den Abstiegsplätzen. Und es wartet kein Aufbaugegner auf die Wolfhäger: Nächstes Wochenende geht es nach Sandershausen, zum Tabellenfünften. Spätestens eine Woche später, gegen Vellmar II müssen dann wieder Punkte her, sonst kann es noch eine ganz bittere Saison werden. Ebenfalls nach unten zeigt der Trend derzeit bei der SG Calden/Meimbressen, die ebenfalls verlor.
Den Blick nach oben richtet hingegen Grebenstein, das sich inzwischen auf den vierten Platz verbessert hat. Und natürlich die SG Hombressen / Udenhausen.
Der Aufsteiger spielt ja seit Beginn der Saison oben mit, kann jeder Mannschaft Paroli bieten und wurde diesmal zum Stolperstein für die Wolfhäger. (mrß)


Quelle: HNA 28.04.2017: FSV Wolfhagen - SG Hombressen / Udenhausen (Vorbericht)
FSV hat starken Aufsteiger zu Gast

Wolfhagen will wie schon gegen Dörnberg und Kaufungen per Konter zum Erfolg kommen

Von Reinhard Michl

Fußball-Gruppenligist FSV Wolfhagen will seine Talfahrt nach zuletzt schlechten Leistungen und wenig brauchbaren Ergebnissen stoppen. Ein schwieriges Unterfangen, denn bei den Rot-Weißen läuft am Sonntag, 15 Uhr, die SG Hombressen/ Udenhausen auf. Die Vereinigten haben als Aufsteiger bisher für viel Wirbel gesorgt und können gar vom erneuten Aufstieg träumen. Sie reisen als Tabellendritter an.

„Unsere Mannschaft wird die Wolfhager auf gar keinen Fall unterschätzen.“

FRANK REHBEIN,SG-SPIELAUSSCHUSSMITGLIED

Die Gastgeber heben den Gegner auf den Favoritenschild, hegen jedoch auch eine Portion Zuversicht, lassen sie den Kräftevergleich aus der Vorrunde Revue passieren. Da hatten die Rot-Weißen schon mit 2:0 die Nase vorne, hielten bis in die Schlussphase ein 3:3-Remis, um dann doch noch in doppelter Unterzahl mit 3:4 den Kürzeren zu ziehen.

„Das war eine ganz enge Kiste und das Glück war uns hold“, erinnert sich SG-Spielausschussmitglied Frank Rehbein und führt an: „Unsere Mannschaft wird die Wolfhager auf gar keinen Fall unterschätzen. Wir gehen davon aus, dass der FSV uns einen ganz heißen Tanz liefern wird. Da wir aber mit der vollen Kapelle auflaufen können, erwarte ich schon, dass wir an der Liemecke etwas reißen können.“

Die Gastgeber werden sicherlich nicht mit Hurra-Fußball die Auseinandersetzung suchen, sondern aus einer starken Defensive heraus auf Konterchancen lauern. So wie sie es schon bei den jeweiligen Unentschieden vor eigener Kulisse gegen die Top-Teams Kaufungen und Dörnberg praktizierten. Wichtig wird auch sein, Torjäger Dominik Lohne (28 Treffer) an die kurze Leine zu legen.


Bericht von
Tony Pospischill
SG Hombressen/Udenhausen und SG Diemeltal 08 zu Gast

Am Sonntag, den 30.04.2017 erwartet der FSV auf der heimischen Liemecke den starken Aufsteiger von Trainer Tobias Krohne auf der heimischen Liemecke. 
Die Gäste belegen derzeit einen guten vierten Platz und spielen eine sehr starke Saison. Angeführt vom spielenden Co-Trainer und ehemaligen Hessenliga Goalgetter des OSC Vellmar Dominik Lohne wurden viele junge und ehrgeizige Talente in die Seniorenmannschaft integriert, was angesichts der Ergebnisse in diesem Jahr absolut Früchte trägt. Neben Toptorschütze Lohne (28 Tore) sind dies vor allem Oliver Speer (3 Tore, 12 Assists), Jonas Krohne (7 Tore / 10 Assists) und Julian Oberenzer (7 Tore / 6 Assists).
Doch der FSV muss am Sonntag versuchen den guten Lauf der Spielgemeinschaft zu unterbrechen, spielte diese doch zuletzt unentschieden gegen den Tabellenführer Dörnberg und gewann zuvor 9:0 gegen die Tuspo Rengershausen und 4:1 gegen den Tabellendritten von der TSG Sandershausen.
Punkte sind dringend nötig, da noch nicht feststeht, wie viele Mannschaften am Ende der Saison den bitteren Gang in die Kreisoberliga antreten müssen. Dies ist u.a. abhängig von den eventuellen heimischen Absteigern aus der Hessenliga, wo Vellmar, Baunatal und Lohfelden noch nicht gesichert sind.
Dazu muss dringend die Ladehemmung der letzten Wochen abgelegt werden. Torchancen in Hülle und Fülle wurden zuletzt vergeben und man wartet sehnsüchtig darauf, dass der sogenannte "Knoten" bei der Offensive des FSV endlich platzt. 
Die Mannschaft freut sich auf eine gut gefüllte Tribüne und zählt in diesem Heimspiel auf die volle Unterstützung seiner Fans!


Quelle: HNA 23.04.2017: TSG Wattenbach - FSV Wolfhagen 2:1 (0:0)

Jetzt wird es nochmal eng für den FSV

Wolfhagen unterliegt in Wattenbach mit 1:2

Beim Fußball- Gruppenligisten FSV Wolfhagen schrillen die Alarmglocken. Denn die Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl kehrten von ihrer Pflichtaufgabe beim Kellerkind TSV Wattenbach wieder einmal mit leeren Händen zurück. Sie zogen in der Söhre mit 1:2 (0:0) den Kürzeren und stecken nun voll im Überlebenskampf.

Ein enttäuschter FSV-Pressesprecher Klaus-Dieter Klingbeil: „Wieder einmal haben wir uns über weite Strecken spielbestimmend und überlegen präsentiert, besaßen jede Menge beste Einschussmöglichkeiten, die aber allesamt leichtfertig und sträflich versemmelt wurden.“ Pech hatte Timo Wiegand (15.), sein schon angestimmter Torjubel ließ die Querlatte verstummen.

Bei den Platzherren dagegen konnte im ersten Durchgang nicht eine einzige nennenswerte Chance notiert werden. Erst nach dem Seitenwechsel tauchte Wattenbach zwischen der 60. und 65. Spielminute gefährlich vor dem von Dominik Werheit geüteten FSV-Kasten auf, offenbarte dabei jedoch ebenfalls eklatante Abschlussschwächen.

Aber Wattenbach genoss das Wohlwollen von Glücksgöttin Fortuna. Denn bei einem Abwehrversuch von Andre Nordmeier (78.) ging dessen Schuss nach hinten los, zappelte zum 0:1 im eigenen Kasten.

Unglücksrabe Nordmeier (80.) bügelte aber seinen Lapsus postwendend wieder aus, erzielte mit einem Kopfballtorpedo den zwischenzeitlichen 1:1-Gleichstand.

Wolfhagen wollte natürlich mehr – und lief dabei prompt ins offene Messer. Sekunden vor dem Schlusspfiff schloss Lukas Illian (90.) einen Konter zum glücklichen und schmeichelhaften Sieg für die Platzherren ab.

FSV Wolfhagen: Werheit - Bakin, Seitz (81., Fleischer), Chahrour, Nordmeier, Wiegand, Kratzsch, Thordsen, Michels, Kaiser, Turan. (zih)


Quelle: HNA 21.04.2017: TSG Wattenbach - FSV Wolfhagen (Vorbericht)

Briehl hofft auf Leistungssteigerung

Wolfhagen seit sechs Spielen ohne Sieg - FSV läuft am Sonntag in Wattenbach auf

Nach fünf sieglosen Spielen in Folge wird es für den FSV Wolfhagen in der Fußball-Gruppenliga 2 langsam eng. Die Abstiegsränge rücken näher. Die Mannschaft von Trainer Michael Briehl hat sich fest vorgenommen, am Sonntag bei der TSG Wattenbach in die Erfolgsspur zurückzukehren. Anstoß ist um 15 Uhr. Unter Druck stehen aber auch die Wattenbacher. Sie rangieren unmittelbar vor Gefahrenzone. Ein 4:4 wie im Hinspiel würde beiden Mannschaften nicht viel nützen. Wollen die Rot-Weißen den Dreier für sich reklamieren, müssen sie sich mit einem ganz anderen Gesicht wie zuletzt in Heiligenrode, Reichensachsen oder Wichmannshausen präsentieren, wo sie jeweils mit leeren Händen dastanden. Gefragt sind deshalb neben Spielwitz und hoher Laufarbeit vor allem eine gute kämpferische Einstellung. Wer am Sonntag in der Startelf stehen wird, weiß Briehl noch nicht wirklich. „Durch den Ausfall unserer Dauerverletzten, fast ein halbes Dutzend, gibt es so gut wie keine Alternativen. Ich werde wohl wieder A-Junioren einbauen, die am Samstag schon im Einsatz sind“, sagt der FSV-Coach und fügt an: „ Ich muss auch Rücksicht auf unsere Zweite nehmen, die selbst im Überlebenskampf steckt und deshalb personell nicht geschwächt werden darf. Trotzdem darf es bei meinen Spielern keine Ausreden mehr geben. Sie müssen begreifen, dass sie eine Schippe drauflegen müssen.“ (zih)

Bericht von
Tony Pospischill
TSG Wattenbach - FSV Wolfhagen I

Am Sonntag, den 23.04.2017 treffen unsere Wölfe auswärts auf die TSG Wattenbach. Die Mannschaft von Trainer Michael Pfannkuch steht bei einem weniger ausgetragenen Spiel und 5 Punkten weniger derzeit auf dem 13. Tabellenplatz. 

Aufgrund der Tabellensituation ist ein Sieg daher Pflicht, will man dem Gegner doch nicht die Möglichkeit geben bei Gewinn des ausstehenden Nachholspiels am FSV vorbeizuziehen, was gleichbedeutend wäre mit den abrutschen in die Abstiegszone. Hierzu ist vor allem der treffsicherste Stürmer der Gäste, Lucas Illian (11 Saisontore, 5 Assists) aus dem Spiel zu nehmen und zudem die eigene Torgefährlichkeit wiederzufinden und die Ladehemmung der letzten Spiele abzulegen. 

Der FSV setzt in diesem immens wichtigen Spiel wie immer auf die lautstarke Unterstützung seiner Fans und würde sich freuen, wenn möglichst Viele den Weg nach Wattenbach mit antreten.

Quelle: HNA 15.04.2017: TSV Wichmannshausen – FSV Wolfhagen 3:0 (1:0)

FSV vergibt beste Chancen

Wolfhagen unterliegt beim Schlusslicht TSV Wichmannshausen 0:3

Das hatte sich der FSV Wolfhagen doch etwas anders vorgestellt. Statt am Karsamstag im Nachholspiel der Fußball-Gruppenliga Kassel 2 vom Tabellenletzten TSV Wichmannshausen mit der vollen Ernte die Heimreise anzutreten, ließen sich FSV-Trainer Michael Briehl und seine Spieler von den Hausherren drei faule Ostereier ins Nest legen.

Beim Schlusspfiff hatte Wichmannshausen mit 3:0 (1:0) die Nase vorne. Damit schrumpfte der FSV-Vorsprung auf die auf einem Abstiegsplatz postierte TSG Wattenbach, dort steht Wolfhagen am kommenden Sonntag auf dem Prüfstand, wobei aber Wattenbach zwei Begegnungen weniger absolviert hat.

Mit entscheidend für die Niederlage war für FSV-Betreuer Klaus-Dieter Klingbeil wieder einmal die mangelhafte Chancenverwertung. „In einer insgesamt schwachen Begegnung besaßen wir im ersten Durchgang mindestens drei hochkarätige Einschussmöglichkeiten.“

Wie man eine Chance mit kräftiger Unterstützung der FSV-Defensive abgezockt verwertet, bekam die Briehl-Elf von Gerd Werner (20.) gezeigt - 1:0.

Was wäre gewesen, wenn? Wenn nämlich der Unparteiische den regulär erzielten Ausgleichstreffer durch Eike Kratzsch (63.) nicht die Anerkennung verweigert hätte. Dies geschah laut Klingbeil auf Initiative eines Linienrichters, „der als einziger auf dem Platz eine Abseitsstellung gesehen hatte.“

Es sei eine klare Fehlentscheidung gewesen.

Der nicht gegebene Treffer motivierte die Rot-Weißen, eine Schippe draufzulegen, um das Blatt noch zu wenden. Die Wolfhager erarbeiteten sich auch drei bis vier weitere gute Einschussmöglichkeiten, brachten es aber einfach nicht fertig, das runde Spielgerät im Wichmannshäuser Kasten unterzubringen. In der Schlussphase gingen die Wolfhager dann zur Alles-oder-Nichts-Taktik über.

Sie setzen alles auf eine Karte, um zumindest den Ausgleich zu schaffen. Dabei machten sie hinten auf und wurden ausgekontert.

Zwei Kontertore

Patrick Jäger (85.) und Eser Kazak (90.) erhöhte auf 3:0 uns sorgten für lange Gesichter im Lager der Gäste.

Wolfhagen: Werheit - Bakin (64., Thordsen), Alheid, Chahrour (70., Sogojeva) - Nordmeier, Wiegand, Schaake, Kratzsch, Michels, Kaiser - Turan. (zih)

Bericht von
Tony Pospischill
15.04.2017: TSV Wichmannshausen –- FSV Wolfhagen 3:0 (1:0)

Am Ostersamstag spielte unsere Erste auswärts an der Landesgrenze zu Thüringen gegen den Tabellenletzten vom TSV Wichmannshausen. 
Die Mannschaft von Trainer Michael Briehl setze deutlich die Akzente und hatte eine handvoll hochkarätiger Einschussmöglichkeiten. Jedoch ist es im Moment wie verhext und beste Chancen konnten nicht zur Führung genutzt werden. Und so kam es, dass der TSV durch Gerhard Werner nach 20 Minuten in Führung ging.
Doch auch danach das gleiche Bild, doch der sprichwörtliche Knoten löste sich nicht. So blieb es bis Spielende dabei, dass der FSV es nicht schaffte seine Topchancen in Tore umzumünzen. In den letzten Minuten kam der Gastgeber nochmals auf und erzielte die Tore zwei und drei zum 3:0 Endstand. Mit Sicherheit ein ernüchterndes Ergebnis, hatte man sich doch für dieses Spiel vorgenommen einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Jedoch konnte die Überlegenheit nicht genutzt werden und bei einer Fülle von Torchancen kein Tor erzielt werden. 
Hieran wird im Hinblick auf das kommende wichtige Spiel gegen die TSG Wattenbach gearbeitet werden müssen, damit der FSV nicht noch weiter unten rein rutscht und der Klassenerhalt zeitnah gesichert werden kann.


Quelle: HNA 13.04.2017: TSV Wichmannshausen –- FSV Wolfhagen (Vorbericht)

Trainer Briehl fordert einen Sieg

FSV Wolfhagen mit voller Kapelle zum Tabellenletzten TSV Wichmannshausen

In einem Nachholspiel der Fußball-Gruppenliga muss der FSV Wolfhagen am Karsamstag, 15.30 Uhr, beim TSV Wichmannshausen antreten. FSV-Trainer Michael Briehl und seine Spieler können es drehen und wenden wie sie wollen. Sie müssen im Sontraer Land die drei zur Disposition stehenden Punkte für sich reklamieren, ansonsten könnte es im Restprogramm noch einmal eng werden. Derzeit hat die Briehl-Elf zu den direkten Fahrstuhlplätzen einen Sechs-Zähler-Vorsprung, bei der Dreipunkteregelung ist dies jedoch kein sanftes Ruhekissen.

Aber auch die Hausherren von Coach Meikel Buchenau sind zum Siegen verdammt, wollen sie den Funken Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt aufrecht erhalten. Bei Wichmannshausen wird nämlich die Szene vom Schein der roten Laterne erhellt, mit einem Sieg könnten sie ihren Rückstand zum rettenden Ufer auf fünf Punkte minimieren. Die Wolfhager, die nach der Winterpause auswärts noch kein Bein auf den Boden bekommen haben, dürfen sich also auf einen heißen Tanz gefasst machen. Zumal Wichmannshausen ihre bisherigen zwei Saisonsiege zu Hause eintütete. Wie kämpferisch stark sich das Buchenau-Team präsentieren kann, bekam der FSV in der Vorrunde zu spüren, als man sich an der Liemecke mit einem 1:1 begnügen musste. „Das wäre für uns diesmal zu wenig, wir müssen mit der vollen Ernte den Heimweg antreten“, fordert Briehl. Um dies zu verwirklichen, muss seine Mannschaft jedoch ein anderes, positives Gesicht zeigen. „Wir haben uns in den bisherigen Auswärtsaufgaben wie auch zuletzt zu Hause gegen Calden / Meimbressen einfach zu viele individuelle Fehler erlaubt und damit jeweils dem Gegner in die Karten gespielt.“

In der Tat. Für die Rot-Weißen schien der Begriff Mittelfeldhoheit ein Fremdwort zu sein. Zudem stimmten hinten und vorne in der Vorwärtsbewegung die Lauf- und Passwege nicht und eine druckvolle Offensive blieb oft nur Stückwerk. „Wir haben dies alles gemeinsam besprochen und

analysiert. Ich hoffe, meine Spieler haben dies verinnerlicht und Lehren daraus gezogen.“ Personell hat der FSVCoach keine Probleme. „Einige Spieler schlagen sich zwar noch mit Blessuren herum, sind aber einsatzbereit. Wir reisen also mit der vollen Kapelle nach Wichmannshausen.“ (zih)


Bericht von
Tony Pospischill
Auswärtsspiel des FSV am Ostersamstag!

Wölfe sind in Wichmannshausen zu Gast

Am heutigen Ostersamstag, den 15. April 2017 um 15 Uhr trifft die erste Mannschaft auswärts auf den TSV Wichmannshausen. Der Gegner ist derzeit Tabellenletzter, jedoch darf er zu keiner Zeit unterschätzt werden, was auch das Hinspielergebnis von 1:1 ganz gut widerspiegelt.
Um nicht noch in einen Abwärtsstrudel Richtung Abstiegsränge zu geraten, möchte die Mannschaft in diesem Spiel dringend die 3 Punkte holen und sich so weiter von unten absetzen und weitere 3 Punkte in Richtung Klassenerhalt holen. Hierzu muss an der Grenze zu Thüringen jedoch alles passen und die Einstellung, Leidenschaft und der Wille passen. Doch dazu sind unsere Wölfe an diesem Tag bereit! Über Unterstützung vor Ort durch unsere treuen Fans würde sich die Mannschaft sehr freuen. 
Anschließend möchte die Mannschaft die hoffentlich dann geholten 3 Punkte bei einem Mannschaftsabend im Liemeckestadion ausgiebig feiern. Also unterstützt die Mannschaft in Wichmannshausen, damit anschließend die Voraussetzungen für eine ausgelassenen Feier gegeben sind.


Quelle: HNA 09.04.2017: SV Reichensachsen – FSV Wolfhagen 3:1 (1:0)

Magere Kost in Reichensachsen

1:3 – FSV Wolfhagen enttäuscht und muss die Heimreise vom Neuling mit leeren Händen antreten

Außer Spesen nichts gewesen – mit dieser volkstümlichen Redensart könnte der FSV Wolfhagen seine Pflichtaufgabe in der Fußball-Gruppenliga beim aufgestiegenen SV Reichensachsen überschreiben. Denn die Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl zogen bei den Wehrtalern aus dem Eschweger Land mit 1:3 (0:1) den Kürzeren.

FSV-Mannschaftsbetreuer Klaus-Dieter Klingbeil redete nicht lange um den heißen Brei herum: „Der Sieg der Heimmannschaft geht voll in Ordnung.“

Reichensachsen nahm direkt nach Anpfiff das Heft in die Hand, konnte auch schon früh jubeln. Denn die Wolfhager Defensive konnte einen Hausherrenangriff nur regelwidrig unterbinden, den fälligen und berechtigten Strafstoß verwandelte Maximilian Mummert (7.) sicher zur 1:0- Führung.

Der SV blieb am Drücker, hätten bis zur Pause das Signal schon auf Grün stellen können. Doch zum Glück für die Wolfhager vergaben sie gut eine Handvoll bester Einschussmöglichkeiten leichtfertig, oder verzweifelten am FSV-Schlussmann Dominik Werheit.

Und Wolfhagen? Klaus-Dieter Klingbeil: „Im Spiel nach vorne brachte unsere Mannschaft nicht viel zustande. Meistens waren wir am gegnerischen Strafraum mit unserem Latein am Ende.“

Anscheinend muss es während der Halbzeitpause in der FSV-Kabine eine Ansage gegeben haben. Denn nach dem Seitenwechsel konnten sich die Wolfhager etwas besser in Szene setzen, erarbeiteten sich auch einige gute Chancen, die jedoch nicht genutzt werden konnte.

Wie man ins Schwarze trifft, bekamen sie von Paryk Stromczynski (54.) gezeigt. Völlig alleingelassen ließ der Reichensächser mit einem Kopfball Schlussmann Werheit auch nicht den Hauch einer Abwehrchance – 2:0. Wolfhagen steckte jedoch keineswegs den Kopf in den Sand, versuchte das Blatt noch zu wenden und schöpfte nach dem Anschlusstreffer per Strafstoß von Kamil Turan (80.) nach Foul an Eike Kratzsch neue Hoffnung.

Die ließ aber Josef Kust (85.) nach Robben-Manier mit einem Schuss in den oberen Torwinkel zum 3:1 wie eine Seifenblase zerplatzen, wobei die Platzherren weitere Topchancen liegen ließen.

FSV Wolfhagen: Werheit - Alheid, Seitz, Chahrour, Nordmeier, Wiegand (65., Sogojeva), Schaake, Kratzsch, Michels, Kaiser, Turan. (zih)


Quelle: HNA 07.04.2017: SV Reichensachsen – FSV Wolfhagen (Vorbericht)

Michels: Müssen uns steigern

FSV Wolfhagen läuft am Sonntag beim Tabellennachbarn Reichensachsen auf

David Michels, der in dieser Woche für den im Urlaub weilenden Trainer Michael Briehl das Training beim Fußball-Gruppenligisten FSV Wolfhagen leitete, redet nicht um den heißen Brei herum. „Wenn wir am Sonntag beim direkt vor uns platzierten SV Reichensachsen etwas mitnehmen wollen, dann muss die Mannschaft ein ganz anderes Gesicht gegenüber der 0:1-Heimvorstellung gegen Calden / Meimbressen zeigen.“ Gegen die SG lief nicht viel zusammen. Mit leichtfertigen Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung, fehlerhaften Lauf- und Passwegen, mangelhaftem Zweikampfverhalten und einer drucklosen Offensive machten es die FSV-Kicker dem Gegner leicht.

Dass Wolfhagen auch anders agieren kann, dies wollen Michels und seine Mitspieler beim Tabellenachten ab 15 Uhr unter Beweis stellen.

An den Gegner haben die Rot-Weißen gute Erinnerungen, behielten sie in der Vorrunde doch durch die Treffer von Timo Wiegand, Kamil Turan und Kastriot Sogojeva mit 3:1 die Nase vorne.

„Das Rückspiel wird deutlich schwerer“, meint Michels mit Blick auf die Ergebnisse von Reichensachsen in vertrauter Umgebung. Sieben von elf Heimspielen wurden gewonnen. Insgesamt verbuchte die Elf 23 ihrer derzeitigen 33 Zähler vor eigener Kulisse.

Neben den Langzeitverletzten wird krankheitsbedingt auch Björn Thordsen nicht im Kader stehen.

Ein ganz großes Fragezeichen muss aus beruflichen Gründen hinter den Einsatz von Timo Wiegand gesetzt werden. „Sein Fehlen würde uns schon verdammt weh tun.“ Wieder mit an Bord ist Andrè Nordmeier, der aber zwei Wochen lang nicht mittrainieren konnte. (zih)


Quelle: HNA 02.04.2017: FSV Wolfhagen - SG Calden / Meimbressen endete 0:1 (0:1)

Faust trifft mit dem Kopf ins Schwarze

Abwärtstrend gestoppt - Calden/Meimbressen entscheidet das Kreisderby beim
FSV Wolfhagen

Von Reinhard Michl

Das Derby in der Fußball-Gruppenliga 2 zwischen dem FSV Wolfhagen und der SG Calden / Meimbressen endete 0:1 (0:1).

FSV-Trainer Michael Briehl redete nicht lange um den heißen Brei herum. „Das war eine verdiente Niederlage meiner Mannschaft. Wir haben es nicht verstanden, einen klaren Spielaufbau zu schaffen, fanden nie ein richtiges Konzept gegen die kompakt und sicher stehende SG-Abwehr, leisteten uns einfach zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und Topchancen blieben Mangelware.“

Sein Kollege Jens Alter dagegen strahlte über das ganze Gesicht: „Ein hochverdienter Sieg meiner Elf. Man hat jedem einzelnen Spieler angemerkt, dass er im Teamverbund den Dreier will. Damit

haben wir Gott sei Dank unseren Abwärtstrend stoppen können.“

Calden suchte vom Anstoß weg mit viel Druck eine frühe Entscheidung, ohne jedoch vor dem FSV-Kasten für Gefahr zu sorgen. Die erste hochkarätige Einschussmöglichkeit besaß der Wolfhager Timo Wiegand (5.) nach einem blitzsauberen Konter, der Ball aber konnte noch zur Ecke geklärt werden.

In der Folgezeit spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab, prickelnde Torraumszenen waren Fehlanzeige. Wobei sich die Gäste aber schon optisch ein Plus erarbeiteten, auch kämpferisch und läuferisch die Akzente setzten. Dann der erste richtige Aufreger. Wolfhagens Stürmer Kamil Turan (35.) wurde gleich von zwei Gegenspielern im Strafraum von den Beinen geholt, der fällige Strafstoßpfiff blieb jedoch aus.

Im direkten Gegenzug dann bereits die Entscheidung. Eine Maßflanke von Lars Kraetschmer verwertete Dennis Faus (38.), der FSV-Schlussmann Nils Zimmermann mit einem Kopfball nicht den Hauch einer Abwehrchance ließ.

Was wäre gewesen, wenn? Wenn nämlich direkt nach dem Seitenwechsel Timo Wiegand (46.) nach herrlichem Solo das Visier besser justiert gehabt hätte. Er aber traf nur das Außennetz.

Das war es aber auch schon auf Platzherrenseite, wobei die Rot-Weißen in der Schlussphase auch noch die Gunst von Glücksgöttin Fortuna hatten. Dennis Faust (82.) setzte völlig frei den Ball an den Pfosten.

FSV Wolfhagen - Calden / Meimbressen 0:1

FSV Wolfhagen: Zimmermann - Bakin, Alheid, Seitz - Chahrour (63., Sogojeva), Wiegand, Schaake, Kratzsch (75., Teube), Michels - P. Kaiser, Turan (59., J. Kaiser).

SG Calden / Meimbressen: Müller – Kraetschmer (75., Mackewitz), Heckmann, Butterweck, Holst - Dürrbaum, Faust, Schindler, Utsch - Schindewolf (86., Rost), Neth (61., Himmelmann).

Schiedsrichter: Pascal Loschke (Kassel);
Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Faust (38.)


Quelle: HNA 31.03.2017: FSV Wolfhagen - SG Calden / Meimbressen (Vorbericht)

FSV mit breiter Brust ins Derby

Wolfhagen nach der Winterpause noch ungeschlagen

Auch an diesem Wochenende ist in der Fußball-Gruppenliga Kassel 2 Derbystimmung angesagt. Am Sonntag ab 15 Uhr treten im Wolfhager Liemecke-Stadion der FSV Wolfhagen und die SG Calden / Meimbressen gegeneinander an.

In den beiden letzten Kräftemessen konnten sich jeweils die Caldener von Coach Jens Alter vor heimischer Kulisse behaupten. Im Kreispokal fertigten sie die Rot-Weißen mit 5:1 ab, in der Hinrundenpartie behielten sie durch die Treffer von Thomas Schindewolf und Dennis Faust mit 2:0 die Nase vorne.

Von einer Favoritenrolle seiner Mannschaft will Alter aber auf gar keinen Fall etwas wissen: „Wolfhagen war für uns in der Vergangenheit, sieht man einmal vom Pokal ab, immer ein sehr unangenehmer Gegner. Auch diesmal erwarte ich, dass nicht der filigrane Degen zum Einsatz kommen wird, sondern der schwere Säbel.“

Der SG-Coach verhehlt auch nicht, dass sein Team nach den beiden Nullnummern in Dörnberg (1:7) und gegen Grebenstein (2:3) moralisch etwas gebeutelt ist. „Damit haben wir die Chance auf einen Spitzenplatz verspielt.“ Dann plagen ihn auch noch personelle Sorgen. Torjäger Marc Zuschlag ist nach seinem doppelten Mittelhandbruch weiter zum Zuschauen verdammt, Dennis Schardt ist beruflich verhindert und Moreno Ortego sowie Sascha Heckmann haben Knieprobleme. „Wir wissen zwar, dass wir ein ganz dickes Brett bohren müssen, wollen aber schon etwas mitnehmen“, gibt Alter die Marschroute vor.

Sein Gegenüber Michael Briehl sagt: „Es wird mit Sicherheit kein Freundschaftsspiel, sondern ein Schlagabtausch auf Biegen und Brechen werden.“ Dessen Team holte nach der Winterpause zwei Siege und ein Remis, wobei seine Elf beim torlosen Remis gegen Spitzenreiter Dörnberg trotz Unterzahl ab der 60. Minute eindrucksvoll bewiesen hat, dass es zu kämpfen versteht.

Auch bei Briehl gibt es einige Sorgenfalten. Rafael Gorzel und Ibrahim Chahrour mussten gegen Dörnberg mit Knieverletzungen ausgewechselt werden. Ob sie am Sonntag wieder auflaufen können, dahinter muss der FSV-Trainer ein großes Fragezeichen setzen. Ebenso hinter den Einsatz von Andrè Nordmeier, der wegen einer Grippe nicht trainieren konnte. (zih)


Bericht von
Tony Pospischill
FSV I - SG Calden / Meimbressen

Am kommenden Sonntag, den 02. April 2017 um 15:00 Uhr trifft die erste Seniorenmannschaft auf die Spielgemeinschaft aus Calden und Meimbressen. Der Gast von wird von Trainer Jens Alter trainiert und ist derzeit mit 16 mehr geholten Punkte als der FSV auf Platz 4 der Gruppenliga Kassel Gr. 2 positioniert. Die Mannschaft spielt bisher eine gute Runde, verpasste es jedoch in den letzten beiden Spielen zu punkten. Gegner waren dabei jedoch die Spitzenteams aus Dörnberg und Grebenstein.

Daher darf die Mannschaft aus der Flughafengemeinde nicht an diesen Auftritten gemessen werden. Vielmehr sollte sich der FSV auf die bisherigen zwei Duelle in dieser Spielrunde besinnen und die richtigen Schlüsse aus den beiden Niederlagen ziehen. In der Hinrunde verlor man durch Tore von Dennis Faust und Thomas Schindelwolf auswärts mit 0:2. Im Pokal fiel die Niederlage noch höher aus, hatte man dort doch mit 1:5 Toren das Nachsehen. Robustheit in den Zweikämpfen und voller Einsatz, oftmals auch durch den Einsatz unangenehmer langer Bälle, stellt die Spielweise unseres kommenden Gegners dar. In der Offensive müssen die Wölfe insbesondere auf den Torschützen vom Dienst - Marko Utsch - Acht geben (15 Saisontore).

Doch unser FSV geht selbstbewusst in das Duell und will den guten Start in die Rückrunde weiterführen. Auf die bisher gezeigten Leistungen gegen Weidenhausen II, den FSV Dörnberg und auch den TSV Heiligenrode kann und soll weiter aufgebaut werden, um möglichst die nächsten Punkte für den frühzeitigen Klassenerhalt zu sammeln.


Quelle: HNA 26.03.2017: FSV Wolfhagen – FSV Dörnberg 0:0

Derby der FSV-Teams ohne Tore

Schnellcheck: Wolfhagen trotzt überlegenem Gruppenliga-Spitzenreiter Dörnberg ein Unentschieden ab

Von Michael Wepler

Keine Tore gab es im Derby der Fußball-Gruppenliga zwischen dem FSV Wolfhagen und dem FSV Dörnberg zu sehen. Dörnberg bleibt dennoch Tabellenführer.

Hier der Schnellcheck:

Ist das Ergebnis unterm Strich gerecht?

Insgesamt gesehen ist es ein glückliches Unentschieden für Wolfhagen, denn Dörnberg war vor allem in der zweiten Halbzeit die klar spielbestimmende Mannschaft. Den Punkt haben sich die Gastgeber durch viel Einsatz verdient und weil die Gäste trotz ihrer Überlegenheit nur zu wenigen klaren Chancen kamen.

Wie sahen die Trainer das Spiel?

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die großartig gekämpft hat, wobei der Punkt für uns schon sehr glücklich ist“, freute sich Wolfhagens Trainer Michael Briehl über den Punktgewinn seiner Elf. Weniger zufrieden zeigte sich hingegen Dörnbergs Trainer Jörg Reith: „Wir haben es leider versäumt aus unseren Chancen Tore zu machen. In der Schlussphase haben wir zu ungeduldig gespielt.“

Wie war der äußere Rahmen?

Der passte – bei frühlingshaftem Wetter und einer mit etwa 220 Zuschauern ordentlichen Kulisse. Zu dem Derby passten natürlich auch Spieler, die bei beiden Mannschaften schon gespielt haben. Das waren bei Wolfhagen David Michels und Timo Wiegand und bei Dörnberg Dominik und Kevin Richter.

Wie waren die ersten 45 Minuten?

In der ersten Halbzeit war es ein Spiel mit nur wenigen Torszenen. Die favorisierten Gäste taten sich sehr schwer, erspielten sich aber ab Mitte der ersten Hälfte ein Übergewicht, ohne zu großen Chancen zu kommen. Die erste Möglichkeit hatte Dennis Dauber, dessen Hereingabe in den Fünfmeterraum keinen Abnehmer fand (28.). Danach scheiterte Pascal Kemper zweimal mit Schüssen von der Strafraumgrenze und mit einem Freistoß aus 20 Metern jeweils am Rot- Weiß-Torhüter Nils Zimmermann (35., 37., 42.).

Und wie lief es nach dem Wechsel?

In der zweiten Halbzeit nahm der Druck der Gäste zu. Erneut Kemper zog einen Freistoß von halbrechts auf das Torwarteck, wo Zimmermann den Ball abwehrte (52.). Die beste Möglichkeit aus dem Spiel heraus leitete ebenfalls Kemper ein, als er auf den linken Flügel zu Thore Ressler spielte, dessen Hereingabe Florian Müller aber knapp verfehlte (59.).

Als der schon mit Gelb vorverwarnte Kamil Turan fünf Minuten später nach einem Foul auf Höhe der Mittellinie an Müller die Ampelkarte sah, schien der Führungstreffer des Tabellenzweiten nur noch eine Frage der Zeit. Unmittelbar danach dribbelte sich Kemper auf der rechten Strafraumseite bis zur Grundlinie durch, doch fand seine Hereingabe keinen Abnehmer (65.). Wenig später klärte Stanislav Bakin vor dem Toptorjäger der Gäste (68.). Im Gegenzug wäre Wolfhagen fast der „Lucky Punch“ gelungen, als nach einem langen Ball in den Strafraum Wiegand am FSVTorhüter Dominik Zeiger scheiterte (69.).

Das war aber auch die einzige gute Möglichkeit der Gastgeber. Allerdings kam der Favorit trotz Überzahl in der Schlussphase gegen die kämpferisch starken Wolfhager nur noch zu zwei Möglichkeiten. Dabei fand Kemper bei einem weiteren Schuss aus der zweiten Reihe erneut in Zimmermann seinen Meister (79.). Die letzte gefährliche Aktion der Gäste resultierte aus einem von Thore Ressler von halblinks in den Strafraum geschlagenen Freistoß, den ein Rot-Weiß-Spieler zur Ecke köpfte (87.).

Hielten die Serien beider Mannschaften?

Teilweise – nach zuletzt zwei Heimsiegen gab es diesmal einen Punkt für Wolfhagen, das zuvor auch dem anderen Topteam aus Kaufungen schon ein torloses Remis abgetrotzt hatte. Die auswärtsstarken Dörnberger wahrten ihre gute Bilanz mit nur einer Niederlage in zehn Auswärtspartien. Allerdings fand ihre starke Offensive mit 66 Treffern und sieben Treffern in der Vorwoche zu Hause gegen Caden/ Meimbressen diesmal ihren Meister.

Gab es noch eine Kuriosität am Rande?

Kurz nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit rief der Stadionsprecher zwei Kfz-Kennzeichen aus und bat die Halter, ihre Fahrzeuge wegzufahren. Ein Fahrzeughalter meldete sich, konnte aber sein Auto nicht gleich wegfahren. Es war Schiedsrichter Sascha Bauer aus Fritzlar, der zur Seitenlinie ging und seinen Schlüssel an den zweiten Vorsitzende des FSV, Klaus-Dieter Klingbeil, der sein Fahrzeug umparkte.

FSV Wolfhagen – FSV Dörnberg 0:0

Wolfhagen: Zimmermann – Gorzel (22. Alheid), Bakin (69. Thordsen), Schin, Kaiser - Seitz, Michels - Nordmeier, Turan, Chahrour (81. Schaake) - Wiegand.

Dörnberg: Zeiger - Gunkel, Jäger, Wolf, Plettenberg – Hansch (77. Biedebach), D. Richter - Dauber (89. K. Richter), Schulze (46. Ressler), Müller - Kemper.
Tore: Fehlanzeige.
Zuschauer: 220.
Schiedsrichter: Sascha Bauer (Fritzlar).
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot Turan (64.)


Bericht von
Tony Pospischill
FSV trotz Tabellenführer Remis ab!

0:0 im Heimspiel gegen den FSV Dörnberg

Am gestrigen Sonntag traf unsere Erste auf dem Rasenplatz im heimischen Leimecke-Stadion auf den Tabellenführer und Mitfavoriten auf den Aufstieg, den FSV Dörnberg. Bei bestem Wetter und frühlingshaften Temperaturen begann das Derby ausgeglichen.

Nach 12 Minuten hatte der Gast dann die erste Großchance. Nach feinem Spielzug der Habichtswälder konnte Stanislav Bakin jedoch in höchster Not vor einem am Elferpunkt postierten, einschussbereiten Gästeakteur retten.

Doch auch die Wölfe zeigten gute Ansätzen im Spielaufbau, ohne jedoch gefährlich vor das Gästetor zu kommen und das Tor um den Ex-Wolfhager Torhüter Dominik Zeiger in Gefahr zu bringen.

Nach 20 Minuten dann der erste Schockmoment der Partie. Verteidiger Rafael Gorzel, welcher bis dahin ein starkes Spiel gegen Florian Müller ablieferte, verdrehte sich das Knie und musste das Spiel vorzeitig beenden. Für ihn kam mit Michael Alheid ein zuvor lange verletzter Spieler zu seinem Comeback. Der Wermutstropfen dann die Diagnose am heutigen Montag - Innenbandanriss und mindestens 6 Wochen Pause für unseren Wolfhager Jung. Gute Besserung an dieser Stelle!

Dörnberg hatte in der ersten Hälfte mehr vom Spiel, ohne spielerisch zu glänzen. Abschlussmöglichkeiten wurden erarbeitet, jedoch waren diese nicht zwingend genug, um für brenzlige Situationen im Strafraum zu sorgen. Gute Möglichkeiten durch Dauber (28.) und Kemper (35.) vereitelte die Wolfhager Defensive im Verbund mit Torhüter Zimmermann.

Eine weitere gute Möglichkeit für Dörnberg dann in der 40. Spielminute. Ein toller Freistoß aus 20 Metern halblinker Position von Gästestürmer Kemper, konnte durch Keeper Zimmermann bravourös aus dem linken unteren Toreck gefischt werden.

Dörnberg zur Halbzeit mit den besseren Torchancen und klaren Feldvorteilen. Jedoch kämpften unsere Wölfe mit vollem Einsatz dagegen an und konnten so mit einem torlosen Remis die Seiten wechseln. Die zweite Hälfte begann ohne weitere Wechsel auf Wolfhager Seite. Bei Dörnberg kam Ressler für den agilen Schulze. 

Riesenchance direkt nach der Halbzeit (55.). Eine Hereingabe durch den eingewechselten Ressler verpasst Florian Müller im 16-er nur um Haaresbreite.Keine zwei Minuten später verpasste der Ex-Wolfhager Dominik Richter das Tor mit einem Kopfball aus 5 Metern - über den Kasten. 

Eine zumindest zweifelhafte Entscheidung dann in der 65. Spielminute. Der bis dahin souveräne Unparteiische Sascha Bauer aus Obermelsungen zeigte Kamin Turan nach einem vermeintlichen taktischen Foul die Ampelkarte. Jedoch übersah er dabei, dass unsere Nummer 20 zuvor klar am Trikot gezogen wurde, dadurch ins Straucheln geriet und dem Dörnberger Gegenspieler anschließend von hinten umriss. 

Nach 70 Minuten der nächste verletzungsbedingte Wechsel unseres FSV. Für den angeschlagenen Stani Bakin kam Björn Thordsen ins Spiel. 

Kurz danach die Riesenschance zur Führung für unseren FSV und die Möglichkeit das Spiel auf den Kopf zu stellen. Nach einem langen Ball aus der eigenen Defensive heraus setzt sich Timo Wiegand mit all seiner Klasse im Laufduell gegen den ansonsten bombensicheren Daniel Jäger durch, scheitert aus 5 Metern jedoch leider aus spitzem Winkel am herauseilenden Zeiger.

Dörnberg drückte weiter - doch der FSV hielt dagegen! Jeder Spieler machte die Wege für den jeweils Nächsten mit. Die Wölfe zeigten großen Kampf, Wille und Einsatz und warfen sich den Dörnbergern in den Zweikämpfen entgegen. Durch diesen Kraftakt kam Dörnberg in der Schlussphase zu keinen zwingenden Aktionen mehr und der FSV Wolfhagen konnte nach fünfminütiger Nachspielzeit einen schmeichelhaften Punkt auf der Liemecke behalten. 

Jedoch haben die Mannen um Trainer Michael Briehl nach dem 0:0 gegen den SV Kaufungen wiederum gezeigt, dass sie auch die Großen der Liga mit ihrer Leidenschaft und der Unterstützung der Heimfans durchaus ärgern können. 

Spielbericht, Statistiken, sowie tolle Spielszenen aufgenommen von unseren Gästen auf FuPa Nordhessen:

http://www.fupa.net/…/fsv-rot-weiss-wolfhagen-1925-fsv-doer…

Quelle: HNA 24.03.2017: FSV Wolfhagen – FSV Dörnberg (Vorbericht)

Derby auf Hartplatz in Wolfhagen

Fußball-Gruppenliga: Spitzenreiter Dörnberg am Sonntag zu Gast an der Liemecke

Von Reinhard Michl

Derby am Sonntag auf dem Wolfhager Hartplatz. Dort treffen ab 15 Uhr die beiden Fußball-Gruppenligisten FSV Wolfhagen und FSV Dörnberg aufeinander. Platzherrentrainer Michael Briehl betreibt mit Sicherheit keine Tiefstapelei, wenn er die Gäste aus dem Bergstadion auf den Favoritenschild hebt. Schließlich reisen die Dörnberger mit ihrem Coach Jörg Reith mit dem Prädikat Tabellenführer an, wobei dies aber gemäß dem Motto „Alle guten Dinge sind drei“ nicht die einzige Spitzenposition der Reith-Elf ist.

„Wir haben sicherlich Respekt, jedoch keine Angst vor Dörnberg. Die Partie fängt bei 0:0 an, wir werden uns nicht verstecken, sondern wollen schon etwas reißen. Minimalziel ist ein Punkt.“

MICHAEL BRIEHL, (TRAINER WOLFHAGEN)

Dörnberg ist in der laufenden Punktspielrunde auch in der Auswärtstabelle die Nummer eins, blieb in den bisherigen neun Pflichtaufgaben in der Fremde acht Mal ungeschlagen (sechs Siege, zwei Remis), nennt mit 66 erzielten Toren die treffsicherste Offensivreihe und hat mit Pascal Kemper, der schon 25 Mal ins Schwarze traf, den Klassenprimus der Torjägerliste in seinen Reihen.

Dies alles sind für Briehl jedoch nur statistische Fakten. „Wir haben sicherlich Respekt, jedoch keine Angst vor Dörnberg. Die Partie fängt bei 0:0 an, wir werden uns nicht verstecken, sondern wollen schon etwas reißen. Minimalziel ist ein Punkt.“ Seine Zuversicht schöpft Briehl aus der Tatsache, dass seine Mannschaft mit zwei Heimsiegen in Folge optimal aus der Winterpause gekommen ist. „Meine Spieler strotzen vor Selbstbewusstsein und haben beim torlosen Remis gegen Kaufungen bewiesen, dass sie gegen einen Spitzenreiter bestehen und mithalten können.“ Personell hat Briehl keine Sorgen. „Der zuletzt erfolgreiche Kader steht Gewehr bei Fuß, dabei sein wird nach seiner Rotsperre auch wieder Torwart Dominik Werheit.“

Dörnbergs Coach Jörg Reith macht keinen Hehl daraus, „dass wir natürlich die Favoritenrolle annehmen und uns dieser Herausforderung stellen.“ Erfreut sind die Dörnberger nicht darüber, dass auf dem Hartplatz gespielt wird. Reith: „Da hat Wolfhagen sicherlich einen kleinen Vorteil, aber wir haben dieses Thema intensiv besprochen und alle wissen, was sie da erwartet und können sich dementsprechend darauf einstellen.“



Quelle: HNA 19.03.2017: FSV Wolfhagen – TSV Heiligenrode 4:1 (1:0) [ Spielbericht ... ]

Bittere Pille für Briehl-Team

Gruppenligist Wolfhagen kehrt aus Heiligenrode mit einer 1:4-Niederlage zurück

Der FSV Wolfhagen musste nach seiner Pflichtaufgabe in der Fußball- Gruppenliga beim TSV Heiligenrode mit leeren Händen den Heimweg antreten.

Die Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl zogen dort nämlich mit 1:4 (0:1) den Kürzeren. Wolfhagens Spielausschussmitglied Klaus-Dieter Klingbeil kurz und lapidar: „Es war heute nicht unser Tag.“ Denn in den ersten 45 Spielminuten gaben die Wolfhager nicht nur überwiegend den Takt vor, sondern hätten den Chancen nach schon beim Gang zur Pausenerfrischung den Sack zumachen können. Klingbeil: „Vor der Platzherrenführung durch Oliver Stöhr (33.), der vor unserem Kasten völlig alleingelassen wurde und sich dafür bedankte, haben wir mindestens vier gute Torchancen sträflich liegen gelassen.“ Pech hatte Ibrahim „Ibi“ Chahrour (10.) – seinen schon angestimmten Torjubel ließ die Metallstange verstummen. Bei den Platzherren konnte bis zum Pausenpfiff dagegen keine nennenswerte Einschussmöglichkeit notiert werden.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel auf dem Platz. Die Wolfhager nannten weiterhin die größeren Spielanteile ihr eigen, ohne jedoch Kapital daraus schlagen zu können – im Gegenteil. Einen 20-Meter-Freistoß hämmerte Dennis Jödecke (65.) unhaltbar für FSVSchlussmann Nils Zimmermann zum 2:0 in den Winkel.

Wolfhagen steckte jedoch keineswegs den Kopf in den Sand, hatte die entsprechende Antwort parat. Denn im direkten Gegenzug bekam die Briehl-Elf vom nicht immer sicher wirkenden Unparteiischen ebenfalls einen Freistoß mit gleicher Torentfernung zugesprochen (67.). FSVSpezialist dafür ist Timo Wiegand, der diese Vorschusslorbeeren auch rechtfertige, dem Platzherrenkeeper keine Abwehrchance ließ und damit den 1:2-Anschlusstreffer erzielte.

Natürlich wollte der FSV mehr. Denn für ein optisches Plus gibt es bekanntlich keine Punkte, es zählen letztlich nur Tore. Und da präsentierte sich Heiligenrode bei ihren wenigen Möglichkeiten einfach abgezockter. Dennis Jödecke (84.) baute den Vorsprung aus, Christian Rümenap (88.) – aus klarer Abseitsposition – setzte den Schlusspunkt.

FSV Wolfhagen: Zimmermann - Gorzel (36., Thordsen), Bakin, Seitz, Chahrour, Nordmeier, Wiegand, Kratzsch (26., Schin), Michels, Kaiser, Turan (78., Sogojeva). (zih)

Bericht von
Tony Pospischill
Siegesserie des FSV Rot-Weiß Wolfhagen gerissen.

Erste mit Auswärtsniederlage in Heiligenrode

TSV Heiligenrode - FSV Rot-Weiß Wolfhagen 4:1

Am gestrigen Sonntag um 15 Uhr traf unsere Erste im Stadion am Park auf Kunstrasen auf den starken Aufsteiger aus dem Niestetal. Zu Spielbeginn gab es wenig gefährliche Aktionen in den Torräumen. Die Mannschaften tasteten sich ab und es entwickelte sich ein durchaus körperbetontes Spiel. Durchaus im Mittelpunkt und mit diskutablen Entscheidungen auf beiden Seiten dabei Schiedsrichter Alexandre Pradier (Adelebsen), welcher über die gesamte Spielzeit nicht zu einer klaren Linie fand und mit Sicherheit nicht seinen besten Tag erwischte.

Die erste Großchance dann auf Seiten des FSV, jedoch traf Ibrahim Chahrour bei seinem fulminanten Versuch lediglich den Querbalken. Und wie es im Fussball eben so ist, ging daraufhin der Gastgeber in Führung. Spielmacher Dennis Joedecke wurde mit einem langen Einwurf im Strafraum gefunden, setzte sich im Luftduell gegen Stani Bakin und Marv Seitz durch und verlängerte den Ball auf den langen Pfosten. Dort stand Oliver Stöhr goldrichtig und konnte den Ball im zweiten Versuch aus kurzer Distanz im Tor unterbringen. 

Verletzungen zwangen den FSV zu frühen Wechseln. Björn Thordsen und Thomas Schin kamen für die angeschlagenen Eike Kratzsch und Rafael Gorzel. 

Nichtsdestotrotz blieb der FSV spielbestimmend. Unter Anderem wurde eine Hereingabe von Timo Wiegand vom Flügel im letzten Moment vor dem einschussbereiten Björn Thordsen geklärt. Man konnte immer wieder mit guten Ballgewinnen und schnellen Bällen in die Spitze gefährlich werden, ohne dass jedoch zählbares dabei rum kam.

Auch in Halbzeit zwei beschränkte sich der gastgebende TSV aufs Kontern; das Spiel machte der FSV. Dass dies jedoch nicht immer entscheidend ist, konnte man dann sehen. Einen Freistoß aus 20 Metern verwandelte Dennis Joedecke direkt und zeigte damit seine ganze Klasse. Doch dann kam der FSV zurück. Timo Wiegand zeigte ebenfalls sein ganzes Können und düpierte den gegnerischen Torhüter mit einem direkten Freistoß aus 25 Metern. Der Ball war freigegeben, unbeachtet von Torhüter Markus Frank, der aufgrund seines Laufs in die andere Ecke chancenlos war.

Der FSV versuchte nochmals alles, wurde durch weitere Tore von Joedecke und Rümenap jedoch klassisch ausgekontert und verlor so unter dem Strich nach guter Leistung zu hoch mit 1:4 Toren.

Weiter gehts am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel gegen den "Nachbarn" vom FSV Dörnberg.


17.03.2017: FSV Wolfhagen – TSV Heiligenrode (Vorbericht)

Mit breiter Brust nach Heiligenrode

Wolfhagen hat im ersten Auswärtsspiel nach der Winterpause einen Punkt im Blick

Zwei Spiele, zwei Siege - Fußball-Gruppenligist FSV Wolfhagen ist gut aus der Winterpause gekommen. Die Elf von Trainer Michael Briehl verschaffte sich damit ein Polster zur direkten Abstiegszone von elf Punkten. Nach dem 3:0 gegen Weidenhausen II und 3:1 gegen Rengershausen vor eigener Kulisse reist sie mit breiter Brust zum ersten Auswärtsspiel 2017.

Der FSV ist am Sonntag, 15 Uhr, beim starken Aufsteiger TSV Heiligenrode zu Gast. Wolfhagen will auch in der Fremde punkten und hat das Hinrundenergebnis im Blick. Da gab es an der Liemecke ein 2:2.

Bei aller FSV-Zuversicht muss man aber die Hausherren auf den Favoritenschild heben. Heiligenrode ist nicht nur mit einem Elf-Zähler-Vorsprung drei Ränge vor Wolfhagen platziert, sondern die Umbach- Elf konnte über die Hälfte ihrer derzeitigen Punkte (35) daheim unter Dach und Fach bringen.

Am vergangenen Wochenende schrammte Heiligenrode an einer kleinen Sensation vorbei. Beim Tabellenführer Dörnberg hatte der TSV schon mit 2:0 die Nase vorne, um sich dann doch noch mit einem 2:2 begnügen zu müssen.

Werheit weiter gesperrt

Torwart Dominik Werheit steht den Gästen nach seiner Rotsperre noch nicht zur Verfügung. (zih)

Bericht von
Tony Pospischill
FSV I trifft auswärts auf den TSV Heiligenrode

Am kommenden Sonntag, den 19. März 2017 um 15 Uhr ist die Erste beim gastgebenden TSV Heiligenrode gefordert. Die Mannschaft von Trainer Carsten Umbach belegt derzeit - bei einem mehr ausgetragenen Spiel - mit einem Elf Zähler Plus auf unsere Wölfe den 6. Tabellenplatz. Der letztjährige Aufsteiger aus dem Niestetal hat offensiv mit dem Toptorschützen und ehemaligen Zierenberger Christian Rümenap, sowie dem bereits in der Regionalliga (KSV Hessen Kassel) zum Einsatz gekommenen Dennis Joedecke einiges zu bieten.

Im Hinspiel konnte der FSV früh durch einen Doppelschlag unserer Goalgetter Timo Wiegand und Ibrahim "Ibi" Chahrour mit 2:0 in Führung gehen. Nach der Pausenführung kam der TSV jedoch stark auf und holte im Liemecke-Stadion noch ein am Ende verdientes Unentschieden.

Der heimstarke Aufsteiger ist mit einem 3:1 Heimsieg gegen die SG Hombressen/Udenhausen, sowie einem 2:2 beim FSV Dörnberg in die Rückrunde gestartet. Starke Ergebnisse gegen Aufstiegsmitfavoriten, welche die Klasse der Mannschaft zeigen.

Der FSV jedoch ist gewarnt und wird alles daran setzen, seinen derzeit guten Lauf auszubauen und weiter in Richtung tatsächlichem Mittelfeld aufzurücken. Ziel ist es schnellstmöglich den Klassenerhalt zu sichern und dann zu schauen, was möglich ist. Auf einem einstelligen Tabellenplatz befindet sich der FSV mittlerweile, konnte man doch am vergangenen Wochenende die Zweitvertretung des OSC Vellmar auf den zehnten Rang verdrängen.


12.03.2017: FSV Wolfhagen – Tuspo Rengershausen 3:1 (:0)

Chahrour und zweimal Turan treffen

Wolfhagen feiert einen schwer erkämpften 3:1-Heimsieg gegen Rengershausen

Von Reinhard Michl

So kann es für den FSV Wolfhagen in der Fußball-Gruppenliga weitergehen. In der zweiten Pflichtaufgabe nach der Winterpause behielten die Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl auf dem heimischen Liemecke- Hartplatz gegen das Kellerkind TuSpo Rengershausen mit 3:1 (0:0) die Nase vorne.

Der FSV-Coach blieb aber bei aller Freude über den Sieg selbstkritisch: „Insgesamt war es von uns kein schönes Spiel, der Erfolg war eine ganz schwere Geburt. Wir hatten uns so viel vorgenommen und

wollten aggressiv dem Gegner den Schneid abkaufen. Doch das hat nicht geklappt, der Gegner hat das über weite Strecken mit uns gemacht.“

Dementsprechend war Briehls Kollege Uwe Zenkner auch etwas angefressen: „Die rote Karte gegen Yusuf Kilicaslan war nicht berechtigt, hat er mir gesagt. Da wir über weite Strecken die Akzente gesetzt haben, wäre diese Niederlage vermutlich nicht eingetreten.“

Doch die Aktion von Kilicaslan gegen Eike Kratzsch war eine klare Tätlichkeit und wurde auch so vom Unparteiischen geahndet. Dieser hätte in der Folgezeit eigentlich noch zwei weitere Gästespieler nach jeweils rüdem Foul an Kratzsch und Björn Thordsen vorzeitig zum Duschen schicken können, wobei die Gäste über das gesamte Spiel hinweg sehr robust agierten.

Vielleicht wäre alles anders gekommen, hätte nach nur 100 Sekunden Timo Wiegand allein vor Keeper Ibrahim Gül die Nerven behalten. Wiegands Schuss strich aber knapp am Ziel vorbei. Danach sahen die Zuschauer eine zerfahrene und hektische Partie mit optischen Vorteilen für Rengershausen, wobei die Wolfhager mit Kapriolen in der Abwehr und im Spielaufbau den Gegner immer wieder regelrecht aufbauten. Bis auf eine Topchance von Yasin Binguel, der an Schlussmann Nils Zimmermann verzweifelte, wollte der Zenkner-Elf aber auch nicht gelingen.

Seinen Lapsus, frei vor dem TuSpo-Kasten den Ball aus vier Metern in die Wolken zu setzen, bügelte Kamil Turan dann aber aus. Nach Foul an Wiegand zirkelte Turan (66.) den Freistoß zum 1:0 über die Linie.

Nach einem gewonnenen Zweikampf gegen Tchieumen Djobissie hatte Turan (80.) dann freie Bahn, ließ Schlussmann Gül erneut keine Abwehrchance – 2:0. Als Ibrahim Chahrour einen FSV-Konter zum 3:0 abschloss, schien der Sieg der Wolfhager zunächst sicher. Doch Rengershausen steckte noch nicht auf, doch mehr als der Ehrentreffer durch Yasin Binguel (86.) wollte den Gästen nicht mehr gelingen.

FSV Wolfhagen - Tuspo Rengershausen 3:1 (0:0)
Wolfhagen: Zimmermann - Gorzel, Bakin, Seitz (59., Thordsen), Chahrour, Nordmeier, Wiegand, Kratzsch (56., Teube), Michels, Kaiser, Turan.

Rengershausen: I. Gül - Djobissie, Schaab (59., Djukic), Kaya (76., Kosar), Y. Kilicaslan, Dönmez (46., Akkaya), Binguel, I. Kilicaslan, E. Gül, Döring, Rintsch.

Schiedsrichter: Christian Hoppe (Paderborn).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0, 2:0 Turan (66., 80.), 3:0 Chahrour (84.), 3:1 Binguel (86.).
Besond. Vorkommn.: Rot für Y. Kilicaslan (38.)

Pressesprecher Tony Pospischill zum gleichen Spiel:

Erste Senioren siegt gegen die Tuspo Rengershausen

- 3:1 Heimsieg im "6-Punkte-Spiel" -

Am gestrigen Sonntag traf die Mannschaft von Trainer Michael Briehl auf den Drittletzten der Gruppenliga Gr. 2 Kassel, die Tuspo Rengershausen. Aufgrund der Tabellensituation war die Gastmannschaft von Uwe Zenkner gefordert, spielt man doch mit bisher lediglich zehn geholten Punkten und dem schlechtesten Torverhältnis der Liga eine für die Ansprüche des Vereines unzufriedenstellende Saison. 

Dementsprechend begann das Spiel. Die Tuspo versuchte von Beginn an druckvoll ins Spiel zu finden und dem FSV in den Zweikämpfen den Schneid abzukaufen. Dies wäre nach zwei Minuten jedoch fast bestraft worden, spielte Kamil Turan nämlich einen blitzsauberen Ball über die hoch stehende Gästeabwehr und schickte damit Timo Wiegand auf den Weg. Diesem machten im 1 gegen 1 jedoch die Nerven einen Strich durch die Rechnung und er setze den Abschluss über den Kasten.

Fortan ging das Rezept der Gäste aus dem Baunataler Stadtteil jedoch auf. Durch aggressives Pressing und Robustheit in den Zweikämpfen hatte man mehr vom Spiel und verzeichnete auch einige Abschlüsse. Die Schüsse von Yasin Bingül (5. Min.) und Anil Dönmez (7. Min.)  stellten unseren Torhüter Nils Zimmermann jedoch vor keinerlei Schwierigkeiten. Insgesamt wirkte das Spiel in den ersten Minuten sehr hektisch und zerfahren; wozu der an diesem Tag sicherlich nicht optimale Hartplatz sein Übriges tat. Torchancen waren in den ersten 20 Minuten dementsprechend eher Mangelware. Der Großteil der Partie spielte sich im Mittelfeld ab, wo sich Rengershausen weiterhin ein optisches Plus erarbeiten konnte.

Als Highlight konnte definitiv festgehalten werden, dass der generische Torhüter Gül seine Abschläge mit der Pieke ausführte. Sicherlich nicht oft gesehen, kamen diese Abstöße zudem auch noch recht weit und gut an den Mann. Unsicherer hingegen war er in der 36. Spielminute, als er einen Freistoß von Turan aus 25 m halblinker Position nach Irritation von Andre Nordmeier lediglich nach vorne abklatschen konnte. Zählbares konnte der FSV aber aus dieser Chance nicht mitnehmen. 

In der 38. Spielminute schwächten die Gäste sich dann selbst. Durch eine Tätlichkeit (Griff an den Hals) an Rechtsverteidiger Eike Kratzsch erwies Yusuf Kilicaslan seiner Mannschaft einen Bärendienst. Durch einen im Anschluss folgenden leichten Schubser gegen Schiedsrichter Hoppe, sowie Linienrichter Bozkurt wird er den Baunatalern zudem vermutlich in den kommenden Wochen im Kampf gegen den Abstieg fehlen. Zudem schienen die Gemüter durch diesen berechtigten Platzverweis aufgehitzt. Zuerst foulte Enver Gül Philipp Kaiser an der Aussenlinie und sah dafür zurecht den gelben Karton. Drei Minuten später (42.) war es erneut Philipp Kaiser, der an der Mittellinie gefoult wurde. David Döring ging mit gestrecktem Bein in den Mann und traf den Linksverteidiger, welcher dabei eine Wunde von der Kniescheibe bis zum oberen Teil des Oberschenkels davontrug (siehe Bild). Sicherlich eine unglückliche und unabsichtlichd Situation, welche aufgrund der Intensität des rohen Spiels jedoch zwingend mit einer weiteren roten Karte hätte geahndet werden müssen. So ging es nach 45 Minuten mit einem 0:0 unentschieden in die Kabinen.

Auch nach den Seitenwechsel das gleiche Bild. Ein zerfahrenes Spiel ohne klare Strukturen. Beide Mannschaften versuchten zu kombinieren, was jedoch oftmals durch den Platz bzw. eigene Ungenauigkeiten zunichte gemacht wurde. Die Überzahl konnte der FSV bis zur 60. Minute nicht in Torchancen umsetzen. 

Dann jedoch die erste Topchance unserer Heimelf. Der agile Turan tanzte an der Aussenlinie zwei Verteidiger des Tuspo aus, ging auf die Grundlinie und gab den Ball in die Mitte. Aus 7 Metern konnte Andre Nordmeier den Ball jedoch nicht im Kasten unterbringen und setze ihn knapp drüber. Nach den Wechseln von Björn Thordsen und Alex Teube für Kratzsch und Seitz kam Rengershausen zu zwei Torschüssen von Bingül und Enver Gül. 

Dann in der 67. Minute das lang ersehnte 1:0. Ein Freistoß aus 25 Metern von Kamil Turan aus linker Position wird von einem Verteidiger abgefälscht und senkt sich über Torhüter Ibrahim Gül hinweg ins Tor. Durchaus bezeichnend für das bisherige Spiel - für den FSV jedoch der Dosenöffner des Spiels. 

In der 79. Minute baute der FSV die Führung auf 2:0 aus und erneut war es Kamil Turan. Er setzte sich nach einem langen Ball gegen Innenverteidiger Djobissie Tchieumen durch, blieb im 1 gegen 1 cool und lupfte den Ball abgeklärt ins gegnerische Tor. Laut erstem Vorsitzenden Harms Böttger hatte man den Gegner nach diesem Tor "im Salz". 

Das 3:0 fiel in der 84. Minute. Ein blitzsauberer Konter über Rafael Gorzel und Timo Wiegand wurde auf Ibrahim Chahrour durchgesteckt, welcher in Torjägermanier vollstreckte. Klasse herausgespielt war auch das 3:1 Anschlusstor durch Yasin Bingül in der 87. Minute; wirkliche Spannung sollte aufgrund der klaren Führung in Überzahl aber nicht mehr aufkommen. 

So konnte der FSV am Ende einen 3:1 Sieg feiern und macht sich mit nunmehr 24 Punkten weiter auf in Richtung gesichertes Tabellenmittelfeld. Eine gute kämpferische Leistung, auch wenn spielerisch vieles nicht zur Zufriedenheit des Trainers und der Mannschaft sein konnte. Letztendlich ist der Fussball jedoch ein Ergebnissport und der FSV konnte wichtige drei Punkte einfahren. 


10.03.2017: FSV Wolfhagen – Tuspo Rengershausen

FSV will erneut punkten

Wolfhagen empfängt „Kellerkind“ Rengershausen

Wenn in der Fußball-Gruppenliga am Sonntag, 15 Uhr, beim FSV Wolfhagen der TuSpo Rengershausen aufläuft, dann wollen die gastgebenden Rot- Weißen von Trainer Michael Briehl einer volkstümlichen Redensart - alle guten Dinge sind drei – Wahrheitsgehalt verleihen. Im Klartext: Nach dem 3:0-Erfolg am vergangenen Wochenende gegen Weidenhausen II soll der dritte Heimsieg der laufenden Punktspielrunde eingetütet und damit ein weiteres Stück Weges Richtung Tabellenmittelfeld manifestiert werden.

Derzeit sind die Wolfhager Zehnter, haben sich zur direkten Abstiegszone einen Acht- Zähler-Polster geschaffen. Die Hausaufgabe gegen Rengershausen, in der Vorrunde mussten sich Briehl und Co. mit einem 2:2 begnügen, erscheint vordergründig lösbar. Denn die Gäste von Coach Uwe Zenkner fristen als Tabellenvierzehnter nicht nur ein

Dasein auf einem unmittelbaren Fahrstuhlplatz nach unten, sondern sie konnten auch in der Fremde in der bisherigen Saison noch nicht ein einziges Mal die volle Ernte für sich reklamieren. Lediglich drei Unentschieden stehen da zu Buche.

Dies können für Wolfhagen jedoch nur statistische Fakten sein. Bekanntlich sind im Kickerjargon Mannschaften, die mit dem Rücken zur Wand stehen, unberechenbar und brandgefährlich. Denn mit einem Dreier könnte Rengershausen nach Punkten zum rettenden Ufer aufschließen.

In den besonderen Fokus müssen die Rot-Weißen zwei gegnerische Spieler nehmen: Yasin Binguel, der bisher elf Mal ins Schwarze traf und Anil Doenmez mit fünf zählbaren Erfolgen.

Das größte Problem ist für Michael Briehl vermeintlich aber nicht der Gegner, sondern die prekäre personelle Situation in den FSV-Reihen. Die hat sich gar noch durch die rote Karte von Torwart Dominik Werheit am Vorsonntag vergrößert. Für ihn wird wahrscheinlich Nils Zimmermann zwischen den Pfosten stehen.

Im FSV-Team ist also wieder Zusammenrücken gefragt, wobei die Mannschaft aber richtig brennt, nach dem Schlusspfiff die drei zur Disposition stehenden Punkte auf das eigene Konto zu verbuchen. Ein Selbtsläufer, da sind sich alle Rot- Weißen jedoch sicher, wird es gegen das Kellerkind nicht. (zih)


05.03.2017: FSV Wolfhagen – SV Weidenhausen II 3:0 (3:0)

Wolfhager Heimsieg in Unterzahl

Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl behalten gegen Adler Weidenhausen II mit 3:0 die Nase vorne

Zum Auftakt in das Restprogramm der Fußball-Gruppenliga verbuchte der FSV Wolfhagen auf dem Hartplatz an der heimischen Liemecke drei ganz wertvolle Punkte um das Polster zur Gefahrenzone auszubauen. Die personell arg gebeutelten Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl behielten gegen das Kellerkind SV Adler Weidenhausen II mit 3:0 (3:0) die Nase vorne.

In der ersten halben Stunde lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, wobei sich die Hausherren aber schon optisch ein leichtes Plus erarbeiteten. Ohne daraus aber Kapital schlagen zu können. Dann aber stimmten vermeintlich die einheimischen Fans doch den Torjubel an. Gästetorwart Maximilian Jäger „erlegt“ Eike Kratzsch, doch den fälligen Strafstoß hämmert Timo Wiegand (31.) in die Wolken. Das hätte fast im Gegenzug Kevin Windus (36.) bestrafen können, seinen Schuss aber kratzt ein FSV-Abwehrbein noch von der Linie.

Dann aber ging es Schlag auf Schlag. Nach feiner Vorarbeit von David Michels trifft Wiegand (40.) zum 1:0. 150 Sekunden später hämmert Wiegand (43.) einen 25-Meter-Freistoß unhaltbar zum 2:0 in den Winkel. Doch damit noch nicht genug. Der Weidenhäuser Anstoß wird sofort abgefangen, der Ball kommt über Wiegand und Kamil Turan zu Ibrahim Chahrour (44.), der Jäger keine Abwehrchance lässt – 3:0.

Die Verbandsligareserve vom Hohen Meißner von Coach Claus Brandl steckt aber keineswegs den Kopf in den Sand, versucht sofort nach dem Seitenwechsel die Platzherren unter Druck zu setzen, wobei sie aber vor dem Kasten von FSV-Keeper Dominik Werheit für keine Gefahr sorgen können. Dann aber wurdei Werheit (60.) zur tragischen Figur. Nach Ansicht des Unparteiischen Florian Pfeiffer aus Baunatal stoppt er außerhalb seines Strafraumes einen Ball mit der Hand und sah dafür Gelb-Rot. Für ihn ging Nils Zimmermann zwischen die Pfosten. Die Adler-Zweite erhöhte in Überzahl noch einmal die Schlagzahl, hätte durchaus auch zum Anschluss kommen können. Das aber konnte Zimmermann zwei bis drei Mal bravourös vereiteln. Seine größte Tat war, als er einen Gewaltschuss von Jannek Friedrich pariert.

Ansonsten konnte sich Zimmermann auf seine Vorderleute verlassen. Wolfhagen versuchte es mit der Kontertaktik, hätte damit den Sack endgültig zumachen können. Was aber Keeper Jäger verhinderte.

Wolfhagen - Weidenhs. II 3:0 (3:0)
Wolfhagen: Werheit - Gorzel, Bakin, Seitz (59., Schaake), Chahrour, Nordmeier, Wiegand (89., Schin), Kratzsch, Michels, Kaiser, Turan.

Weidenhausen II: Jäger - Hammer, Beng, Grede, Bebendorf, Windus, Hollmann, Schiller, Herwig, Walter (72., Friedrich), Wiedemer.
Schiedsrichter: Florian Pfeiffer (Baunatal).
Zuschauer: 100.
Tore: 1:0, 2:0 Wiegand (40., 43.), 3:0 Chahrour (44.).
Besond. Vorkommn.: Wiegand (31.) verschießt Strafstoß; Werheit (61.) sieht Rot. (zih)


Ein Bericht von
Tony Pospischill
Erste Mannschaft schlägt SV Adler Weidenhausen II mit 3:0 Toren!

- Überzeugender Sieg für die Wölfe -

Am gestrigen Sonntag um 15 Uhr traf der FSV auf die Reserve-Adler aus dem Werra-Meißner Kreis. Die Vorzeichen vor diesem Spiel waren klar. Der FSV trat auf heimischem Geläuf als Favorit gegen den Tabellenvorletzten an. Doch Spiele gegen Zweitvertretungen können immer Überraschungen bereithalten, da nie genau bekannt ist, mit welchem Kader die Mannschaften antreten. An diesem Samstag fiel zudem das Spiel der ersten Weidenhäuser Vertretung den widrigen Bedingungen zum Opfer. Und so kam es, dass die Stammverteidiger des Verbandsliga 5. Thomas Hammer und Jannis Beng auf dem Wolfhager Hartplatz zum Einsatz kamen.

Das Spiel begann sodann ausgeglichen. Beide Mannschaften tasteten sich erstmal ab, keiner wollte entscheidene Fehler begehen. Dementsprechend spielte sich das Spielgeschehen zumeist im Mittelfeld ab, wo in intensiven Zweikämpfen um das Spielgerät gekämpft wurde.

In der 13. Spielminute die erste größere Torchance für den FSV. Einen Freistoß von links zog Timo Wiegand überraschenderweise direkt aufs kurze Eck, wo Torwart Marcel Becker zwar unsicher agierte, sich jedoch letztendlich entscheidend auszeichnen konnte und den Ball zur Ecke parierte.

Ab der 15. Spielminute übernahm der FSV immer mehr die Kontrolle über das Spiel und kam zu weiteren Torabschlüssen, ohne jedoch den gegnerischen Torwart in größere Bedrängnis zu bringen

Dies änderte sich dann in der 30. Spielminute. Kamil Turan brachte einen Freistoß von Halblinks in den Adler-Strafraum, wo der eingerückte Rechtsverteidiger Eike Kratzsch vom herauseilenden und in dieser Situation unsicheren Gäste Torwart beim Versuch eines Kopfballes "abgeräumt" wurde. Schiedsrichter Pfeiffer aus Baunatal zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt. Zum Schreck aller anwesenden Heimfans schoss Timo Wiegand den fälligen Strafstoß jedoch deutlich über den Kasten.

Dies wäre fast bestraft worden, konnte ein Schuss von Windus in der 37. Minute nur in allerletzter Not durch die vereinten Kräfte von David Michels und Torwart Dominik Werheit kurz vor der Linie geklärt werden.

Dies stellte jedoch die Initialzündung für den FSV dar. Im folgenden Angriff scheiterte Andre Nordmeier zwar noch im 1 gegen 1 am gegnerischen Torwart, doch in der 40. Spielminute machte es Timo Wiegand besser und vollendete nach feinem Zuspiel von David Michels eiskalt zum 1:0.

Und nun ging es Schlag auf Schlag. Keine zwei Minuten später wurde Linksverteidiger Philipp Kaiser bei einem Vorstoß 25 Meter vor dem Tor gefoult. Und getreu dem Motto "der Elfer war zu einfach" hämmerte Torjäger Timo Wiegand den Ball unhaltbar in den oberen Knick. Ein Tor Marke Tor des Monats, welches den FSV mit 2:0 in Front brachte. 

Und wäre dies nicht schon bitter genug für die Gäste gewesen, lief der FSV in der 45. Minute einen Konter, an dessen Ende Ibrahim Chahrour nach feiner Vorarbeit von Timo Wiegand auf 3:0 stellte.

Die zweite Hälfte begann mit einem Platzregen, welcher das Spiel zu Beginn der zweiten Hälfte ganz gut beschrieb. Es plätschert anfangs vor sich hin. Der FSV ließ die Gäste kommen, diesen fehlten jedoch die Ideen und Mittel die gut gestaffelte FSV Abwehr um Rafael Gorzel und Stanislav Bakin zu überwinden. 

So dauerte es bis zum nächsten Aufreger bis zur 61. Minute. FSV Torhüter Dominik Werheit nahm einen Ball nach Auffassung des Referees außerhalb des Strafraums auf und sah den roten Karton, so dass die Wölfe ab diesem Zeitpunkt zu zehnt gegen die Adler bestehen mussten. Die durch den Platzregen verblassten Linien beeinflussten das Spiel in dieser Situation zum Negativen. Für Ibrahim Chahrour kam Nils Zimmermann ins Spiel, welcher sich im Laufe des weiteren Spielverlaufes auch noch auszeichnen konnte. 

Jedoch blieb bis zum Ende der FSV gefährlicher in seinen Aktionen. Die Gäste liefen an, ohne jedoch wirklich zwingend zu Torabschlüssen zu kommen. Aus ganz anderem Holz waren da die Konter des FSV geschnitzt. Timo Wiegand und Kamil Turan hatten weitere große Möglichkeiten, so dass der Sieg durchaus auch noch höher hätte ausgehen können. Letztendlich blieb es jedoch beim verdienten 3:0 Sieg des FSV, welcher einen weiteren großen Schritt im Richtung Klassenerhalt und gesichertes Mittelfeld bedeutete. 

Weiter geht es bereits am kommenden Sonntag, den 12. März 2017 um 15:00 Uhr auf der heimischen Liemecke gegen die Tuspo Rengershausen. 


03.03.2017: FSV Wolfhagen – SV Weidenhausen

FSV empfängt auswärtsschwachen SV II

FSV Wolfhagen ohne elf Leistungsträger gegen Adler Weidenhausen - Spiel findet auf Hartplatz statt

Von Reinhard Michl

Am Sonntag, 15 Uhr, beginnt für den FSV Wolfhagen wieder der Ernst des Lebens in der Fußball- Gruppenliga, wobei die Rot- Weißen von Trainer Michael Briehl den Vorteil haben, an der heimischen Liemecke in das Restprogramm starten zu können. Mit einer vermeintlich lösbaren Hausaufgabe. Denn mit dem SV Adler Weidenhausen II, dem man in der Vorrunde durch die Tore von Timo Wiegand, Andre Nordmeier und Kastriol Sogojeva mit 3:0 die Flügel stutzte, erwartet man den Tabellenvorletzten.

Briehl fordert erneut einen Dreier, um den Abstand zur Abstiegszone zu vergrößern. Alles andere wäre auch eine Überraschung, konnte die Adler- Zweite auswärts in der laufenden Runde bisher noch nie die volle Ernte für sich reklamieren und bei acht Nullnummern lediglich ein Remis erreichen. Aber auch der FSV hatte bisher ein Handicap, nämlich einen Heimkomplex. Bei vier Unentschieden blieben Briehl und Co. nämlich erst ein einziges Mal siegreich.

„Unter normalen Umständen müsste Weidenhausen II eine klare Sache für uns sein. Doch davon kann bei uns keine Rede sein“, warnt Briehl, der personelle Sorgen hat. „Eigentlich wollten wir am Ende der Winterpause unser Lazarett auf Null runter fahren, das Gegenteil ist der Fall.“ Mit Tobias Markus, Alexander Rasch, Jannik Schaake, Kastriol Sogojeva, Niklas Lenz, Michael Alheid, Matthias Gorzel, Eike Kratzsch, Marvin Seitz, Björn Thordsen und Alexander Teube stehen ihm sage und schreibe elf Leistungsträger nicht zur Verfügung.

„Trotz des personellen Horrorszenarios glaube ich an meine Mannschaft, dass sie beim Schlusspfiff den Hartplatz als Sieger verlässt.“ (zih)


02.12.1986: FSV Wolfhagen – TSV Wichmannshausen (Vorbericht)

FSV Gast beim Schlusslicht

Wolfhagen will sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden

Eine andere Einstellung als zuletzt bei der 1:2-Heimniederlage gegen Kellerkind Vollmarshausen fordert der Trainer von Fußball- Gruppenligist Wolfhagen, Michael Briehl, von seiner Mannschaft vor dem Nachholspiel in Wichmannshausen. „Ansonsten gehen wir mit leeren Händen in die Winterpause“, sagt er vor dem letzten Punktspiel des Jahres, das am Samstag, 14 Uhr, beim Schlusslicht angepfiffen wird. Die kämpferische Stärke des TSV bekamen die Wolfhäger schon im Hinspiel zu spüren. Da gab es an der Liemecke trotz früher Führung nur zu einem 1:1-Unentschieden.

Die Ausgangslage ist klar: die Gastgeber brauchen die Punkte im Kampf gegen den Abstieg, der VfL um nicht noch näher an die Abstiegszone zu rutschen. Die personelle Situation für den FSV ist nicht optimal: Neben Torwart Nils Zimmermann und Defensivspieler Philipp Kaiser werden mit Kamil Turan und Timo Wiegand, letzterer mit bisher zehn Treffern bester Torschütze der Wolfhäger, auch diesmal die FSV-Spitzen verletzungsbedingt nicht mit im Kader sein. Für Zimmermann wird wieder Routinier Dominik Werheit zwischen den Pfosten stehen, der seine Sache bisher hervorragend gemacht hat. Ein kleiner Lichtblick: Björn Thordsen konnte das FSV-Lazarett verlassen und wird am Samstag wieder einsatzbereit sein. Ob gespielt wird ist offen. Vergangenes Wochenende spielte der TSV.

Nach dem Abpfiff beginnt dann auch für Wolfhagen die dreimonatige Winterpause, die am 5. März mit dem Heimspiel gegen Weidenhausen II enden wird. Dann greift auch Dörnberg, das am Wochenende kein Nachholspiel zu bestreiten hat, wieder ins Geschehen ein: Zum Tabellenzweiten kommt dann Wattenbach. (zih)


27.11.2016: FSV Wolfhagen – FSK Vollmarshausen 1:2 (1:1)

FSV patzt gegen ein Kellerkind

Wolfhagen handelt sich unnötige 1:2-Niederlage gegen den FSK Vollmarshausen ein

VON REINHARD MI C H L

Statt strahlende Augen sah man in den Reihen des FSV Wolfhagen am ersten Adventssonntag nur ratlose Gesichter. Denn nach ihrer großartigen Leistung am Vorsonntag gegen den Tabellenführer der Fußball-Gruppenliga, den SV Kaufungen (0:0) zogen die Rot-Weißen auf dem heimischen Hartplatz gegen den abstiegsbedrohten FSK Vollmarshausen mit 1:2 (0:1) den Kürzeren.

FSV-Co-Trainer David Michels, der den erkrankten Cheftrainer Michael Briehl vertrat, redete nicht lange um den heißen Brei herum: „Wir haben über einen kämpferisch hinauswachsenden Gegner über weite Strecken nicht das abgerufen, was wir können. Vieles blieb bei uns Stückwerk, wobei sich natürlich das verletzungsbedingte Fehlen von Timo Wiegand, Kamil Turan und Philipp Kaiser an allen Ecken und Enden bemerkbar machte.“

Gästetrainer Bernd Sturm war hingegen glücklich: „Für die gezeigte Leistung verdient meine Mannschaft ein ganz dickes Lob. Aufgrund der Chancen im ersten Durchgang ist unser Sieg nicht unverdient. Mit den drei Punkten haben wir wieder Anschluss zum rettenden Ufer gefunden.“

In der Tat. Die Vollmarshäuser kauften vom Anstoß weg den Wolfhagern den Schneid ab und hätten bis zur Halbzeitpause den Sack schon zumachen können. Doch Tobias Voss (23., 36.) und Tim Henning (24.) verfehlten entweder hauchdünn das Ziel oder fanden im FSV-Schlussmann Dominik Werheit ihren Meister. Gegen Tobias Voss (29.) musste sich der FSV-Torwart aber doch geschlagen geben.

Die einzige nennenswerte Großchance der Platzherren im ersten Durchgang hatte Ibrahim Chahorour (40.), der sich aber vom FSK-Keeper Michael Pfeil das runde Spielgerät vom Stollenschuh pflücken ließ.

Nach dem Seitenwechsel blieb Vollmarshausen weiter am Drücker, ohne jedoch für Gefahr zu sorgen. Dann versuchten Michels und Co. Das Heft in die Hand zu nehmen, in der Vorwärtsbewegung blieb es jedoch oft nur Stückwerk. Die Pass- und Laufwege stimmten einfach hinten und vorne nicht. Trotzdem hätten sie das Blatt noch wenden können. Andrè Nordmeier (60.) scheiterte mit einem Kopfball an Torwart Pfeil, Jannick Schaake (64.) haderte mit dem Schicksal, traf nur den Pfosten. Die oft völlig unnötigen Ballverluste im Offensivbemühen bestrafte Tim Henning (69.), der nach einem mustergültigem Konter den Gästevorsprung ausbaute.

Natürlich versuchten es die Wolfhager noch mit einer Schlussoffensive, doch mehr als der Ehrentreffer von David Michels (78.) nach einem Elfmeter, er war selbst gefoult worden, wollte den Rot-Weißen einfach nicht gelingen.

Wolfhagen - Vollmarshausen 1:2 (0:1)
Wolfhagen
: Werheit - Markus, Bakin, Teube, Chahrour, Nordmeier, Reinbold, Schaake, Kratzsch (46., R. Gorzel), Michels, Simpson (77., Weide).

Vollmarshausen: Pfeil - Bolloni, Hochheimer, Voss, Henning, Zappe, Hempel, Diederich, Pforr, Riedl, Hetzel (38., Wenzel, 61., Ortmann).
Schiedsrichter: Manuel Winkler (Warburg),
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Voss (29.), 0:2 Henning (69.), 1:2 Michels (78., FE). (zih)


25.11.2016: FSV Wolfhagen –FSK Vollmarshausen (Vorbericht)

Gegner nicht unterschätzen“

Wolfhagens Trainer Michael Briehl warnt seine Elf vor dem FSK Vollmarshausen

VON REINHARD MI C H L

Nach dem verdienten 0:0 gegen Tabellenführer SV Kaufungen will Fußball- Gruppenligist FSV Wolfhagen am Sonntag im letzten Heimspiel des Jahres sein Punktekonto um drei weitere Zähler aufstocken. Bei den Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl gastiert ab 14.30 Uhr der FSK Vollmarshausen.

„Wichtig ist, dass wir von der ersten bis zur letzten Sekunde konzentriert und hellwach sind.“

FSV-TRAINER MICHAEL BRIEHL

Der Gegner aus der Söhre fristet als Tabellen-13. ein Dasein auf einem direkten Abstiegsplatz und verlor das Hinspiel mit 2:4.

„Meine Mannschaft darf sich auf gar keinen Fall vom Tabellenbild blenden lassen“, warnt Briehl. Der FSK sei stärker als es die derzeitige Situation ausdrücke. „Wir müssen wie schon gegen Kaufungen eine hundertprozentige Leistung abrufen. Wir dürfen nicht in den Irrglauben verfallen, dass wir nur mit halber Kraft gegen das Kellerkind bestehen können“, betont der FSV-Coach und fügt an: „Wichtig ist, dass wir von der ersten bis zur letzten Sekunde konzentriert und hellwach sind, hinten wieder sicher stehen und vorne die Chancen verwerten.“

Drei verletzte Spieler

Letzteres ist Wolfhagen zuletzt nicht geglückt. „Ein Sieg wäre möglich gewesen“, sagt Briehl mit Blick auf die guten Einschussmöglichkeiten im Spiel gegen den starken Aufsteiger. Die personelle Situation vor dem letzten Heimspiel in 2016 ist alles andere als rosig. Torwart Nils Zimmermann ist noch immer angeschlagen, Kastriot Sogojeva hat seinen Urlaub noch nicht beendet und hinter die Einsätze von Timo Wiegand, Philipp Kaiser und Kamil Turan, die gegen Kaufungen verletzungsbedingt ausgewechselt werden mussten, muss ein Fragezeichen gesetzt werden. „Ich hoffe, sie sind bis Sonntag wieder fit.“

Nachholspiel am 4. Dezember

Jahresfinale für Wolfhagen ist am Samstag, 4. Dezember, 14 Uhr. Da ist das Nachholspiel beim Kellerkind TSV Wichmannshausen angesetzt worden. (zih)


20.11.2016: FSV Wolfhagen – SV Kaufungen 0:0

Taktische FSV-Meisterleistung

Briehl-Elf trotz Tabellenführer SV Kaufungen ein 0:0 ab und verdiente sich den Punkt

Von Reinhard Michl

Für eine kleine Überraschung sorgte in der Fußball-Gruppenliga der FSV Wolfhagen. Denn die Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl erkämpften sich auf dem heimischen Liemecke-Hartplatz gegen den Spitzenreiter SV Kaufungen ein torloses Remis. In der Hinrunde gingen die Wolfhager gegen die Elf von Coach Jörg Müller noch mit 0:7 unter

Natürlich lobte Michael Briehl seine Mannschaft, in der der 17-jährige A-Junior Alexander Teube im Defensivbereich seine Premiere in der Ersten feierte, in höchsten Tönen. Der FSV-Trainer: „Meine Mannschaft hat die von mir vorgegebene Taktik zu 100 Prozent umgesetzt: Die Räume des Gegners eng machen und Nadelstiche setzen. Schade, dass sie sich dafür nicht mit einem Dreier, sondern nur mit einem Punkt belohnt hat.“

Sein Kaufunger Kollege Jörg Müller war vom Ergebnis enttäuscht, widersprach Briehl aber nicht: „Die Wolfhager haben bravourös gekämpft und hätten den Chancen nach so gar den Sieg für sich verbuchen können.“

In der Tat. Im ersten Durchgang setzte zwar Kaufungen mit viel Druck überwiegend die Akzente, eine so genannte Hundertprozentige Konnte sich der SV jedoch nicht erarbeiten. Ein um das andere Mal bissen sich die Gäste in der hervorragend organisierten und gestaffelten Platzherrenabwehr fest, so dass FSV-Keeper Dominik Werheit nie ernsthaft Gefordert wurde.

Da waren die Wolfhager Nadelstiche schon gefährlicher. Timo Wiegand (36.) haderte mit dem Schicksal, traf nur die Querlatte und kurz vor dem Pausenpfiff verzweifelte er an Gästekeeper Hannes Peschutter.

Schrecksekunde in den FSV-Reihen eine Minute nach dem Seitenwechsel. Da verletzte sich Wiegand, blieb trotzdem auf dem Platz und musste dann aber doch ausgewechselt werden. Auf dem Platz gab es

keine großen Veränderungen. Kaufungen meistens im Vorwärtsgang, ohne jedoch für große Gefahr vor dem Wolfhager Kasten zu sorgen. Ganz anders waren da die Konter der Rot-Weißen: Jannick Schaake (48.) setzte den Ball über die Querlatte, Ibrahim Chahrour (66.) verzweifelte ebenso wie Kamil Turan (82., 86., 90.+5) am Kaufunger Schlussmann Peschutter, der seiner Mannschaft zumindest einen Punkt festhielt.

FSV Wolfhagen – SV Kaufungen 0:0
Wolfhagen: Werheit - Markus, Bakin, Teube, Chahrour, Nordmeier, Wiegand (52., Simpson), Schaake, Michels, Kaiser (86., Rasch), Turan.
Kaufungen: Peschutter - Stollo, Ehlert, Toth, Kaczenski, Schneppe, van der Veen, Gunkel (46., Ogrodnik), Schöttner (85., Garcia), Scharf, Haidari.
Schiedsrichter: Marcel Zuncke (Battenberg/Eder).
Zuschauer: 200.


HNA vom 18.11.2016

18.11.2016: FSV Wolfhagen – SV Kaufungen (Vorbericht)

FSV krasser Außenseiter

Wolfhagen hat keine guten Erinnerungen an SV Kaufungen

Von Reinhard Michl

Um diese Aufgabe ist der FSV Wolfhagen nicht zu beneiden. Am Sonntag, 14.45 Uhr, läuft bei den Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl mit dem SV Kaufungen der souveräne Spitzenreiter der Fußball-Gruppenliga Kassel 2 auf.

An die Elf von Coach Jörg Möller haben die Wolfhager keine guten Erinnerungen, bekamen sie vom Aufsteiger in der Hinrunde doch mit sage und schreibe 0:7 Toren das Fell über die Ohren gezogen. Die Kaufunger verfügen über die stärkste Offensive und beste Defensive. Und so sieht Briehl seine Mannschaft in der klaren Außenseiterrolle. Zu motivieren braucht der FSV-Trainer seine Spieler nicht. „Alle brennen darauf, sich für die Siebenerklatsche zu revanchieren und zu rehabilitieren. Wenn alle meine Spieler ihr volles Leistungspotential abrufen und umsetzen können, den Kaufungern keine Räume geben, traue ich meiner Elf durchaus eine Überraschung zu und sei es nur in Form eines Punktes. Dies wäre für uns schon ein Erfolg, wobei in einem Fußballspiel ja bekanntlich nichts unmöglich ist.“

Personell hat sich die Lage beim Tabellenzehnten etwas entspannt. Eike Kratzsch und Kamil Turan konnten wieder das Mannschaftstraining aufnehmen. Weiterhin fehlt jedoch Torwart Nils Zimmermann. Für ihn wird vermutlich Dominik Werheit zwischen die Pfosten gehen. Auch Kastriot Sogojeva kann nicht eingesetzt werden. Er genießt Urlaubsfreuden.


13.11.2016: TSV Wichmannshausen – FSV Wolfhagen (Vorbericht)

„Den Gegner nicht unterschätzen“

FSV Wolfhagen gastiert am Sonntag zum Rückrundenauftakt beim TSV Wichmannshausen

„Wir dürfen den Gegner nicht am Tabellenbild messen“, sagt Michael Briehl, Trainer des FSV Wolfhagen, vor dem Spiel am Sonntag, 14.45 Uhr, beim Letzten der Fußball-Gruppenliga Kassel 2, dem TSV Wichmannshausen. „Es wäre ein Fehler, den TSV zu unterschätzen. Auf uns wartet eine verdammt schwere und harte Aufgabe.“

Noch zu gut hat Briehl die Hinspielbegegnung in Erinnerung, wo er und seine Mannschaft sich mit Glück gegen einen kämpferisch starken Gegner mit einem 1:1 begnügen mussten.

Auch diesmal erwartet Briehl einen packenden Schlagabtausch. „Die Gastgeber wollen ihren Rückstand zu den Nichtabstiegsrängen mit aller Macht minimieren“, ist sich der FSV-Coach sicher. Gelingt der Buchenau-Elf ein Dreier, wären es bis zum rettenden Ufer nur noch vier Punkte. Aber auch der Tabellenneunte hat einen Sieg im Blick, um das Polster zu den Fahrstuhlplätzen auf zehn Zähler aufzustocken. „Dies wird uns nur gelingen, wenn alle meine Spieler erneut von der ersten bis zur letzten Sekunde voll an ihr Limit gehen, also eine hundertprozentige Leistung auf den Rasen bringen. So, wie am vergangenen Wochenende beim 3:1-Erfolg in Herleshausen.“

Vier Spieler fehlen

Etwas getrübt wird die Zuversicht des FSV-Trainers von der personellen Situation. Verletzungsbedingt fehlen weiterhin Torwart Nils Zimmermann und Kamil Turan. Ebenfalls nicht einsatzbereit ist Eike Kratzsch, er muss mit einer starken Grippe das Bett hüten. Auch Abwehrchef Stanislaw Bakin muss passen. (zih)


07.11.2016: SG Herleshausen – FSV Wolfhagen 1:3 (1:1)

Wolfhagen feiert 3:1 und Wiegand

FSV holt drei Punkte in Herleshausen

Gut erholt präsentierte sich der FSV Wolfhagen nach der vorwöchigen 0:6-Heimklatsche gegen Grebenstein. Die Rot-Weißen kamen der Aufforderung ihres Trainers Michael Briehl, nämlich Reaktion zu zeigen, nach und feierten bei der über die Relegation in die Fußball- Gruppenliga aufgestiegene SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund einen 3:1 (1:1)-Erfolg.

In der ersten halben Stunde bekamen die Zuschauer hüben wie drüben magere Kickerkost geboten. FSV-Spartenleiter Klaus-Dieter Klingbeil: „Die Platzherren besaßen optisch zwar ein leichtes Plus, ohne jedoch unseren Kasten ernstlich in Gefahr zu bringen“.

Dann erkämpften sich die Wolfhager einen Eckball, den Timo Wiegand (34.) an Freund und Feind vorbei direkt zum 0:1 über die Linie drückte. Die FSV-Freude war jedoch nur von kurzer Dauer, konnte doch vor dem Pausenpfiff Hans Fabian Rauschenberg (42.) mit einem strammen Distanzschuss den zwischenzeitlichen Gleichstand erzielen. Nach dem Seitenwechsel nahm die Briehl-Elf dann das Heft in die Hand, belohnte sich auch für ihre couragierte Spielweise. Einen Freistoß hämmerte Timo Wiegand (57.) zuerst in die Abwehrmauer, bekam den Abpraller wieder auf den Schuh und brachte im zweiten Anlauf seine Farben erneut in Front. Den Chancen nach hätten die Rot-Weißen frühzeitig den Sack zumachen können, doch sie vergaben leichtfertig mehrere hochkarätige Einschussmöglichkeiten.

Diese mangelhaften Vollstreckerqualitäten hätten sich auch als Schuss nach hinten entpuppen können. Denn in der Schlussphase schalteten die Hausherren auf die Allesoder- Nichts-Taktik um und drängten mit viel Dampf auf den Ausgleich, wobei die Wolfhager Konter aber für mehr Torgefahr sorgten.

Kurz vor dem Abpfiff waren sich die Platzherren dann aber doch dem Punktgewinn sicher. Sie bekamen einen Strafstoß zugesprochen, doch Marcel Bohnwagen (89.) verzweifelte am FSV-Keeper Dominik Werheit.

Nun stürmte Herleshausen mit Mann und Maus, selbst der Torwart schaltete sich in die Offensive ein. Lachender Dritter war Timo Wiegand (90.), der allein vor dem SV-Tor keine Mühe hatte, seinen dritten Treffer zu erzielen.

FSV Wolfhagen: Werheit - Markus, Bakin, Chahrour (81., Weide), Nordmeier, Wiegand, Schaake, Sogojeva (52., Kratzsch), Thordsen (72., Simpson), Michels, Kaiser. (zih)


04.11.2016: SG Herleshausen - FSV Wolfhagen (Vorbericht)

Reaktion der Spieler erwünscht

Wolfhagens Trainer Michael Biehl hofft auf einen Sieg seiner Elf in Herleshausen

Von Reinhard Michl

Um die Aufgabe in der Fußball-Gruppenliga ist der FSV Wolfhagen nicht zu beneiden. Die Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl müssen am Sonntag, 14.30 Uhr, in Herleshausen bei der über die Relegation aufgestiegenen SG Herleshausen/Nesselröden/ Ulfegrund auflaufen und sind zum Siegen verdammt. Denn bei einer neuerlichen Nullnummer könnte nach der deutlichen 0:6-Heimklatsche gegen Grebenstein das FSV-Polster zu den Abstiegsrängen auf zwei Zähler zusammenschmelzen.

Briehl hat in intensiven Gesprächen mit seinen Spielern Ursachenforschung betrieben und das Heimdebakel mit ihnen akribisch analysiert. „Ich hoffe, dass meine Elf in Herleshausen eine Reaktion zeigt und wieder in die Erfolgsspur einbiegt. Die Partie beim Aufsteiger ist für uns ganz wichtig, zählen hier doch die Punkte doppelt.“

In der Tat. Denn die gastgebenden Vereinigten sind mit einem Zähler weniger unmittelbar hinter Wolfhagen postiert, stehen im Überlebenskampf also auch unter Erfolgsdruck.

Beim Gast stehen verletzungsbedingt die Einsätze von Torwart Nils Zimmermann (Schulterprobleme), Timo Wiegand (Schambeinentzündung), der angeschlagenen Kamil Turan, Andrè Nordmeier und Matthias Gorzel auf der Kippe. „Uns hilft kein Klagen und Jammern, wir werden mit einer schlagkräftigen Truppe in die Aufgabe gehen, wobei sich alle Spieler fest vorgenommen haben, den Dreier mitzunehmen.“

Kein leichtes Unterfangen, tüteten die Herleshäuser neben einem Remis nämlich drei ihrer bisher vier Siege zu Hause ein. Ein besonderes Auge müssen die Rot-Weißen auf SG-Torjäger Lukas Wetterau werfen, der mit sieben Treffern allein die Hälfte aller Herleshäuser Tore erzielte. (zih)


30.10.2016: FSV Wolfhagen –- Tuspo Grebenstein 0:6 (0:2)

FSV kassiert gegen den Tabellennachbarn TuSpo Grebenstein eine 0:6-Niederlage

Heimdebakel für Wolfhagen

Zu einem Debakel geriet das Heimspiel des Fußball-Gruppenligisten FSV Rot-Weiß Wolfhagen gegen den Tabellenachbarn TuSpo Grebenstein. Mit sage und schreibe 0:6 (0:2) verlor der Tabellenneunte gegen den Achten. Nach dem 0:7 am zweiten Spieltag in Kaufungen war dies die zweithöchste Saisonniederlage. Dagegen feierten die Grebensteiner ihren dritten Sieg in Folge.

„Wir haben all das vermissen lassen, was wir uns vorgenommen und auch in den letzten Spielen gezeigt hatten“, zeigte sich FSV-Trainer Michael Briehl vom Auftritt seiner Elf enttäuscht. Deutlich mehr Freude am Spiel seiner Mannschaft hatte natürlich der erst am Vortag von einem Lehrgang aus Bosnien zurückgekehrte TuSpo-Trainer Valentin Plavcic, der zusammen mit Driton Mazrekaj die Mannschaft an der Seitenlinie coachte: „Wir hatten Spiel und Gegner bis auf die zehn Minuten nach der Pause im Griff.“

Auf dem im Training erprobten Hartplatz wollten die Wolfhager den Grebensteinern mit viel Zweikampfstärke den Schneid abkaufen. Das ging aber gründlich schief, denn die ebenfalls auf einem Hartplatz trainierenden Gäste bestimmten von Anfang an das Spiel. Besonders Leon Ungewickel und der sehr bewegliche Steffen Fried waren ständige Unruheherde. Nach seiner ersten verpassten Chance überwand Ungewickel den etwas zu weit vor seinem Tor postierten Nils Zimmermann aus 20 Metern zum 0:1 (22.). Nach einem schönen Angriff über rechts, bei dem Karim Belarbi zunächst an Zimmermann scheiterte, traf Ungewickel die Latte, ehe er den Abpraller zum 0:2 verwandelte (39.). Zuvor hatte er mit einem Freistoß nur knapp die lange Ecke verfehlt (27.).

FSV nur einmal gefährlich

Mit mehr Biss gingen die Gastgeber in die zweite Halbzeit, doch wurde es für die Gäste nur einmal gefährlich, als Ibrahim Chahrour am langen Pfosten knapp eine Flanke verpasste (67.). Der TuSpo war dagegen auch in dieser Phase durch Belarbi und Ungewickel gefährlicher.

Als Fried nach einem langen Ball Stanislav Bakin stehen ließ und zum 0:3 traf, war das Spiel gelaufen (71.). Wenig später setzte sich Belarbi am rechten Flügel durch und Philipp Kaiser lenkte seine Hereingabe zum 0:4 ins eigene Tor (74.).

Nur zwei Minuten später setzte sich Belarbi in Arjen-Robben-Manier am rechten Flügel durch, zog nach innen und traf mit links zum 0:5. Den Schlusspunkt zum 0:6-Endstand markierte erneut Fried, als er an Zimmermann vorbei ins leere Tor traf (86.).

Von Michael Wepler

FSV Wolfhagen - TuSpo Grebenstein 0:6

FSV Wolfhagen: Zimmermann - Kratzsch, Bakin, Kaiser, Markus - Michels, Schaake (46. Turan) - Chahrour, Thordsen, Sogojeva - Wiegand
TuSpo Grebenstein: Seeger - M. Schäfer (86. Rethemeier), Hornig, A. Schäfer, Paulus - Kowalski (68. Juricic), Drube - Belarbi, Ungewickel, Maiterth (55. Durward) - Fried.
Schiedsrichter: Christoph Rübe (Kassel)
Zuschauer: 140.
Tore: 0:1, 0:2 Ungewickel (22., 39.), 0:3 Fried (71.), 0:4 Kaiser (ET, 76.), 0:5 Belarbi (76.), 0:6 Fried (76.)


28.10.2016: FSV Wolfhagen –- Tuspo Grebenstein (Vorbericht)

Müssen alle an einem Strang ziehen“

Wolfhagens Trainer Michael Briehl fordert im Derby gegen Grebenstein Teamgeist

Duelle zweier Mannschaften aus einem Fußballkreis tragen immer das Prädikat Großkampftag. Unabhängig vom Tabellenbild, beinhalten solche Begegnungen auch immer eine große Portion Prestige. Das wird am Sonntag, 15 Uhr, nicht anders sein, wenn in der Fußball- Gruppenliga im Wolfhager Liemeckestadion der FSV Wolfhagen und TuSpo Grebenstein jeweils die drei zur Disposition stehenden Punkte für sich reklamieren wollen.

Grebensteins Ex-Trainer Driton Mazrekaj, der in den vergangenen zwei Wochen den auf einem Lehrgang weilenden Chefcoach Valentin Plavcic vertreten hat, dieser steht aber am Sonntag wieder an der Linie, bringt es kurz und knapp auf den Punkt: „Wir fahren mit Vorsicht zu den Rot-Weißen, denn Wolfhagen war in der Vergangenheit für uns schon immer ein heißes Pflaster.“ Noch allzu gut erinnert sich Mazrekaj an die letztjährige Saison, als Grebenstein als klarer Favorit auflief und dann an der Liemecke mit 0:3 unter die Räder kam.

Personell hat sich die Tu-Spo-Situation etwas aufgehellt. Zwar werden von der Stammformation Manuel Frey und Tobias Möller fehlen, doch dafür stehen Torwart Alexander Seeger, Henrik Rethemeier und Julian Paulus wieder im Kader.

Wolfhagens Trainer Michael Briehl sieht seine Mannschaft keineswegs in der Favoritenrolle, zumal auch ihn personelle Sorgen drücken. Michael Alheit und Marvin Seitz werden vermutlich bis zur Winterpause fehlen, hinter die Einsätze von Kamil Turan, Andrè Nordmeier und Timo Wiegand muss ein Fragezeichen gesetzt werden. Wiegand, der am vergangenen Wochenende schon nicht spielen sollte, kam trotzdem in Vellmar in der Schlussphase auf das Feld und rettete mit seinem 2:2-Ausgleichstreffer einen Zähler.

Der FSV-Coach, der den Sonntagsgegner gegen Calden/ Meimbressen unter die Lupe nahm: „Grebenstein ist eine schwer einzuschätzende Mannschaft. Ein Sieg ist möglich, wenn wir als Team auftreten und jeder für jeden kämpft. Wir müssen alle an einem Strang ziehen.“ (zih)


24.10.2016: OSC Vellmar II –- FSV Wolfhagen 2:2 (0:1)

Wiegand rettet Unentschieden

Gruppenliga: FSV Wolfhagen erkämpft sich beim OSC Vellmar II ein 2:2

Der FSV Wolfhagen kehrte von der Auswärtsaufgabe in der Fußball-Gruppenliga beim OSC Vellmar II nicht mit leeren Händen zurück. Die Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl erkämpften sich bei der Hessenligareserve ein 2:2 (0:1)-Remis. Im ersten Durchgang hielten die ersatzgeschwächten Wolfhager, verletzungsbedingt fehlte Andrè Nordmeier und Timo Wiegand saß nur auf der Bank, nicht nur voll dagegen, sondern hatten bis zur Pause durch Jannick Schaake (13.) nach feiner Vorarbeit von David Michels gar die Nase vorne.

Nach dem Seitenwechsel machten die Platzherren dann aber mächtig Dampf, drehten durch die Treffer von Jubin Ansari (50.) und Abdulla Alamri (76.) den Spieß um.

FSV-Spartenleiter Klaus-Dieter Klingbeil: „In dieser Phase schwamm unsere Mannschaft ganz gehörig, Vellmar hätte hier bei mehreren Topchancen durchaus den Dreier eintüten können.“ Was unter anderem im Doppelpack Stanislaw Bakin verhinderte als er zwei Mal für den schon geschlagenen Keeper Nils Zimmermann den Ball noch von der Linie kratzte. Dann bewies Briehl ein glückliches Händchen. Er brachte Stürmer Timo Wiegand, der wenig später nach Vorarbeit von Eike Kratzsch das 2:2 (82.) erzielte.

In einer hektischen Schlussphase hätte es gar ein Dreier werden können, doch Björn Thordsen (90.) verfehlte aus kurzer Distanz den leeren Kasten.

FSV Wolfhagen: Zimmermann - Markus, Bakin, Chahrour, Rasch (60., Simpson) - Schaake, Sogojeva (74., Wiegand), Kratzsch, Thordsen, Michels - Kaiser. (zih)


21.10.2016: OSC Vellmar II –- FSV Wolfhagen (Vorbericht)

Nordmeier in Vellmar als Maskenmann?

Wolfhager Mittelfeldspieler zog sich im letzten Heimspiel einen Nasenbeinbruch zu

Wenn am Sonntag, 15 Uhr, der FSV Wolfhagen in der Fußball-Gruppenliga beim OSC Vellmar II auf dem Prüfstand steht, dann sind die Nachwehen der mehr als unglücklich mit 1:2 verlorenen Heimpartie gegen Sandershausen noch nicht abgeklungen. Denn sage und schreibe der komplette FSV-Kader musste mit Blessuren den Platz verlassen.

Am schlimmsten erwischte es Andrè Nordmeier, der sich durch einen Ellbogencheck einen Nasenbeinbruch zuzog. Ob er in Vellmar auflaufen kann, hängt davon ab, ob die Wolfhager für ihn einen Hightech-Gesichtsschutz auftreiben können. Auch Ibrahim Chahrour wurde auf die gleiche Art und Weise zu Boden geschickt, er hatte jedoch Glück. Der Stürmer erlitt lediglich eine Prellung, wobei dieses Foul vom Unparteiischen nicht geahndet wurde. Wie ebenfalls das gegen Timo Wiegand in der fünften Minute der Nachspielzeit mit Folgen. Daraus entstand nämlich der Siegtreffer.

Trotz der Nullnummer fand FSV-Trainer Michael Briehl nur lobende Worte für seine Spieler. „Vom Willen, Tempo und der Einsatzfreude her kann man meiner Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen, diesbezüglich stimmte alles.“ Briehl sieht der Aufgabe bei der Hessenligareserve deshalb mit viel Zuversicht entgegen: „Wenn wir uns in Vellmar ebenso präsentieren, ist mir um den Dreier nicht bange.“

Die OSC-Zweite ist mit zwei Punkten weniger direkt hinter den Rot-Weißen auf Rang zwölf zu finden, dahinter beginnen die ebenfalls nur zwei Zähler entfernten direkten Abstiegsplätze. Nur der Sieger kann sich also Richtung Tabellenmittelfeld orientieren.

Briehl muss nicht nur hinter den Einsatz von Nordmeier ein großes Fragezeichen setzen, sondern auch hinter Alexander Rasch. Definitiv fehlen wird verletzungsbedingt Kamil Turan, dafür ist aber Co- Trainer und Mittelfeldregisseur David Michels wieder aus dem Urlaub zurück. (zih)


17.10.2016: FSV Wolfhagen – TSG Sandershausen 1:2 (0:1)

Wolfhagen hadert mit Schiedsrichter

Briel-Elf unterliegt der TSG Sandershausen mit 1:2 - Zweites Gegentor in der Nachspielzeit

Von Reinhard Michl

Eine ganz bittere Pille musste in der Fußball-Gruppenliga der FSV Wolfhagen schlucken. Denn die Rot-Weißen zogen an der heimischen Liemecke gegen die TSG Sandershausen mit 1:2 (0:1) den Kürzeren.

Die Spieler, Verantwortlichen und auch die Fans hatten dafür schnell den Schuldigen gefunden: Schiedsrichter Pascal Otte aus Bad Arolsen. Und sie lagen dabei gar nicht so verkehrt. Natürlich kann ein Unparteiischer keine Tore für die Heimmannschaft schießen, mit seinen oft fragwürdigen Entscheidungen begünstigte er jedoch die für die FSV-Niederlage ausschlaggebenden Gästetreffer.

Das 0:1 erzielte nach einem abgefälschten Schuss von Tobias Rühlmann Sascha Hebold (35.) aus klarer Abseitsstellung. Dem zweiten und dann alles entscheidenden Gästetreffer in der fünften Minute der Nachspielzeit durch Bruno Luis (90.+5) war ein klares Foul im Mittelkreis am Wolfhager Timo Wiegand vorausgegangen, der in der Vorwärtsbewegung rabiat von den Beinen geholt wurde.

Ungeahndet blieb auch ein rüder Ellbogencheck gegen Alexander Rasch, wobei die Gäste insgesamt nicht zimperlich waren. Vieles ließ der Unparteiische durchgehen, bei den Wolfhagern verfuhr er nicht so großzügig.

FSV-Trainer Michael Briehl war sehr enttäuscht: „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt, mehr will ich nicht sagen.“

Für seinen Sandershäuser Kollegen Friedhelm Janusch war letztlich nur das Ergebnis wichtig. „Das war heute unsere bisher schlechteste Saisonvorstellung, aber wir haben gewonnen.“

Sandershausen begann stark, besaß in Durchgang eins über weite Strecken optisch ein Plus und auch mehrere gute Torchancen. Wolfhagen lauerte auf Kontermöglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben. Pech hatte Ibrahim Chahrour (10.), er traf nur das Außennetz. Nach dem Seitenwechsel versuchten es die Rot-Weißen mit mehr Druck, leisteten sich aber zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Damit bauten sie den Gegner regelrecht auf, der aber ebenso nicht zum krönenden Abschluss kam wie die Platzherren in der Schlussphase. Sowohl Timo Wiegand (75.) als auch Tobias Markus (76.) verzweifelten an Schlussmann Oscar Bastida Aribol, der sich dann doch geschlagen geben musste. Einen Freistoß von Timo Wiegand fand den Kopf von Eike Kratzsch (87.), der aus der Nahdistanz einnickte.

FSV Wolfhagen – TSG Sandershausen 1:2 (0:1)

FSV Wolfhagen : Zimmermann - Bakin, Chahrour, Rasch (90., Mörtl), Nordmeier, Wiegand, Schaake, Sogojeva (77., Simpson), Kratzsch, Thordsen (60., Markus), Kaiser.

TSG Sandershausen: Bastida Arbiol - Stöbener, Kato, Hebold, Schweitzer (79., Ullrich), Bredwo, Altschmied, Rühlmann (85., Radcenko), Behler (88., Nisalla), Künkler, Luis.

Schiedsrichter: Pascal Otte (Bad Arolsen); Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Hebold 35.), 1:1 Kratzsch (87.), 1:2 Luis (90.+5).


14.10.2016: FSV Wolfhagen – TSG Sandershausen (Vorbericht)

Mit Nordmeier gegen Angstgegner

Wolfhagen unterlag Sandershausen in der Vorserie

Der FSV Wolfhagen kann zwar in der Fußball- Gruppenliga Kassel 2 den Vorteil der heimischen Liemecke in die Waagschale werfen, muss aber am Sonntag eine harte Nuss knacken. Bei den Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl läuft um 15 Uhr mit der TSG Sandershausen der Angstgegner der letztjährigen Saison auf. Der Titelmitfavorit gewann 5:2 und 1:0.

Briehl blickt der Aufgabe dennoch mit großem Optimismus entgegen: „Meine Mannschaft hat zuletzt gut gespielt. Ich hoffe, wir werden für unsere ordentlichen Leistungen mal wieder belohnt.“ Er hat damit die beiden Aufgaben im Blick, als seine Elf zu Hause vier und in Hombressen drei Tore erzielte, aber nur einen Punkt holte. „Das war zu wenig.“

Natürlich weiß Briehl, dass er von Sandershausen keine Gastgeschenke erwarten kann: „Die TSG hat ganz andere Ziele im Fokus.“ Und er weiß natürlich ebenfalls, dass seine Elf endlich wieder einmal einen Sieg unter Dach und Fach bringen muss, um den momentanen Sieben- Punkte-Vorsprung zu den direkten Abstiegsrängen nicht weiter schrumpfen zu lassen. Eine vermeintliche Maßnahme dafür wäre sicherlich, die Gästetorjäger Magnus Künkler (6), Tobias Rühlmann (5) und Sascha Hebold (4) an die kurze Leine zu nehmen.

Personelle Sorgen

Briehls größtes Problem ist jedoch die personelle Situation. Kamil Turan, Michael Alheid und Marvin Seitz werden verletzungsbedingt nicht im Kader stehen, ebenso sein Co- Coach David Michels, der beruflich auf Klassenfahrt ist. Ein kleiner Lichtblick: Andrè Nordmeier ist aus dem Urlaub zurück.

Mit Sicherheit wird Briehl mit Neuzugang Björn Thordsen ein intensives Gespräch führen. Er trug in der letztjährigen Runde noch das TSG-Trikot und kennt den Gegner aus dem Effeff. (zih


09.10.2016: SG Hombressen / Udenhausen - FSV Wolfhagen 4:3 (1:2)

Wolfhagen verspielt 2:0-Führung

FSV verliert Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger SG Hombressen / Udenhausen
mit 3:4

Die Heimmannschaft trat in den ungewohnten blauen Trikots an und tat sich anfangs recht schwer gegen den spielstarken Gegner aus der ehemaligen Kreisstadt.

Ohne ihren Co-Trainer Domonik Lohne war die Mannschaft zwar überlegen, aber nicht zwingend genug. Man spielte relativ gefällig, war aber im letzten Drittel nicht konsequent genug. Der Ball wollte einfach nicht ins gegnerische Netz. Speer verzog in der siebten Minute aus spitzem Winkel knapp vorbei. Auch Hecker und Hofmeyer hatten ihre Gelegenheit, konnten aber das Runde nicht im Eckigen unterbringen.

In der 30. Minute prellt Philipp Nowigk im Tor der SG einen Ball in die Mitte ab, Alexander Rasch traf aus 20 Metern genau. Wenige Minuten später war Wolhagens Sturmführer Tobias Wiegand erfolgreich. Eine Einzelaktion gegen Mirwald schloss er zum 2:0 ab.

Die Reinharswaldvereinigten reagierten aber prompt. Ein Zuspiel von Geule drosch Julian Oberenzer zum Anschlustreffer in die Maschen. Die SG hatte aber großes Glück als Wiegand quasi mit dem Pausenpfiff nur den Pfosten traf.

Aber auch in Spielhälfte zwei war die SG besser. Speer traf nach Pass von Hecker zum verdienten Ausgleich. (51.) Der Passgeber vergabt anschließend aus kurzer Distanz per Kopf. Die stets gefährlich bleibenden Gäste gingen nach einem schnell ausgeführten Freistoß in der 53. Minute erneut Front. Charour ließ dem ansonsten bockstarken Heimkeeper Nowigk keine Chance.

In der 57. Minute glich Jonas Krohne zum 3:3 aus. Aus gut 20 Metern überraschte er den Gästetkeeper und netzte sicher ein. Nachdem sich die Gäste durch gelb-rote Karten für Timo Wiegand (71.) und Kastriot Sogojeva (90.) selbst schwächten, war es eine Frage der Zeit, ehe Lucas Hecker seine gute Leistung durch den Siegtreffer zum 4:3 krönte. Sein Lupfer nach Geule-Zuspiel war sehenswert (84.).

Insgesamt bleibt zu resümieren, dass die junge Mannschaft der SG Hombressen/Udenhausen eine riesige Saison spielt. Auch in diesem Spiel hat „die Mannschaft sich mehrfach zurückgekämpft und grandios gespielt“, wie Trainer Tobias Krohne zurecht und mit stolz auf seine Mannschaft betont.

Von Jens Bietendorf

Hombressen / Udenhausen - FSV Wolfhagen 4:3

SG Hombressen / Udenhausen: Nowigk - Hampe (52. Lüdicke), Hofmeyer (90.+1 M. Lohne), Mirwald, Ross - Rehbein, Krohne, Geule, Speer, Oberenzer - Hecker (88. Fehling)

FSV Wolfhagen: Zimmermann - Kratsch, Markus, Bakin, Chahrour- Kaiser, Schaacke,Turan (78. Simpson), Rasch (64. Thordsen)- Sogojewa, Wiegand

Tore: 0:1 Rasch (30.), 0:2 Wiegand (37.), 1:2 Oberenzer (42.), 2:2 Speer (51.), 2:3 Charour ( 53.), 3:3 Krohne (57.) 4:3 Hecker (84.)
Gelb-Rot: Wiegand (71.) Sogojeva (90.)


07.10.2016: SG Hombressen / Udenhausen - FSV Wolfhagen (Vorbericht)

Wolfhagen beim starken Neuling

FSV zu Gast bei Hombressen / Udenhausen

Der FSV Wolfhagen steht am Sonntag in der Fußball-Gruppenliga vor einer schwierigen Aufgabe. Die Briehl-Elf gastiert ab 15 Uhr beim starken Aufsteiger SG Hombressen/Udenhausen (in Hombressen).

Mit einer hohen Hürde rechnet auch SG-Trainer Tobias Krohne: „Wir spielen gegen einen guten Gruppenligisten, der mit Timo Wiegand einen überragenden Spieler hat. Wolfhagen befindet sich nach sieben Punkten aus den letzten drei Partien im Aufwind.

Dabei war die Begegnung gegen Wattenbach am vergangenen Sonntag bezeichnend für die bisherige Saison der Gäste. Mit dem 4:4 daheim gab es bereits die vierte Punkteteilung – Höchstwert der Liga.

Personell kann Krohne nicht aus dem Vollen schöpfen. Zwar ist Tobias Mirwald nach Ablauf seiner Rotsperre wieder dabei. Doch Nico Töppel, Jan Purkert und Danny Traub fallen allesamt aus. Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Torjäger Dominik Lohne. Dieser laboriert noch immer an der Verletzung, die er sich gegen den TSV Heiligenrode zugezogen hat. Sollte der Stürmer ausfallen, steigen die Chancen des FSV auf ein Erfolgserlebnis. (zjb/nh)


02.10.2016: FSV Wolfhagen - TSG Wattenbach 4:4 (2:2)

Ein Wechselbad der Gefühle

Wolfhagen muss sich nach dreimaliger Führung mit einem 4:4 begnügen

Die Partie in der Fußball-Gruppenliga zwischen den Tabellennachbarn FSV Wolfhagen und TSG Wattenbach sah an der Wolfhager Liemecke keinen Sieger. Beim Schlusspfiff stand ein 4:4 (2:2) zu Buche.

FSV-Coach Michael Briehl war vom Resultat wenig begeistert: „Wenn du auf eigenem Platz dreimal führst, dann muss du den Dreier für dich reklamieren. Das gesamte Geschehen war ein Wechselbad der Gefühle. Ich denke, dass unterm Strich beide Mannschaften mit dem einen Punkt zufrieden sein können.“

Sein Wattenbacher Kollege Michael Pfannkuch widersprach ihm nicht: „Es war ein konfuses und verrücktes Spiel. Wir hatten zwar im zweiten Durchgang ein optisches Plus, letztlich geht aber das Unentschieden in Ordnung.“

Die Gäste aus der Söhre setzten die erste Duftmarke. Gespielt waren gerade einmal 100 Sekunden, da rettete der Pfosten für die Platzherren, die im direkten Gegenzug dann den Torjubel anstimmen konnten. Ibrahim Chahrour (4.) fasste sich ein Herz, hielt aus gut 20 Metern einfach einmal drauf und ließ TSG-Schlussmann Florian Gaiser doch etwas alt aussehen: 1:0.

Wattenbach blieb davon aber unbeeindruckt, glich durch den mit aufgerückten Abwehrchef Michael Gerber (14.) aus.

In Folge lieferten sich die Kontrahenten einen verbissenen Schlagabtausch, wobei die Wolfhager es nach dem erneuten Führungstreffer durch einen 25-Meter-Freistoß von Timo Wiegand (23.) versäumten, das Signal vorzeitig auf Grün zu stellen. Die Rot-Weißen versemmelten leichtfertig mehrere hochkarätige Einschussmöglichkeiten.

Aber auch die Gäste blieben brandgefährlich, benötigten jedoch die Hilfe von FSV-Schlussmann Nils Zimmermann zum 2:2-Gleichstand, erneut durch Michael Gerber (43.).

Nach dem Seitenwechsel weiterhin eine sehr intensiv geführte Begegnung, wobei die Gäste da aber über weite Strecken optisch ein Plus besaßen, sich trotzdem durch Timo Wiegand (62.) im Hintertreffen sahen. Mit einem Doppelschlag drehte das Pfannkuch-Team dann jedoch den Spieß um. Einen Freistoß verlängerte Sascha Baumann in der 67. Minute zum 3:3-Ausgleich. Davon hatten sich die Wolfhager Spieler noch nicht richtig erholt, da klingelte es erneut in ihrem Kasten. Mit dem Kopf nach einem Eckball brachte Michael Gerber (69.) seine Farben erstmals in Front.

Wolfhagen erhöhte nun noch einmal den Druck und das Tempo und wurde belohnt. Der sich mit in die Offensive eingeschaltete Eike Kratzsch servierte den Ball mustergültig in den Lauf von Ibrahim Chahrour (81.), der TSG-Keeper Gaiser beim 4:4 keine Abwehrchance ließ.

Von Reinhard Michl

FSV Wolfhagen - TSGWattenbach 4:4 (2:2)

Wolfhagen: Zimmermann - Markus, Bakin, Chahrour, Rasch - Wiegand, Schaake, Kratzsch, Kaiser, Turan (72., Sogojeva) - Simpson (72., Thordsen).
Wattenbach: Gaiser - Siemon, Eberwein, Baumann, Grigat, Illian - Bosse, Schnell, Gerber, Gippert (67., Rose) - Murawski.
Schiedsrichter: Renè Gimmler (Salzkotten); Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Chahrour (4.), 1:1 Illian (13.), 2:1 Wiegand (23.), 2:2 Illian (43.), 3:2 Wiegand (62.), 3:3 Baumann (67.), 3:4 Illian (69.), 4:4 Chahour (81.).


30.09.2016: FSV Wolfhagen – TSG Wattenbach (Vorbericht)

„Müssen 100 Prozent geben“

Gruppenliga: Wolfhagens Sonntagsgegner heißt Wattenbach

Den dritten Sieg in Folge will Fußball- Gruppenligist FSV Wolfhagen am Sonntag, 15 Uhr, an der heimischen Liemecke einfahren. Zu Gast ist der punktgleiche Tabellennachbar TSG Wattenbach.

Deshalb sprich FSV-Trainer Michael Briehl auch von „Big Points“, um die es geht, „denn nur der Sieger kann sich vorerst im gesicherten Tabellenmittelfeld etablieren.“ Briehl blickt der Aufgabe zwar mit Zuversicht entgegen, aber auch mit Sorgenfalten. Der FSV-Trainer: „Die Stimmung in der Mannschaft nach den beiden wichtigen Siegen könnte nicht besser sein. Probleme bereitet mir aber unserer derzeitige personelle Situation.“ Denn verletzungsbedingt fehlen weiterhin Michael Alheid und Marvin Seitz. Zu ihnen gesellt sich nun auch David Michels. Er musste sich am Mittwoch eine Handoperation unterziehen und steht am Sonntag nicht zur Verfügung. Fehlen wird auch Andrè Nordmeier, der in Urlaub ist.

Es zeichnet sich aber auch ein kleiner Lichtblick am Horizont ab. Alexander Rasch hat seinen dreiwöchigen Urlaub beendet und Stammkapitän Tobias Markus hat nach seiner verletzungsbedingten Zwangspause diese Woche wieder mit dem Training begonnen. Briehl: „Ich werde nicht umhin kommen, die Ausfälle mit Spielern unserer A-Liga-Zweiten zu kompensieren.“

Denen verlangt der Coach einiges ab: Sie müssen, sagt Briehl, „von der ersten bis zur letzten Spielsekunde 100 Prozent zu gehen.“ Schließlich sollen die drei Punkte her. Das würde Luft verschaffen vor den dann folgenden Spielen gegen Hombressen/Udenhausen und Sandershausen. (zih)


24.09.2016: SV Weidenhausen II - – FSV Wolfhagen 0:3 (0:1)

Klarer Sieg für Wolfhagen

Wiegand, Nordmeyer und Sogojeva treffen für FSV beim 3:0 bei Adler Weidenhausen II

Den dritten Saisonsieg verbuchte in der Fußball-Gruppenliga der FSV Wolfhagen. Die Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl feierten am Samstagnachmittag beim SV Adler Weidenhausen II einen 3:0 (1:0)-Erfolg.

Wolfhagens Spartenleiter Klaus-Dieter Klingbeil: „Ein hochverdienter Sieg unserer Mannschaft. Die es jedoch versäumte, ihre Torkonto noch weiter aufzustocken.“ Die Wolfhager, die vom Anstoß weg das Heft in die Hand nahmen, stimmten bereits nach zehn Minuten den Torjubel an. Diesen ließ jedoch der Platzherrentorwart verstummen, als er einen von Timo Wiegand geschossenen Handelfmeter parierte.

Allein Wiegand hatte in der Folgezeit drei so genannte hundertprozentige Chancen – versäumte es aber, die Weichen auf grün zu stellen. Und Ibrahim Chahrour (36.) traf nur den Pfosten. Unmittelbar vorher konnte erst die erste nennenswerte Weidenhäuser Chance notiert werden, doch dabei war FSV-Schlussmann Nils Zimmermann auf dem Posten.

Doch dann fiel die längst überfällige Führung der Briehl-Elf. Ein weiter Einwurf von Eike Kratzsch fand Timo Wiegand (41.). Der fackelte nicht lange und schoss zum 1:0 ein.

Nach dem Seitenwechsel konnte die gastgebende Verbandsligareserve zwar die Partie offener gestalten, ohne sich jedoch nennenswerte Einschussmöglichkeiten zu erar beiten. Da waren die Wolfhager schon aus einem anderen Holz geschnitzt. Einen Freistoß zirkelte Kamil Turan auf den Kopf von Andrè Nordmeier (65.), der nur noch einnicken musste.

Der kurz zuvor eingewechselte Kastriot Sogojeva (82.) machte schließlich mit seinem ersten Ballkontakt den Sack endgültig zu.

FSV Wolfhagen: Zimmermann - Bakin, Chahrour, Simpson (62., Thordsen), Nordmeier, Wiegand, Schaake (80., Sogojeva), Kratzsch, Michels, Kaiser, Turan. (zih)


23.09.2016: SV Weidenhausen II – FSV Wolfhagen (Vorbericht)

Wolfhagen auf dem Chattenloh

FSV will Aufwärtstrend bei Weidenhausen II bestätigen

In der Fußball-Gruppenliga tritt der FSV Wolfhagen bereits am Samstag (17.15 Uhr) beim SV Adler Weidenhausen II an.

Auf dem Chattenloh unterlagen die Rot/Weißen in der letzten Saison 0:1. Eine neuerliche Niederlage würde bedeuten, dass die Verbandsligareserve mit dem FSV nach Punkten gleichzieht.

Doch nach dem Sieg gegen Reichensachsen hofft Trainer Michael Briehl, zum zweitenmal in Folge gegen eine Mannschaft aus dem Werra/Meißner- Kreis zu punkten. Denn die Wolfhager wollen den Abstand nach unten vergrößern und die Basis legen, um in den einstelligen Tabellenbereich zu gelangen.

Briehl vertraut bewährter Elf

Briehl vertraut dabei demselben Kader wie in der Vorwoche. Die verletzten Markus und Seitz werden weiterhin fehlen, und Rasch ist noch im Urlaub. Briehl gefiel an seiner Elf beim 3:1 gegen Reichensachsen, dass sie fleißig arbeitete und bis zum Schluss an den Sieg glaubte, der ja in der Endphase noch gelang.

Trotzdem möchte der ehemalige Spieler von Rhoden/SVSchmillinghausen den ein oder anderen Fehler bei seinen Akteuren noch abstellen. „Wir hätten vier Punkte mehr auf dem Konto haben können“, ist Briehls bisherige Saisonbilanz.

Schon sechstes Auswärtsspiel

Die Adler-Zweite ist für den Wolfhager Coach ein unbeschriebenes Blatt. Er will sich mit seinem Co-Trainer David Michels noch abstimmen, der letzte Saison zweimal gegen die Weidenhäuser spielte. Die sahen bei der 2:3-Niederlage in Dörnberg gar nicht schlecht aus, und die Abstiegsplätze haben die Grün/Weißen durch zwei Siege schon verlassen. Das Heimspiel gegen die SV Reserve gewann der FSV in der letzten Spielzeit mit 3:0.

Der Tabellenfünfte der Vorsaison tritt am neunten Spieltag zum sechsten mal auswärts an. Bisher gelang bei der FSK Vollmarshausen erst ein Sieg in der Fremde. Der zweite Sieg ließe die Rot/Weißen etwas beruhigter in die kommenden Wochen gehen. (zyh)


18.09.2016: FSV Wolfhagen – SV Reichensachsen 3:1 (0:0)

3:1 – Wolfhagen belohnt sich diesmal

Willensstarker FSV sichert sich gegen Reichensachsen in der Endphase den zweiten Saisonsieg

Von Ralf Heere

Der FSV Rot-Weiß Wolfhagen konnte sich in der Fußball-Gruppenliga durch einen 3:1 (0:0)-Erfolg gegen Aufsteiger SV Reichensachsen etwas vom unteren Tabellenbereich absetzen.

Der FSV rackerte förmlich über die gesamten 90 Minuten in dieser nicht auf dem ganz hohen spielerischen Niveau stehenden Partie. Dass sich seine Spieler endlich mal wieder für diesen Einsatz mit drei Punkten belohnten, freute nach der Partie den Wolfhager Trainer Michael Briehl. „Wir waren zwar bestimmt nicht

zwei Tore besser als der Gegner. Aber mit dem Einsatzwillen meiner Akteure bin ich heute sehr zufrieden, wir hatten den größeren Siegeswillen“, war das Fazit von Briehl.

Eine Schlüsselszene war für den FSV-Coach direkt nach Wiederanpfiff, als Schlussmann Nils Zimmermann einen Schuss von Thilo Bick aus der Nahdistanz noch mit den Fingerkuppen an den Pfosten abwehrte. Bis dahin war die Partie ziemlich ausgeglichen und von vielen Zweikämpfen geprägt. Lediglich Ibrahim Chahrour (11.), Kamil Turan (15.) sowie für den SV Maximilian Mummert (19.) hatten nennenswerte Torchancen im ersten Durchgang.

In der 49. Minute durften die Rot/Weißen erstmals jubeln. Die Gäste verloren den Ball in der Vorwärtsbewegung, blitzschnell erfasste David Michaels die Situation, spielte steil auf die einzige nominelle Spitze, Timo Wiegand, der zum 1:0 abzog. Kurz darauf noch ein Kopfball von Michels, der knapp drüber ging. Zu dem Zeitpunkt doch etwas überraschend der Ausgleich für den Neuling aus dem Werra/Meißner-Kreis. Rico Baumann, in der 67. Minute eingewechselt, verwandelte 60 Sekunden danach einen Freistoß direkt zum 1:1. Bei dem Aufsetzer sah Wolfhagens Torhüter Zimmermann nicht so gut aus. Vier Minuten später zischte der nächste Freistoß von Baumann flach am FSV-Gehäuse vorbei. Das war aber auch die letzte Torchance der Gäste, die sich darauf einstellten, einen Punkt mitzunehmen.

Sieben Minuten vor dem Ende durchkreuzten die Briehl-Schützlinge diesen Plan. Erst blieb ein Schuss von Turan in der Gästeabwehr hängen, den Nachschuss von Jannick Schaake parierte der SV-Keeper und dann war wieder Kamil Turan zur Stelle um das umjubelte 2:1 zu erzielen. Klassisch ausgekontert wurde Reichensachsen beim 3:1 (90. + 1). Sie versuchten nochmal einen Angriff, den fing Andre Nordmeier ab, spielte zu Timo Wiegand und dessen Diagonalpass verwertete der ingewechselte Kastriot Sogojeva zum Endstand. Der FSV hatte auch sein „Joker-Tor“ und den zweiten Saisonsieg.

FSV Wolfhagen – SV Reichensachsen 3:1 (0:0)

Wolfhagen: Zimmermann - Bakin, Nordmeier, Kratzsch, Kaiser - Schaake, Michels - Chahrour (83. Thordsen), Simpson (75. Sogojeva), Turan - Wiegand.

Reichensachsen: Bachmann - Kodad, Binneberg, Obrtlik, Rudolf, Zela (67. Baumann), Söhngen, Just, Schätzke, Bick (78. Dietel), Mummert.

Schiedsrichter: Eric Friauf (Neustadt/Hessen).
Zuschauer: 120.
Tore: 1:0 Wiegand (49.), 1:1 Baumann (68.), 2:1 Turan (83.), 3:1 Sogojeva (90. + 1).


16.09.2016: FSV Wolfhagen – SV Reichensachsen (Vorbericht)

Trainer Briehl fordert einen Sieg

Wolfhagen hat Reichensachsen zu Gast

Wenn in der Fußball-Gruppenliga am Sonntag, 15 Uhr, der FSV Wolfhagen den bisher stark auftrumpfenden Aufsteiger SV Reichensachsen empfängt, dann gibt es für FSV-Coach Michael Briehl eine klare Zielsetzung: „Wir müssen endlich wieder einen Dreier holen.“ Nach den beiden Nullnummern in Dörnberg und Calden rutschen die Rot-Weißen auf den elften Tabellenplatz ab. Diese Sorgen hat der Gegner aus dem Wehretal nicht.

Denn der auf Rang sechs postierte Neuling setzte bisher schon richtige Duftmarken, blieb in fünf der sieben Spiele ungeschlagen und verbuchte gegenüber dem Briehl-Team sieben Punkte mehr. Am vergangenen Wochenende kam Reichensachsen zu Hause aber bös unter die Räder, bekam von Spitzenreiter Dörnberg mit 7:1 das Fell über die Ohren gezogen.

Die Vorstellung seiner Mannschaft in Calden stimmt den FSV-Trainer recht zuversichtlich. „Wir müssen nur bei unseren Möglichkeiten in der Vorwärtsbewegung einfach mehr Durchschlagskraft an den Tag legen und unsere fein erarbeiteten Chancen konzentriert und zählbar verwerten. Dann sollte es klappen.“

Aber auch in der Defensive werden die Rot-Weißen im Doppelpack gefordert sein. In Person von Thilo Bick (4) und Maximilian Mummert (3), die zusammen sieben der bisherigen zehn SV-Treffer erzielten. Diesbezüglich braucht der FSV jedoch sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, Ibrahim Chahrour (4) und Timo Wiegand (3) stehen den beiden SV-Vollstreckern in nichts nach.

Von der personellen Seite ist Briehl nicht zu beneiden. Denn hinter den Einsätzen von Tobias Markus, Kastriot Sogojeva, Marvin Seitz und Stanislaw Bakin stehen Fragezeichen. Ein kleiner Lichtblick: Neuzugang Björn Thordsen steht wieder zur Verfügung. Briehl: „Unser momentanes Dilemma ist, dass sich jeden Sonntag eine geänderte Formation zusammenfinden muss. Unter diesen Umständen ist es natürlich schwierig, sich einzuspielen.“ (zih)


11.09.2016: SG Calden / Meimbressen – FSV Wolfhagen 2:0 (2:0)

FSV spricht von unglücklichem 0:2

Die SG Calden / Meimbressen entscheidet das Gruppenliga-Kreisduell gegen den FSV Wolfhagen mit 2:0 zu ihren Gunsten

Der FSV Wolfhagen kann auf dem Caldener Kaiserplatz einfach nicht gewinnen. Vor drei Wochen zogen die Rot-Weißen dort im Hütt-Kreispokal gegen die SG Calden / Meimbressen mit 1:5 den Kürzeren, im Punktspiel der Fußball-Gruppenliga mussten sie sich den Vereinigten von Coach Jens Alter mit 2:0 (2:0) geschlagen geben.

Natürlich strahlte Alter nach dem Schlusspfiff über das ganze Gesicht. „Nach unserem Desaster in Grebenstein hat meine Mannschaft Moral gezeigt und verdient den Dreier für sich verbucht, wobei uns Torwart Steven Berndt vor der Halbzeit im Spiel gehalten hat. Ich bin rundherum zufrieden.“

Sein FSV-Kollege Michael Briehl sah es etwas anders: „Gegenüber dem Pokal-Aus hat meine Elf ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Für ihren Aufwand wurde sie jedoch nicht belohnt. Ein Remis wäre gerecht gewesen.“

Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr, stimmten früh den Torjubel an. Doch den Schuss aus kurzer Distanz von Marc Zuschlag (4.) drehte Gästekeeper Nils Zimmermann noch mit den Fingerkuppen um die Metallstange. Dann haderte Dennis Faust (17.) mit dem Schicksal, knallte sein Kopfball doch an die Unterkante der Querlatte und sprang von dort zurück ins Feld. Wenig später hatte Sascha Knoll (21.) das 1:0 auf dem Schuh, zeigte aber Nerven und setzte den Ball neben das Ziel. Im direkten Gegenzug die erste FSV-Riesenchance durch Timo Wiegand (24.), der aber an Schlussmann Steven Berndt verzweifelte.

Dann doch die Platzherrenführung. Ein SG-Freistoß traf den angelegten Arm von Torsten Mörtl, der Unparteiische Marc-Philipp Auerswald aus Sontra zeigte zum Entsetzen der Wolfhager auf den Elfmeterpunkt. Diese Chance nutzte Thomas Schindewolf (32.). Nun verstärkte Wolfhagen ihre Offensivbemühungen, doch Kamil Turan (40.) und Timo Wiegand (44.) fanden in Keeper Berndt ihren Meister. Im direkten Gegenzug drückte Dennis Faust (45.) einen Eckball mit dem Haarschopf zum 2:0 über die Linie.

Nach dem Seitenwechsel fand dann der Unparteiische den Unmut der Wolfhager. Ein Freistoß von Ibrahim Chahrour (59.) sprang einem Caldener im Strafraum an die Hand, hier blieb jedoch der „Elfer-Pfiff“ aus.

Wolfhagen drängte zwar mit Macht und wollte, das Blatt noch wenden. Doch die klareren Chancen mit kluger Kontertaktik lagen bei den Hausherren, die so die drei Punkte einfuhren.

SG Calden / Meimbressen - FSV Wolfhagen 2:0 (2:0)

SG Calden / Meimbressen: Berndt - Holst, Butterweck (80., Moreno Ortega), Mackewitz, Zuschlag, Schardt (61., Schubert), Knoll, Schindler, Utsch, Schindewolf, Faus.

FSV Wolfhagen: Zimmermann - Markus, Mörtl (47., Kratzsch), Bakin, Chahrour, Nordmeier, Wiegand, Schaake (47., Sogojeva), Michels, Kaiser, Turan (66., Weide).
Schiedsrichter: Marc-Philipp Auerswald (Sontra).
Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Schindewolf (32., HE), 2:0 Faust (45.)


09.09.2016: SG Calden / Meimbressen - FSV Wolfhagen (Vorbericht)

Calden / Meimbressen mehr beschäftigen

FSV will Pokalpleite vergessen machen

Der FSV Wolfhagen spielt am Sonntag ab 15 Uhr bei der SG Calden / Meimbressen. Der Gast hat an die Alter- Elf keine guten Erinnerungen. Vor zwei Wochen gab es im Kreispokal auf dem Kaiserplatz ein 1:5. „Die Caldener spielen robust, sprich körperbetont“, meint Trainer Michael Briehl. Darauf gelte es sich einzustellen, im Pokalspiel hätten seine Akteure viel zu wenig Biss gezeigt. „Wir müssen uns steigern“, macht er klar. Seine Mannschaft soll den Gegner vor allem über die Außenbahnen mehr beschäftigen.

Briehl macht auch deutlich, dass ein Remis in Calden zwar ein gutes Ergebnis wäre, aber ein Punkt nicht richtig weiterhelfe. Seit dem dritten Spieltag haben die Rot / Weißen nicht mehr gewonnen. „Der zweite Dreierpack muss her“, fordert Briehl.

Sein Gegnüber Jens Alter hofft gleichfalls auf die volle Ernte. Die SG ist seit drei Partien ohne Sieg. „Wir wollen an die Leistung aus dem Wolfhagen- Spiel anknüpfen.“ Calden/ Meimbressen hatte den FSV im Pokal trotz Unterzahl über die nahezu volle Distanz im Griff. (zyh/nh)


03.09.2016: FSV Dörnberg –- FSV Wolfhagen 4:1 (2:0)

Dörnberg wieder oben

Fußball-Gruppenliga: Reith-Elf nach 4:1-Derbysieg gegen Wolfhagen Tabellenführer

Von Reinhard Michl

Für die richtige Feststimmung für die an diesem Wochenende stattfindende Dörnberger Dorfkirmes sorgten gestern Abend die Spieler des FSV Dörnberg. In einer vorgezogenen Partie der Fußball- Gruppenliga gaben sie vor 300 Zuschauern im heimischen Bergstadion dem Kreisrivalen und Namensvetter FSV Wolfhagen souverän mit 4:1 (2:0) das Nachsehen. Damit übernahmen die Dörnberger wieder die Tabellenspitze, können von dort aber am Sonntag von Hombressen/ Udenhausen verdrängt werden.

Der Dörnberger Trainer war rundherum mit seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben über weite Strecken das Spiel klar dominiert. Unser Sieg geht voll in Ordnung, ist aber durch die schwere Verletzung von Dennis Dauber zuerst einmal zweitrangig, wobei wir uns natürlich über den Dreier freuen.“

Sein Wolfhager Kollege Michael Briehl widersprach ihm nicht: „Ein verdienter Platzherrensieg aufgrund der größeren Spielanteile. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, auch wenn es bitter war, wie Dörnberg zu seinen Toren kam.“

Dörnberg übernahm vom Anstoß weg das Kommando, haderte aber früh mit dem Schicksal. Ohne gegnerische Einwirkung verletzte sich Dennis Dauber (10.) und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Platzherren-Spartenleiter Matthias Thomsen: „Vermutlich etwas mit dem Meniskus.“

Den Torreigen eröffnete Jan Kleinschmidt (14.) mit einem Kopfball nach einem langen Freistoß. Der für Dauber eingewechselte Andreas Schulze (28.) erhöhte nach einem Eckball auf 2:0. 60 Sekunden später verzweifelte Pascal Kemper an Gästetorwart Nils Zimmermann. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Wolfhager etwas offensiver, ohne jedoch ernstlich für Gefahr zu sorgen. Lediglich bei einem Schuss von Kevin Simpson (60.) musste Keeper Dominik Zeiger einmal kräftig zupacken. Dörnberg blieb jedoch weiter am Drücker und hätte den Chancen nach mehr als das 3:0 durch Pascal Kemper (70.) machen können, wobei sein Schuss Schlussmann Zimmermann über die Handschuhe flutschte.

Dann doch der Wolfhager Ehrentreffer durch Ibrahim Chahrour (79.), doch postwendend stellte Pascal Kemper (82.) nach Vorarbeit von Andreas Schulze den alten Abstand wieder her.

Dörnberg: Zeiger - Jäger, Kleinschmidt (51., Hansch), Gunkel, Plettenberg, Wolf, Müller (78., Menkel), Kemper, K. Richter, D. Richter, Dauber (14., Schulze)

Wolfhagen: Zimmermann - Markus, Bakin, Chahrour, Rasch, Nordmeier (68., Mörtl), Wiegand, Thordsen (46., Schaake), Michels, Kaiser, Simpson


02.09.2016: FSV Dörnberg –- FSV Wolfhagen (Vorbericht)

Zwillinge treffen auf Ex-Team

Fußball-Gruppenliga: Die Dörnberger Dominik und Kevin Richter freuen sich auf Spiel gegen Wolfhagen

Von Joachim Hofmeister

Heute Abend gibt es in der Fußball-Gruppenliga Kassel 2 das Derby zwischen dem FSV Dörnberg und dem FSV Wolfhagen. Anpfiff ist um 19 Uhr.

Zwei, die die Gäste aus dem Eff-Eff kennen, sind die Zwillinge Dominik und Kevin Richter. Sie trugen in den vergangenen beiden Serien das Wolfhager Dress und wechselten in der Sommerpause wieder zurück ins Bergstadion.

„Unsere Ex-Mannschaft ist nach einigen Abgängen etwas schwächer aufgestellt“, sagen die 22-Jährigen. „Mit Torwart Maik de Coster und Dustin Taege hat Wolfhagen zwei Leistungsträger verloren.“ Sich selbst nennen sie nicht.

Dominik und Kevin sind körperlich da, wo wir sie hinhaben wollten.“
TRAINER JÖRG REITH

Aber auch wenn die Briehl-Elf vier Spieler ziehen lassen musste und sich nicht wesentlich verstärkt habe, dürfe man den Gegner nicht unterschätze. „In dem Team steckt noch immer viel individuelles Potenzial, vor allem viel offensive Klasse“, warnt Kevin. Stürmer Timo Wiegand beispielsweise sei immer für ein Tor gut.

„Wenn wir in Rückstand geraten, wird es schwer einen Sieg einzufahren. Um zu gewinnen, müssen wir Wolfhagen früh unter Druck setzen, den FSV in Bedrängnis bringen und zu Ballverlusten zwingen“, glaubt der eine Minute früher geborene Dominik die richtige Marschroute zu wissen. Wichtig sei auch, dass Dörnberg richtig in die Zweikämpfe komme.

Ressler und Menkel fehlen

Ob die Spusis, wie beide von ihren Mitspielern genannt werden, heute Abend in der Startformation stehen? Während Dominik mit den Schultern zuckt, ist sein Bruder zuversichtlich: „Ich habe zuletzt beim 5:0 im Kreispokal gegen Zierenberg und 3:3 in Calden gut gespielt“, präsentiert sich Kevin selbstbewusst. Jörg Reith macht den Zwillingen Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an. „Die Chancen, dass beide in der Startelf stehen, sind relativ hoch“, sagt der FSV-Trainer mit Blick auf die angeschlagenen Fabrice Hansch und Dennis Dauber sowie die beruflich verhinderten Raphael Menkel und Thore Ressler. „Dominik und Kevin sind körperlich da, wo wir sie hinhaben wollten“, erklärt Reith.

Beide waren einige Zeit außer Gefecht. Kevin machte eine Fußverletzung aus der vergangenen Runde zu schaffen und hatte während der Vorbereitung mit muskulären Problemen zu kämpfen. Dominik zog sich zu Beginn der Vorbereitung einen Bänderriss im linken Fuß zu.

„Alles wieder okay“, sagen die Zwillinge, die sich auf das Nachbarschaftsduell freuen. „Das wird bestimmt ein richtig gutes Spiel.“


29.08.2016: FSV Wolfhagen – TSV Heiligenrode 2:2 (2:1)

Nach 2:0-Führung nur 2:2

Wolfhagen kommt gegen Aufsteiger TSV Heiligenrode nur zum Remis

Von Reinhard Michl

Gerade noch einmal mit einem blauen Auge kam der FSV Wolfhagen im Meisterschaftsspiel der Fußball-Gruppenliga gegen den über die Relegation aufgestiegenen TSV Heiligenrode davon. An der heimischen Liemecke sahen die gastgebenden Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl nach einer Viertelstunde bei einer 2:0- Führung schon wie der sichere Sieger aus, beim Schlusspfiff des ohne Fehl und Tadel agierenden Unparteiischen Hendrik Schmidt aus Borken stand jedoch ein 2:2 (2:1) zu Buche.

FSV-Coach Michael Briehl war natürlich nicht begeistert vom Endresultat: „Wir haben uns nach der schnellen Führung die Partie mehr und mehr aus der Hand nehmen lassen und mussten am Ende froh sein, zumindest einen Punkt behalten zu dürfen.“

Sein TSV-Kollege Carsten Umbach lobte seine Elf über den grünen Klee: „Wir haben den schnellen Rückstand gut weggesteckt und hätten den Chancen nach den Platz als Sieger verlassen müssen. Unterm Strich bin ich aber mit dem einen Zähler zufrieden.“ Die Wolfhager legten los wie die Feuerwehr, besaßen durch Timo Wiegand und David Michels (5.) jeweils eine Riesenchance. Im direkten Gegenzug rettete FSV-Keeper Nils Zimmermann Koof und Kragen riskierend gegen Christian Rümenap (7.). Dann doch das 1:0 durch Timo Wiegand (9.), der auch die Vorarbeit zum 2:0 durch Ibrahim Chahrour (15.) leistete. Wolfhagen blieb am Drücker, musste trotzdem durch Christian Rümenap (40.) einen Gegentreffer einstecken. Im Gegenzug stimmte David Michels schon den Torjubel an, doch TSV-Torwart Mathias Scheller pflückt ihm den Ball noch vom Stollenschuh.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen dann die Heiligenröder das Kommando, hätten durch Christian Rümenap (53., 56.) den Spieß umdrehen können. Was jeweils mit einer Glanztat aber Schlussmann Zimmermann vereitelte.

Als Briehl gerade seine Elf aufforderte „mehr nach hinten zu arbeiten“ bestrafte Frederic Siebold (70.) das lasche FSV-Abwehrverhalten mit dem 2:2-Gleichstand. Im Gegenzug verzweifelte Jannick Schaake an Torwart Scheller. Dessen Gegenüber Zimmermann hat dann dreifaches Glück. Dennis Jödecke trifft jeweils nur den Pfosten (1.)und die Querlatte (90.), Sebastian Röder (84.) bringt das Kunststück fertig, völlig allein gelassen das Ziel zu verfehlen.

FSV Wolfhagen – TSV Heiligenrode 2:2 (2:1)

Wolfhagen: Zimmermann - Markus, Bakin, Seitz (76., Simpson), Chahrour (75., Schaake), Nordmeier, Wiegand, Thordsen (46., Rasch), Michels, Kaiser, Turan.

Heiligenrode: Scheller - Kuhnert, Fischer, Bonic, Rümenap, Jödecke, Röder, Stöhr, Özdemir, Euler, Schanz.

Schiedsrichter: Hendrik Schmidt (Borken)

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Wiegand (9.), 2:0 Chahrour (15.), 2:1 Rümenap (40.), 2:2 Siebold (70.).


26.08.2016: FSV Wolfhagen – TSV Heiligenrode (V0rbericht)

Briehl fordert Wiedergutmachung

Wolfhagen will nach der Pokalblamage in Calden drei Punkte im Heimspiel gegen Heiligenrode

Nach einer misslungenen Generalprobe folgt eine gelungene Premiere. Dieser alten Theaterweisheit will in der Fußball-Gruppenliga der FSV Wolfhagen Wahrheitsgehalt verleihen. Die Mannschaft von Trainer Michael Briehl hat am Sonntag, 15 Uhr, den Klassenneuling TSV Heiligenrode zu Gast. In der Viertelfinalpartie des Hütt-Kreispokals bekleckerten sich die Rot-Weißen am Mittwochabend bei der 1:5-Niederlage beim Ligakontrahenten Calden/Meimbressen keineswegs mit Ruhm, obwohl sie über eine Stunde lang ein personelles Übergewicht besaßen, in dieser Phase sich aber vier faule Eier ins Nest legen ließen.

FSV-Trainer Briehl fordert deshalb von seinen Spielern Wiedergutmachung. „Wir wollen die maximale Ausbeute, um weiteren Abstand zum Tabellenkeller zu gewinnen.“ Kein leichtes Unterfangen gegen den über die Relegation aufgestiegenen Gegner von Coach Carsten Umbach, der ebenfalls am Mittwochabend im Punktekampf gefordert war und dabei zu Hause mit 5:3 gegen Vollmarshausen die volle Ernte einfuhr. Es war für Heiligenrode der zweite Saisondreier, den ersten hatten sie auswärts mit 3:1 in Rengershausen verbucht. Dort, wo sich der FSV am vergangenen Wochenende mit einem 2:2 begnügen musste.

Vier Gästespieler müssen die Wolfhager besonders im Blick haben. Dennis Jödecke (29), Sebastian Röder (15) und Philipp Henkel (14). Sie schossen in der vergangenen Runde fast die Hälfte der 129 Heiligenröder Tore.

Unter Kontrolle bringen sollten die Gastgeber auch den vom TSV Zierenberg gekommenen Christian Rümenap. Der Stürmer erzielte in der laufenden Runde schon vier Tore. „Ein brandgefährlicher Angreifer“, warnt Briehl. (zih)


Kreispokal

24.08.2016:SG Calden / Meimbressen – FSV Wolfhagen 5:1 (1:1)

Wolfhagen verliert in Calden

FSV spielte ab der 21. Minute in Überzahl und unterliegt der SG mit 1:5

Die Fußballer der SG Calden/Meimbressen stehen im Kreispokal-Halbfinale. Obwohl der Gruppenligist 69 Minuten lang in Unterzahl spielte, gelang ihm ein deutlicher 5:1 (1:1)-Erfolg über den Ligakontrahenten FSV Wolfhagen. Steven Berndt sah in der 21. Minute die Rote Karte. Der SGTorwart hatte Andre Nordmeier im Strafraum zu Fall gebracht. Vorausgegangen war ein Ballverlust von Verteidiger Philip Butterweck. Den fälligen Elfmeter verwandelte Timo Wiegand zum 1:1. Marcel Engel, der für Berndt fortan das Tor hütete, besaß keine Abwehrmöglichkeit.

Den Caldener Führungstreffer hatte Stürmer Marko Utsch in der 5. Minute erzielt.

„Der Platzverweis versaut mir den ganzen Abend“, schüttelte Jens Alter den Kopf. Und nicht nur das. Der SGTrainer sah seine Mannschaft nach der Hinausstellung schon in die Defensive gedrängt. Doch es kam ganz anders. Calden/Meimbressen setzte die Akzente und stellte binnen vier Minuten den Sieg sicher. Marc Zuschlag mit einem haltbaren Freistoßtreffer aus 35 Meter Entfernung (66.), seinem Tor nach Utsch-Vorlage (68.), sowie Utsch selber nach einem Konter sorgten für beste Laune bei Jens Alter. „Ich bin stolz auf mein Team“, sagte der SG-Coach. „Wir haben in Unterzahl richtig guten Fußball gespielt. Dörnberg kann kommen“, warf er schon einen Blick auf das nächste Meisterschaftsspiel. „Der Sieg gibt uns jede Menge Selbstvertrauen.“

Den Schlusspunkt gegen eine harmlose Wolfhager Mannschaft setzte Dennis Schardt mit einem Fernschuss

zum 5:1 (76.). „Wir haben in Überzahl nicht genug Zug zum Tor entwickelt und viel zu selten den Weg in die Spitze gesucht“, sagte ein enttäuschter FSV-Mittelfeldspieler David Michels. (hjx)


22.08.2016: TuSpo Rengershausen –- FSV Wolfhagen 2:2 (0:1)

Sogojeva und Chahrour treffen

Wolfhagen spielt 2:2 in Rengershausen

Nicht mit leeren Händen kehrte in der Fußball-Gruppenliga der FSV Wolfhagen vom neuen Klassenkamerraden TuSpo Rengershausen zurück. Die Rot- Weißen von Trainer Michael Briehl erkämpften sich bei den Baunatalern, die von der Gruppe eins in die Gruppe zwei versetzt wordeen waren, ein 2:2 (0:1).

FSV-Spartenleiter Klaus-Dieter Klingbeil: „Legt man die erste Halbzeit als Messlatte an, dann haben wir zwei Punkte liegen gelassen. Im zweiten Durchgang hätte es für uns aber auch eine Nullnummer geben können. Mit dem einen Zähler sind wir aber zufrieden.“

In der Tat. Abgesehen von einem nennenswerten Torschuss der Platzherren (40.) diktierten die Rot-Weißen bis zur Pause klar das Geschehen, mussten hier eigentlich den Chancen nach schon das Signal auf Grün stellen. Doch Lediglich Kastriol Sogojeva (6.) nach einer Wiegand-Ecke traf ins Schwarze.

Nach der Pause machte Rengershausen mächtig Dampf, drehte innerhalb von fünf Minuten durch Yasin Binguel (46.) und Isa Kilicaslan (51.) den Spieß um. Diwe Hausherren blieben am Drücker, hatten jedoch einmal ihr Schussvisier falsch justiert, beziehungsweise verzweifelten mehrfach am FSV-Keeper Nils Zimmermann. In der Schlussviertelstunde bekam der FSV wieder Oberwasser, schaffte durch Ibrahim Chahrour (76.) den Ausgleich,

FSV Wolfhagen: Zimmermann - Markus (57., Rasch), Nordmeier, Seitz, Alheid, Wiegand, Sogojeva, Thordsen (67., Schaake), Chahrour, Michels, Turasn (67., Simpson). (zih)


19.08.2016: TuSpo Rengershausen –- FSV Wolfhagen (Vorbericht)

Ohne Bakin und Kaiser zum TuSpo

Fußball-Gruppenligist FSV Wolfhagen läuft am Sonntag, 15 Uhr, beim TuSpo Rengershausen auf. Die Gäste müssen sich auf eine schwere Aufgabe einstellen, denn der Gegner ging in den beiden ersten Spielen leer aus. Er hat noch keinen Punkt auf der Habenseite. „Rengershausen wird alles versuchen, uns die Suppe zu versalzen und die ersten Zähler einzufahren“, meint FSV-Trainer Michael Briehl. „Nach der bitteren 0:7-Klatsche in Kaufungen hat meine Mannschaft beim 4:2-Sieg in Vollmarshausen Reaktion gezeigt und sich voll und ganz rehabilitiert. Können die Spieler diese Leistung erneut auf den Rasen bringen, ist mir nicht bange.“

Briehl muss sein Team gegenüber der Vorwoche verändern. Neben Rotsünder Philipp Kaiser steht Abwehrspieler Stansilaw Bakin nicht zur Verfügung. Er weilt im Urlaub. Angeschlagen sind Eike Kratzsch und David Michels. Ihr Einsatz ist fraglich. (zih)


12.08.2016: FSK Vollmarshausen – FSV Wolfhagen 2:4 (1:1)

FSV meldet sich zurück

Fußball-Gruppenliga: Wolfhagen gewinnt in Vollmarshausen mit 4:2

Von Michael Wepler

Bestens die 0:7-Niederlage im letzten Spiel in Kaufungen verdaut hat der Fußball-Gruppenligist FSV RW Wolfhagen, der mit dem 4:2 (1:1)- Erfolg bei der FSK Vollmarshausen die passende Antwort gab.

Damit feierten die Rot-Weißen ihren vierten Sieg in Folge gegen die Vollmarshäuser. Dementsprechend Zufrieden zeigte sich der zweite Vorsitzende des FSVKlaus- Dieter Klingbeil: „Der Sieg geht in Ordnung, weil Vollmarshausen in der zweiten Halbzeit in der Abwehr nachgelassen hat.“

In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber etwas mehr vom Spiel und gingen auch früh durch Tim Henning nach einem Schuss aus der zweiten Reihe in die linke untere Ecke mit 1:0 in Führung (7.).

Gegenüber dem Kaufungen-Spiel kamen die wieder mit André Nordmeier in der Abwehr spielenden Gäste diesmal aber ins Spiel zurück. Nach einer schönen Flanke von Timo Wiegand köpfte Ibrahim Chahrour das 1:1 (36.).

Besserer Start nach Pause

Auch in der zweiten Hälfte erwischte die FSK den besseren Start. Nach einer Flanke von rechts, die nicht geklärt wurde, traf erneut Henning zum 2:1 (50.). Eine Viertelstunde vor Schluss bereitete Kastriot Sogojeva mit einer

sehr schönen Flanke den erneuten Ausgleich durch einen Wiegand-Kopfball vor (75.).

Kurz vor Schluss leiteten zwei Balleroberungen im Mittelfeld den Sieg des FSV ein. Zunächst spielte David Michels einen langen Ball zu Turan, der davonzog und den Ball zum 2:3 versenkte (85.). Auch beim letzten Treffer war der eingewechselte Turan beteiligt, nur dass er diesmal den Ball zum ebenfalls eingewechselten Jannik Schaake spielte, der zum 2:4-Endstand traf (88.).

FSV Wolfhagen: Zimmermann - Alheid, Bakin, Nordmeier, Markus - Seitz (56. Turan), Michels, Thordsen (56. Schaake) - Sogojeva, Chahrour, Wiegand


12.08.2016: Vorbericht FSK Vollmarshausen – FSV Wolfhagen

Wolfhagen droht der tiefe Tabellenkeller

FSV läuft heute in Vollmarshausen auf und sinnt nach dem 0:7 in Kaufungen auf Wiedergutmachung

Trainer Michael Briehl und seine Spieler können es drehen und wenden wie sie wollen. Wenn sie heute Abend in einer vorgezogenen Partie der Fußball- Gruppenliga beim FSK Vollmarshausen auflaufen, dann dürfen sie nach dem Schlusspfiff nicht mit leeren Händen dastehen. Dem FSV Wolfhagen droht bereits in der Frühphase der Punktspielrunde 2016/17 der Abstiegszone

In dieser Gefahr schweben aber auch die Gastgeber von Coach Bernd Sturm, die als Tabellendreizehnter mit einer Null auf dem Konto direkt hinter dem FSV postiert sind und hinter denen die Fahrstuhlplätze beginnen.

Entscheidend wird sein, ob der FSV das Debakel beim Neuling Kaufungen weggesteckt hat. Beim SV kassierte er ein 0:7. Das Wolfhager Team sinnt auf Wiedergutmachung.

Zimmermann wieder dabei

Die Rot-Weißen haben an die Spieler aus dem kleinen Ortsteil der Gemeinde Lohfelden aus der letztjährigen Runde gute Erinnerungen. Daheim gaben sie dem Sturm- Team deutlich mit 4:0 das Nachsehen, im Rückspiel sackten sie mit einem 2:1 ebenfalls die volle Ernte ein. Personell kann Briehl nicht seine Wunschformation ins Rennen schicken. Philipp Kaiser brummt noch eine Rotsperre ab und Simon Heimerl kann verletzungsbedingt nur Zuschauer sein. Ein kleiner Lichtblick: Torwart Nils Zimmermann ist aus dem Urlaub zurück und wird vermutlich wieder zwischen den Pfosten stehen.

Anpfiff beim FSK ist um 19 Uhr. (zih


08.08.2016: SV Kaufungen – FSV Wolfhagen 7:0 (3:0)

Wolfhagen von der Rolle

FSV gerät beim Aufsteiger Kaufungen mit 0:7 bös unter die Räder

Mit leeren Händen musste der FSV Wolfhagen in der Fußball-Gruppenliga die Heimreise vom Aufsteiger SV Kaufungen antreten, wobei die Rot-Weißen von Neutrainer Michael Briehl einen rabenschwarzen Tag erwischten. Denn sie bekamen mit sage und schreibe 0:7 (0:3) das Fell über die Ohren gezogen.

Natürlich war Briehl maßlos enttäuscht: „Durch individuelle Fehler bei völlig unnötigen Ballverlusten in der eigenen Vorwärtsbewegung haben wir uns selbst um den Lohn gebracht.“

Nach der schnellen Kaufunger Führung durch Miguel Schneppe (5., FE) bestraften kurz vor der Pause Tobias Boll (37.) und Pascal Gunkel (45.) dieses FSV-Verhalten. Damit war eigentlich schon die Messe gelesen, zumal die Wolfhager ihre vier Topchancen leichtfertig versemmelten.

Vielleicht hätte es eine Wende gegeben, wenn nach der Pause Schaake und Thordsen ihre Topmöglichkeiten zum 3:2- Anschluss genutzt hätten.

Wie man eine Chance zählbar verwertet, bekam man erneut von Miguel Schneppe (55.) gezeigt. Doch es kam noch schlimmer, konnte Philipp Kaiser (60., Foulspiel) nach der roten Karte nämlich vorzeitig zum Duschen gehen.

Die Rot-Weißen resignierten, brachen regelrecht auseinander und ließen in Folge jegliches Zweikampfverhalten vermissen. Briehl: „Dieses Verhalten hat mich doch sehr enttäuscht.“

Die Kaufunger konnten nun nach Belieben schalten und walten und hätten dabei auch mehr als die weiteren Treffer von David Müller (61.) und Marius Ehlert (87., 88.) erzielen können.

Wolfhagen: Bataschev - Markus, Nordmeier (46., Seitz), Kaiser, Vatrini (46., Alheid), Bakin - Michels, Scvhaake, Thordsen - Chahrour, Wiegand (61., Sogojeva). (zih)


05.08.2016: Vorbericht SV Kaufungen- FSV Wolfhagen

Bataschev für Zimmermann

Wolfhagen muss in Kaufungen auf seinen etamäßigen Torhüter verzichten

Um die Aufgabe am zweiten Spieltag der Fußball-Gruppenliga ist der FSV Wolfhagen nicht zu beneiden. Die Rot-Weißen von Trainer Michael Briehl sind am Sonntag, 15.30 Uhr, beim Aufsteiger SV Kaufungen gefordert. Nach dem Heimremis gegen Wichmannshausen geht Briehl aber mit viel Zuversicht in diese Partie. „Der Erfolgsdruck liegt klar bei den Hausherren meines Kollegen Jörg Müller.“ In der Tat. Denn die Kaufunger, die mit einem 15-Punkte-Vorsprung und einem Torverhältnis von 123:16 die KOL-Meisterschaft und damit den direkten Sprung in die Gruppenliga eintüteten, erhielten von vielen Insidern das Prädikat Mit-Geheimfavorit.

Diese Vorschusslorbeeren konnten sie jedoch bei ihrer Ligapremiere mit einer 0:4- Niederlage in Dörnberg (noch) nicht rechtfertigen.

Briehl geht deshalb davon aus, dass der SV sich auf Biegen und Brechen dafür rehabilitieren will. Von daher erwartet der FSV-Coach ein ganz anderes Spiel wie gegen Wichmannshausen. Nämlich einen spieltechnisch starken Gegner, der sein Heil in der Offensive suchen wird. Nach dem Weggang von Top-Vollstrecker Kristian Noja (30 Tore) nach Rothwesten haben die Kaufunger jedoch einen weiteren Pfeil im Köcher, auf den Wolfhagen ein besonderes Augenmerk richten muss: Miguel Schneppe, der in der vergangenen Saison 28 Treffer erzielte.

„Wir fahren nicht nach Kaufungen, um dort die Zähler abzuliefern, sondern wollen vielmehr mit einem oder drei Punkten den Heimweg antreten“, zeigt sich Briehl kämpferisch und fügt an: „Ein Erfolgserlebnis ist aber nur dann möglich, wenn wir unsere Chancen auch konsequent nutzen und nicht wie am Vorsonntag leichtfertig verschenken.“ Die Gäste können wieder auf Marvin Seitz und Simon Heimerl zurückgreifen. Beide waren zum Auftakt nicht dabei. Fehlen wird indes Torwart Nils Zimmermann, er weilt im Urlaub. Für ihn wird Neuzugang Islam Bataschev zwischen den Pfosten stehen. Er hat sich fest vorgenommen, seinen Kasten sauber zu halten. Vorne will Timo Wiegand für die nötigen Tore sorgen.
(zih)


01.08.2016: FSV Wolfhagen –- TSV Wichmannshausen 1:1 (1:0)

Wiegand trifft, Turan nicht

Zwei Elfmeter für FSV Wolfhagen beim 1:1 gegen den TSV Wichmannshausen

Mit einem Heimsieg gegen den TSV Wichmannshausen wollte der FSV Wolfhagen in die neue Saison der Fußball-Gruppenliga starten. Doch am Ende mussten sich die Rot-Weißen von Neu-Trainer Michael Briehl mit einem 1:1 (1:0) begnügen.

In der ersten Viertelstunde drängten die Gäste unter ihrem neuen Coach Maikel Buchenau mit viel Druck auf eine frühe Vorentscheidung, hochkarätige Einschussmöglichkeiten konnten sie sich dabei jedoch nicht erarbeiten. Im Gegenteil. Den ersten Torjubel stimmte der FSV-Anhang an. Zuerst passierte Kevin Simpson Gästekeeper Sascha Eisenhut, verfehlt aber das Ziel, wobei in diesen Ball Timo Wiegand krätschte, aber nur den Pfosten traf. Der Abprallerkam zu Kamil Turan, dessen Schuss kratzte jedoch ein Wichmannshäuser von der Torlinie. Dann doch die Wolfhager 1:0-Führung. Ein 50-Meter- Traumpass von Turan fand exakt Jannik Schaake, der von Christian Schindewolf aber nur regelwidrig im Strafraum am Erfolg gehindert werden konnte. Der hervorragend leitende Schiedsrichter Nico Eberhardt zeigte sofort auf den Punkt. Timo Wiegand (15.) ließ sich diese Chance nicht entgehen, er vollstreckte unhaltbar.

Fünf Minuten später hätte Wolfhagen den Sack zumachen können. Diesmal setzte sich Timo Wiegand gegen Christian Schindewolf durch, dem erneut keine Wahl blieb, mit einem Foul den zweiten FSV-Treffer auf Kosten eines Strafstoßes zu verhindern. Diesmal trat Kamil Turan (20.) an, fand jedoch in Schlussmann Eisenhuth seinen Meister. Die erste hochkarätige Einschussmöglichkeit der Gäste konnte erst fast mit dem Pausenpfiff notiert werden, wobei FSV-Schlussmann Nils Zimmermann Glück hatte, verfehlte der Schuss von Eser Kazak nämlich nur hauchdünn das Ziel.

Nach dem Seitenwechsel legte Wichmannshausen mit Vollgas erneut den Vorwärtsgang ein, ohne aber KeeperZimmermann und seine Vorderleute in arge Verlegenheit bringen zu können. Bis auf die 76. Spielminute. Da segelte der Ball über die gesamte Platzherrenabwehr, fand Ezer Kazak, der Zimmermann keine Abwehrchance ließ: 1:1. Und fast hätten die Gäste gar die volle Ernte mitgenommen, doch Eser Kazak (81.) brachte das Kunststück fertig, das Ziel aus der Nahdistanz zu verfehlen.


29.07.2016: Vorbericht FSV Wolfhagen – TSV Wichmannshausen.

FSV hofft auf guten Start

Wolfhagen hat einen Sieg gegen Wichmannshausen im Visier

Der FSV Wolfhagen startet mit einem Heimspiel in das neue Abenteuer Fußball-Gruppenliga. Gegner der Rot-Weißen unter Neutrainer Michael Briehl ist am Sonntag, 15 Uhr, der TSV Wichmannshausen.

Von der Statistik her haben die Platzherren aus der vergangenen Punktspielrunde gute Erinnerungen an die Gäste aus dem Sontraer Stadtteil. Da behielten sie nämlich am 13. September zu Hause durch die Treffer von Kamil Turan und Timo Wiegand mit 2:0 die Oberhand, im Rückspiel hatten sie am 20. März dann mit 3:1 (Kevin und Dominik Richter, Wiegand) die Nase vorne. Natürlich sind dies lediglich Fakten von gestern, die Runde beginnt jetzt wieder bei Null. Zumal sich das personelle FSVGesicht schon prägnant verändert hat, haben mit Trainer Eric Schibol, Torwart Maik De Coster, den beiden Richter- Brüdern Kevin und Dominik, Dustin Taege, Ruben Denn und Renè Reitze markante Leistungsträger den Verein verlassen.

Für Schibol schwingt nun Michael Briehl das Trainerzepter, für den die Gruppenliga Neuland ist. Die personellen Spielerlücken sollen die Neuen Islam Bataschev (Schauenburg), Björn Thordsen (Sandershausen), Rückkehrer Ibrahim Chahrour (Riede) und die Eigengewächse Eike Kratzsch, Niklas Lenz und Jannik Schaake schließen. Wobei, so Co-Coach David Michels, hinter dem Einsatz von Thordsen nach zweiwöchiger Krankheit ein Fragezeichen gesetzt werden muss.

„Wir haben eine gute Vorbereitung absolviert und wollen uns dafür mit drei Punkten belohnen.“
CO-TRAINER DAVID MICHELS

Aber auch Wichmannshausen vertraut auf ein neues Führungsteam, konnte den früheren Weidenhäuser Verbandsligaspieler, Kapitän und Torjäger Maikel Buchenau als neuen Coach gewinnen, der von Eser Kazak unterstützt wird. Er kam in der Winterpause zum TSV, erzielte in 14 Spielen 15 Tore. Ihn müssen die Rot-Weißen besonders im Fokus behalten.

Michels, der den im Urlaub weilenden Cheftrainer Michael Briehl vertrat: „Wir haben eine gute Vorbereitung absolviert und wollen uns dafür mit drei Punkten belohnen.“


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