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Die FSV - Torschützen:
Rüdiger Koch
14
EHRENAMT IM SPORT TUT UNSERER GESELLSCHAFT GUT
Stanislav Bakin
4
Mattias Wächter
2
Thorsten Mörtl
1
Senol Akin
1
Raffael Gorzel
1


2009-03-03 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine
Offenbach schon am 4. April beim FSV

Fußball-Hessenpokalspiel verlegt

Auf Initiative des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wurde das Hessenpokalspiel zwischen dem A-Ligisten FSV Rot-Weiß Wolfhagen und dem Drittligisten Kickers Offenbach neu terminiert. Das Spiel findet nunmehr am Samstag, 4. April, 14.30 Uhr, im Liemecke-Stadion in Wolfhagen statt. Ursprünglich war die Partie für Dienstag, 7. April, 17.45 Uhr, angesetzt.

Die Spielverlegung ist darin begründet, dass das für den 4. April angesetzte Punktspiel des OFC bei den Stuttgarter Kickers wegen einer Großveranstaltung nicht stattfinden kann. Die Einsatzkräfte der Polizei sind anderweitig gebunden und können somit die Sicherheit dieses Ligaspiels nicht gewährleisten.

Alle im Vorverkauf erworbenen Karten behalten selbstverständlich Gültigkeit. Für Fußballfreunde, die den neuen Termin nicht wahrnehmen können, besteht die Möglichkeit ihre Karten zurückzugeben. (eg)



2009-02-26 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine
Wolfhagen erwartet OFC schon am 4. April

Um drei Tage vorverlegt wurde das Hessenpokalspiel zwischen dem FSV Wolfhagen und Kickers Offenbach. Die Partie beim FSV wird nun am Samstag, 4. April, ab 14.30 Uhr ausgetragen. (red)



2009-01-17 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine
Pokalspiel: Karten für Haupttribüne ausverkauft

Alle Sitzplatzkarten der Haupttribüne für das Fußball-Pokalspiel zwischen dem FSV Wolfhagen und dem Drittligisten Offenbacher Kickers am Dienstag, 7. April, 17.30 Uhr, im Liemecke-Stadion sind ausverkauft.
Die Verantwortlichen des A-Ligisten haben sich aufgrund der großen Nachfrage dazu entschlosen, eine zusätzliche Tribüne mit 180 Sitzplätzen anzumieten. Diese wird gegenüber der Haupttribüne aufgestellt.
Sitzplatzkarten für die zweite Tribüne und Stehplatzkarten gibt es bei den Vorverkaufsstellen in Wolfhagen: Buchhandlung Mander, Bürger-Info im Rathaus und Friseur Flörke; Bad Emstal-Sand: Schreibwaren Schmidt; Kassel: Fan Point.

Weitere Infos zum Spiel unter www.fsvwolfhagen.de . (hjx)


2008-12-31 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine
Mannschaft und Trainer des Jahres

Der FSV Wolfhagen sorgte im zweiten Halbjahr 2008 für viel Furore. Musste die Mannschaft in der Vorserie noch um den Klassenerhalt der Fußball-Kreisliga A bangen, steht sie nun ungeschlagen auf Platz eins der Tabelle und befindet sich somit auf dem besten Wege, zukünftig der Kreisoberliga anzugehören. Aber nicht nur im Ligaalltag machte die FSV-Truppe auf sich aufmerksam. Auch im Hessenpokal hatte Wolfhagen allen Grund zur Freude. Mehrfach schaltete der FSV höherklassige Teams aus, im April nächsten Jahres trifft der souveräne Spitzenreiter auf den Drittligisten Kickers Offenbach. Verantwortliche und Spieler des FSV sind sich einig, dass Wolfgang Frey sehr großen Anteil an den Erfolgen hat. Der 55-Jährige übernahm im Sommer die Mannschaft und löste Jürgen Schmidt als Trainer ab. (zhj)



FSV-2008-12-13 - Sportlerehrung beim Adventsball
Der Bürgermeister der Stadt Wolfhagen Reinhard Schaake zeichnete die erfolgreichen Fußballer des FSV Rot-Weiß Wolfhagen für den Gewinn des Kreispokals und das Erreichen des Hessenpokals auf Landesebene beim FSV-Adventsball aus. (Foto: Urti)
Auf dem Foto von links nach rechts: Sascha Wicker, Alfred Gorzel, Tobias Markus, Patrick Schmücker, Sascha Eisenbeiß, Timo Siebert, Björn Hedrich, Stanislav Bakin, Rüdiger Koch, Arthur Rosenhauer, Bürgermeister Reinhard Schaake, Wolfgang Finke, Trainer Wolfgang Frey, Dennis Brösicke, André Ben Mansour, Raffael Gorzel, Alexander Rasch, Sascha Ebner, Sascha Viering, Patrick Kaminski


2008-12-11 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Pokal: OFC Anfang April in Wolfhagen

Der Termin für das Fußballpokalspiel zwischen dem Kreisligisten FSV Wolfhagen und den Offenbacher Kickers steht entgültig fest: Beide Teams treffen in der ersten Runde des Hessenpokals auf Landesebene am Dienstag, 7. April, aufeinander. Anstoß im Wolfhager Liemecke-Stadion: 17.15 Uhr.

Ursprünglich sollte die Partie am 21. Februar ausgetragen werden. Für Offenbach steht zu diesem Zeitpunkt jedoch ein Meisterschaftsspiel auf dem Programm. (nh)



2008-12-09 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Offenbach am 7. April beim FSV

Reinbold und Zeiger zum Fußball-A-Ligisten

Wolfhagen. Der FSV Wolfhagen und die Offenbacher Kickers haben sich geeinigt. Das Spiel der ersten Runde des Hessenpokals auf Landesebene zwischen dem Fußball-A-Ligisten und dem Drittligisten findet nach Auskunft des
FSV-Vorsitzenden Dietrich Hedrich am Dienstag, 7. April, statt. Anstoß im Liemecke-Stadion: 17.15 Uhr.

Ursprünglich sollte die Partie am 21. Februar ausgetragen werden. Für Offenbach steht zu diesem Zeitpunkt jedoch eine Meisterschaftsspiel auf dem Programm.

Der FSV Wolfhagen meldet zudem zwei Neuzugänge. Vom Gruppenligisten SSV Sand wechselte Mittelfeldspieler Roman Reinbold, vom Kreisoberligisten SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha Torhüter Dominik Zeiger zum souveränen Tabellenführer. (nh)

Foto: nh
Quelle: HNA


Dienstag, 9. Dezember 2008

Ausweichtermin ist gefunden -
Achtelfinale im Hessenpokal am 7.April in Wolfhagen

Aufgrund terminlicher Schwierigkeiten wurde das Achtelfinale im KIA-Hessenpokal jetzt neu angesetzt. Der zunächst angedachte Spieltermin am Samstag, 21.Februar 2009, kollidierte mit dem Spielplan in der 3.Liga. Am gleichen Wochenende muss der OFC sein Heimspiel gegen den Wuppertaler SV bestreiten. Jetzt ist ein Ausweichtermin gefunden.
Die Offenbacher Kickers werden am Dienstag, 07.April 2009, beim Kreisligisten FSV Wolfhagen antreten.
Anstoß im Liemecke-Stadion in Wolfhagen ist um 17:15 Uhr.



Eintrag in Wikipedia
2008-12-02 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

FSV lehnt Vorschlag ab

OFC wollte Pokalspiel gegen FSV Wolfhagen am Bieberer Berg austragen

Wolfhagen. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Beim Fußball-A-Ligisten FSV Wolfhagen ist schon seit einigen Tagen das Spiel der ersten Runde des Hessenpokals auf Landesebene gegen den Drittligisten Kickers Offenbach Thema Nummer eins. Doch wie sieht es eigentlich die andere Seite? Mit Andreas Möller, Sportmanager des OFC, sprach HNA-Mitarbeiter Joachim Hofmeister.

Herr Möller, was sagt Ihnen Wolfhagen?

Möller: „Nichts. Bis vor kurzem habe ich den Namen noch nie gehört. Kassel ist mir ein Begriff. Wolfhagen aber nicht.“

Wie hat man in Offenbach die Nachricht vom Spiel gegen den Kreisligisten aufgenommen?

Möller: „Wir waren genauso überrascht wie Wolfhagen und haben sofort Kontakt mit dem Verein aufgenommen.“

Aus welchem Grund?

Möller: „Zum Zeitpunkt des Pokalspiels steht für uns das Meisterschaftsspiel gegen den Wuppertaler  SV  auf  dem Programm. In Absprache mit dem HFV sind wir auf der Suche nach einem Ausweichtermin.“

Das heißt, es gibt eine Terminänderung?

Möller: „Ob das Pokalspiel am 21. Februar stattfinden wird oder nicht, steht noch nicht fest. Wir haben auch darüber nachgedacht, den Spielort zu ändern.“

Wie meinen Sie das?

Möller: „Unser Vorschlag war, die Partie in unserem Stadion auszutragen und dem FSV somit am Bieberer Berg ein besonderes Erlebnis zu bieten.“

Wie hat die Vereinsführung des A-Ligisten darauf reagiert?

Möller: „Der Vorschlag wurde von Wolfhager Seite leider abgelehnt. Die Mannschaft möchte gern daheim spielen.“

Wie schätzen Sie die Ausgangsposition ein? Das dürfte doch ein Spiel David gegen Goliath sein, oder?

Möller: „Ganz so sehen wir das nicht. Ich bin mir sicher, dass Trainer Hans-Jürgen Boysen seine Spieler davor warnen wird, den Gegner zu unterschätzen. Wolfhagen wird hoch motiviert sein.“ (zhj)

Sportmanager bei den Offenbacher Kickers: Andreas Möller gastiert mit dem Drittligisten beim FSV Wolfhagen.
Foto: Fischer / nh
85 Einsätze im Nationalteam

Andreas Möller ist seit rund sechs Monaten Sportmanager beim Fußball-Drittligisten Kickers Offenbach. Davor war er beim hessischen Oberligisten Viktoria Aschaffenburg als Trainer tätig. Möller spielte von 1985 bis 2004 in 429 Spielen (110 Tore) als Mittelfeldspieler in der Fußball-Bundesliga für Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund und FC Schalke 04, sowie für Juventus Turin in der Serie A. In der Nationalmannschaft kickte Möller von 1988 bis 1999 in 85 Partien und erzielte dabei 29 Tore, vier Mal führte er hierbei  die Mannschaft als Kapitän. Der 41-Jährige nahm an drei Fußball-Weltmeisterschaften teil, so auch beim Titelgewinn 1990 in Italien.
Wenn Sie mich fragen, begrüße ich die Einstellung der Wolfhager Fußballer.
Joachim Hofmeister

ich finde es gut, dass die Verantwortlichen des FSV Wolfhagen das Angebot der Offenbacher Kickers, das Pokalspiel ins Stadion Bieberer Berg zu verlegen, ablehnten. Stattdessen setzt die FSV-Führung darauf, den heimischen Fußballanhängern hier ein großes Fest zu bieten. Wünschenswert wäre, dass das Wolfhager Publikum dies zu schätzen weiß und zahlreich zum Treffen gegen den Zweitliga-Absteiger erscheint - egal wann die Partie stattfindet. Vielleicht gelingt dem FSV erneut eine Überraschung.

wolfhagen@hna.de



Auszug aus den Vereinsdaten OFC
Gründungsdatum: 27. Mai 1901
Anschrift: Offenbacher Fußball Club Kickers 1901 e. V.
Bieberer Straße 282
63071 Offenbach
Erfolge: Deutscher Vize-Meister 1950, 1959
Deutscher Pokalsieger 1970
Deutscher Jugend-Vizemeister 1973, 1985
Süddeutscher Regionalligameister 1949,1955,1967,1968,1970,1972
Süddeutscher Regionalliga-Vizemeister 1957,1960, 1966, 1998
Aufsteiger Regionalliga Süd 1997
Hessenpokalsieger 2002, 2003, 2004
Regionalligameister 2005
Aufsteiger 2. Bundesliga 2005
Präsident: Dieter Müller
Management Andreas Möller
Marketingleitung: Michael Sternkopf


Frankfurter Neue Presse 28.11.2008

Pokal: Nieder-Wöllstadt freut sich auf Darmstadt

Frankfurt. Am 21. Februar des kommenden Jahres soll das Achtelfinale im Fußball-Hessenpokal komplett über die Bühne gehen. Das große Los hat sicherlich der FSV Wolfhagen gezogen. Der Spitzenreiter der Kreisliga A Hofgeißmar-Wolfhagen empfängt Drittligist Kickers Offenbach. «Das ist so, als wären wir bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals», freute sich Wolfgang Frey, der Coach des Underdogs.

Einen attraktiven Gegner, der eine ansprechende Kulisse garantiert, hat auch der SV Nieder-Wöllstadt bekommen. Der aktuelle Tabellensiebte der Gruppenliga Frankfurt West blickt schon gespannt dem Gastspiel von Regionalligist SV Darmstadt 98 entgegen. Nieder-Wöllstadts Liga-Konkurrent DJK Bad Homburg erwartet den Mitte-Verbandsligisten VfB Aßlar.

In den die weiteren Partien müssen die Hessenligisten TSG Wörsdorf (beim TSV Wabern), Bayern Alzenau (beim FC Ederbergland) und RSV Würges (SVA Bad Hersfeld) jeweils bei Verbandsliga-Teams ran, während Hessenligist KSV Baunatal beim Gruppenligisten FV Breidenbach gastiert. Desweiteren empfängt der SV Hummetroth (Gruppenliga Darmstadt) die klassenhöhere SG Bad Soden.wag



2008-11-27 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine
Engagierter Trainer: Wolfgang Frey empfängt mit dem FSV Wolfhagen in der ersten Pokalrunde des Hessenpokals auf Landesebene den Zweitliga-Absteiger Kickers Offenbach. Foto: Hofmeister
„Arbeiten an Sensation“

A-Ligist hat drei Monate Zeit, um sich auf Pokalspiel gegen OFC vorzubereiten

Wolfhagen. Damit hatte Wolfgang Frey nicht gerechnet. In der ersten Pokalrunde des Hessenpokals auf Landesebene trifft er mit den Fußballern des A-Ligisten FSV Wolfhagen, wie bereits berichtet, auf Kickers Offenbach. Die Auslosung fand am Montag in Grünberg statt. Die Partie gegen den Drittligisten ist für Samstag, 21. Februar, 14.30 Uhr, angesetzt. Mit dem FSV-Trainer sprach HNA-Mitarbeiter Joachim Hofmeister.

Herr Frey, wann haben Sie die Nachricht erhalten?

Frey: „Noch am Abend der Auslosung. Per SMS wurde ich von unserem 2. Vorsitzenden Peter Borchardt darüber informiert.“

Was war Ihr erster Gedanke?

Frey: „Ich habe geglaubt, Peter wollte mich auf den Arm nehmen. Dann habe ich mich gefreut. Mit solch einem attraktiven Gegner habe ich nicht gerechnet. Es ist so, als wären wir bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals.“

Wie haben Sie in der Nacht geschlafen?

Frey. „Ich habe gut geschlafen, mir aber auch schon Gedanken über die Vorbereitung gemacht.“

Wie schätzen Sie die Chancen für ihre Elf ein?

Frey: „Ich muss in den kommenden zwölf Wochen meine Mannschaft in einen Zustand bringen, in dem sie zuvor noch nie war.“

Was heißt das?

Frey: „Damit es für die Zuschauer eine attraktive und unterhaltsame Begegnung wird, werden wir alles unternehmen, eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Dazu gehört auch ein mehrtägiges Trainingslager Anfang Februar auf der Nordseeinsel Sylt. Offenbach wird sich wundern, wozu ein A-Ligist in der Lage ist. Wir arbeiten an der Sensation.“

Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie?

Frey: „Zum Zeitpunkt des Pokalspiels ruht der Punktspielbetrieb aufgrund der Winterpause in den heimischen Ligen. Ich rechne mit 1500 Zuschauern.“

So viele Leute passen doch gar nicht ins Liemecke-Stadion.

Frey: „Wir werden es möglich machen.“

Und wie?

Frey: „Wir denken über weitere Sitzplatzmöglichkeiten nach. Und wenn absehbar ist, dass im Stadion aufgrund der Wetterlage nicht gespielt werden kann, werden wir auf den Hartplatz ausweichen.“

Was der Manager der Offenbacher Kickers, der ehemalige Bundesliga-Profi und Ex-Nationalspieler Andreas Möller, zum FSV Wolfhagen sagt, lesen Sie in einer unserer nächsten Ausgaben. (zhj)



2008-11-26 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Der OFC zu Gast in Wolfhagen

Fußball-Pokal: Freude beim Kreisligisten

Wolfhagen. Hammerlos für den Fußball-Kreisligisten FSV Wolfhagen: In der ersten Runde des Hessenpokals auf Landesebene trifft das nordhessische Team auf den Drittligisten Kickers Offenbach. Der Zweitliga-Absteiger belegt in der neuen dritten Liga derzeit den siebten Rang. Manager ist Weltmeister Andreas Möller. Das Spiel soll am 21. Februar 2009 in Wolfhagen stattfinden.

Zu den übrigen nordhessischen Klubs, die sich für diese Runde qualifiziert haben: Hessenligist KSV Baunatal muss beim Gruppenligisten FV 09 Breidenbach ran und Verbandsligist TSV Wabern empfängt den Hessenligisten TSG Wörsdorf. Ebenfalls auf einen Hessenligisten, nämlich Bayern Alzenau, trifft Verbandsligist FC Ederbergland. Der SVA Bad Hersfeld kickt gegen den Hessenligisten RSV Würges. (bre)



Offenheimer Post am 26.11.2008 ( mehr ... )

OFC muss am 2. Dezember ins Erzgebirge

Offenbach (cd) - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat gestern den Nachholtermin für das am Sonntag ausgefallene Drittligaspiel der Offenbacher Kickers bei Erzgebirge Aus bekannt gegeben und die Partie nun für den 2. Dezember (19 Uhr) neu angesetzt. Den Kickers, die am Samstag (14 Uhr) RW Erfurt empfangen und eine Woche später bei Kickers Emden gastieren, steht somit eine anstrengende Woche bevor, in der sie mit ihrem Bus mehr als 1600 Kilometer durch Ost- und Norddeutschland fahren müssen. Trainer Hans-Jürgen Boysen sieht die Neuansetzung aber gelassen: "Für uns ist das keine Überraschung, da wir im Dialog mit dem DFB standen. Das Spiel sollte in der ersten Dezember-Woche stattfinden und der Mittwoch kam nicht in Frage, da wenige Tage später ja schon wieder die lange Reise nach Emden ansteht", sagte der 51-Jährige.

Den Trainer beschäftigt ohnehin viel mehr die Vorbereitung auf das Spiel gegen Erfurt. Und die sei aufgrund der Witterungsbedingungen "sehr schlecht". Weil der OFC am Bieberer Berg derzeit "keine normalen Trainingseinheiten absolvieren konnte", sind die Kickers auf den Kunstrasenplatz in Bieber-Waldhof ausgewichen. "Das ist zwar nicht optimal, wird uns aber nicht aus dem Rhythmus bringen", hofft Boysen, der demnächst noch ein anderes Problem zu lösen hat: Im Hessenpokal muss der OFC am 21. Februar beim FSV Wolfhagen antreten. An diesem Wochenende steht jedoch in der 3. Liga der 23. Spieltag an. "Wir nehmen den Hessenpokal ernst und werden uns sicherlich einigen", kündigte Boysen an.



FUSSBALL
(Quelle:
hronline.de )
Achtelfinale im Hessenpokal

Im Hessenpokal-Achtelfinale muss Drittligist Kickers Offenbach beim FSV Wolfhagen antreten. Regionalligist Darmstadt spielt beim SV Nieder-Wöllstadt.Das teilte der Hessische Fußballverband am Dienstag mit. Alle Achtelspiele finden am 21.Februar statt.

Redaktion: hrtext / safl


2008-11-25 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Freude bei Frey und dem FSV Wolfhagen

Fußball-A-Ligist im Pokal gegen Offenbach

Wolfhagen. Bei der Auslosung der ersten Pokalrunde auf Landesebene hat der FSV Wolfhagen einen überaus attraktiven Gegner erhalten. Der Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A empfängt am Samstag, 21. Februar 2009, 14.30 Uhr, den Drittligisten Kickers Offenbach im Liemecke-Stadion.

"Super, ein Traumlos", freute sich FSV-Trainer Wolfgang Frey und ergänzte: "Wir werden alles tun, um in drei Monten eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen".

Frey, der am Montagabend per SMS von der Auslosung erfahren hatte, plant mit seiner Mannschaft ein intensives Vorbereitungsprogramm. Dazu gehört auch ein mehrtägiges Trainingslager auf der Nordseeinsel Sylt.



Kickers Offenbach muß nach Wolfhagen!
2008-11-25 Fuldaer Zeitung ( mehr ... )

Hessenpokal: Darmstadt 98 winkt

GRÜNBERG Die SG Bad Soden hat zunächst eine weite Fahrt vor sich, doch im Erfolgsfall winkt ein attraktiver Gegner.

Die Auslosung im Hessenpokal am Montag in Grünberg ergab, dass der Nord-Verbandsligist zunächst in den tiefen Odenwald zum SV Hummetroth muss, doch im Viertelfinale würde im Siegfall wohl der SV Darmstadt 98 an der Bornwiese gastieren.

„Wir als gestandener Verbandsligist müssen einfach den Anspruch haben, dass wir die erste Runde gegen diesen Gegner überstehen“, sagt Christoph Gaul zur Auslosung. Kleiner Wermutstropfen: Da aus Hummetroth kein Vertreter vor Ort war, wurde die Partie auf Fastnacht-Samstag, den 21. Februar (14.30 Uhr) angesetzt. Hummetroth ist ein junger Verein, der 1960 gegründet wurde und im Sommer neben dem Kreispokalsieg (4:3 über den VfL Michelstadt) auch erstmals in die Gruppenliga aufstieg. Dort rangiert Hummetroth in der Gruppe Darmstadt-Ost nach 17 Spielen auf Rang neun. „Das muss für uns machbar sein“, fordert Sodens Spielausschussvorsitzender.

Das ganz große Los zog der einzige A-Ligist aus Wolfhagen, der Drittligist Kickers Offenbach erwartet.
Die Achtelfinal-Auslosung ergab folgende Spiele: TSV Wabern – TSG Wörsdorf, SV Nieder-Wöllstadt – Darmstadt 98, DJK Bad Homburg – VfB Aßlar, FV Breidenbach – KSV Baunatal, FC Ederbergland – Bayern Alzenau, SV Hummetroth – SG Bad Soden, SVA Bad Hersfeld – RSV Würges, FSV Wolfhagen – Kickers Offenbach.



von osthessensport.de - Montag, 24 November 2008 ( mehr ... )

Grünberg (rg) – Die erste Runde des Hessenpokals ist ausgelost und die beiden osthessischen Mannschaften stehen am Faschingssamstag (21. Februar, 14.30 Uhr) vor lösbaren Aufgaben.

Der SVA Bad Hersfeld empfängt zuhause den Hessenliga-18. RSV Würges, die SG Bad Soden muss beim SV Hummetroth, derzeit Tabellenneunter der Gruppenliga Darmstadt, antreten. Die Sprudelkicker empfangen im Falle eines Erfolges dann vermutlich zuhause den Regionalligisten SV Darmstadt 98. „Das wird in Hummetroth sicherlich schwer. Aber angesichts der Tatsache, dass wir dann gegen Darmstadt spielen können, müssen wir da natürlich gewinnen“, sagt der Sodener Spielausschussvorsitzende Christoph Gaul.

„Ich halte das für eine machbare Aufgabe“, sagt der Asbacher Vorsitzende Reinhard Buchhagen zum Spie gegen Würges. „Ein anderer Gegner wäre uns natürlich lieber gewesen, aber ich denke, dass wir so eine Runde weiterkommen“, so Buchhagen weiter. Die Bad Hersfelder können Offenbach oder Darmstadt frühestens im Finale begegnen.

Die Auslosung des Achtelfinales:

SV Nieder-Wöllstadt – Darmstadt 98
SV Hummetroth – SG Bad Soden
Wabern – Wörsdoirf
SVA Bad Hersfeld – Würges
FV Breitenbach – KSV Baunatal
FC Ederbergland – Bayern Alzenau
SVA Bad Hersfeld – Würges
FSV Wolfhagen – Kickers Offenbach



03. Oktober 2008, 15.00 Uhr
TSV Wichmannshausen

2:0
1:0, R. Koch
2:0, R. Koch
Trotz Sieg Kritik von Coach Frey

Fußballherz, was willst du mehr. Da spielte der A-Ligist Wolfhagen im Hessenpokal wieder einmal Hecht im Karpfenteich und düpierte den zwei Klassen höher angesiedelten Gegner aus Wichmannshausen mit 2:0, zog damit in die Runde auf Landesebene ein. FSV-Coach Wolfgang Freys Kommentar: „Meine Jungens haben nicht gut gespielt“. Er relativierte diese Aussage natürlich, freute sich ebenfalls diebisch „im Stillen“ über den Erfolg. Will jetzt noch mehr. (zih)
2008-10-06 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Koch versalzt dem Gruppenligisten die Suppe

Fußball-Regionalpokal: Wolfhagen jubelt - A-Ligist düpiert Wichmannshausen mit 2:0 und ist nun auf Landesebene dabei

Von Reinhard Michl

WOLFHAGEN. Überschäumenter Jubel im Wolfhager Liemeckestadion. Der A-Ligist FSV Wolfhagen besiegte den Gruppenligisten TSV Wichmannshausen mit 2:0 (1:0). Damit qualifizierten sich die Rot-Weißen als dritte Mannschaft der Region Kassel für die Hessenpokalrunde auf Landesebene.

Nach dem Schlusspfiff rang Wichmannshausens neuer Trainer Wolfgang Poweleit nach Worten: „Wer so viel Chancen hat und sie allesamt vergeigt, hat es auch nicht verdient zu gewinnen“. Auch sein Gegenpart Wolfgang Frey kritisierte seine Jungens: „Wir haben insgesamt nicht gut gespielt. Vor allem in der ersten Halbzeit; da aber mit Leidenschaft verteidigt. Nachher lief es besser und wir haben eiskalt unser Chance genutzt - und deshalb auch verdient gewonnen“.

Der Gruppenligist setzte den FSV sofort unter Druck, hätte früh durch Henning Frings (6.) in Führung gehen können, was Schlussmann Arthur Rosenhauer bravourös vereitelte. Noch einmal musste er gegen Frings (29.) sein ganzes Können unter Beweis stellen. Da lagen die Platzherren jedoch schon durch „Schlitzohr“ Rüdiger Koch (16.) in Front. Ein weiteres Riesending von Koch (32.) parierte mit Glanztat Keeper Maik Thrän, der Glück hatte, dass Sascha Ebner (34.) seinen Fehler nicht bestrafte.

Auch nach dem Seitenwechsel war Wichmannshausen sofort in der Offensive. Doch sie verstanden es einfach nicht, die zum Erfolg führende Lücke in der FSV-Abwehr zu finden. Und was durchkam, fand Rosenhauer auf dem Posten.

Der eingewechselte Angelo Hosci (62.) brachte dann zwar das Runde im Eckigen unter, jedoch aus klarer Abseitsposition. Also nichts mit dem Ausgleich.

In der Schlussphase wurde Wolfhagen frecher, bei den Gästen machte sich immer mehr Nervosität breit. So bei Markus Seum, der über den Ball trat. Dankbarer Abnehmer Rüdiger Koch (86.), der Libereo Stefan Göbel alt aussehen ließ, auch noch Keeper Thrän umkurvte und zum 2:0 vollendete. Damit war die Messe dann gelesen.

FSV Rot-Weiß Wolfhagen: Rosenhauer - Schaake, Kaminski, Bakin, Gorzel - Rasch, Ebner (63., Durak), Unzicker
(62., Siebert), Moertel (87., Werner) - Akin, Koch

TSV Wichmannshausen: Thrän - Seum, Lucas, Benz, Göbel - Asbiana (46., Hosci), Frings, Murat, Werner - Hakim, Fey. Schiedsrichter: Manuel Römer (Homberg), Zuschauer: 100, Tore: 1:0, 2:0 Koch (16., 86.)
Held des Tages: Rüdiger Koch (rechts), der sich hier gegen den Wichmannshäuser Sascha Fey durchsetzt, erzielte beide Wolfhager Treffer. Jetzt warten auf den FSV auf Landesebene große Aufgaben. Foto: Michl


2008-10-03 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Pokal-Duell heute in Wolfhagen

Wolfhagen. Die Region Kassel stellt für den Fußball-Pokal-Wettbewerb auf Landesebene insgesamt drei Teilnehmer. Bereits qualifiziert sind die Teams des KSV Baunatal und des TSV Wabern. Die dritte Mannschaft wird am Freitag ab 15 Uhr in Wolfhagen ermittelt. Im Liemecke-Stadion trifft dann der FSV Wolfhagen auf den TSV Wichmannshausen. (red)



2008-10-02 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

„Akku ist wieder aufgeladen“

Wolfhagen will morgen Einzug in Pokalwettbewerb auf Landesebene perfekt machen

Wolfhagen. Und weiter geht‘s im Pokal. Für die Fußballer des FSV Wolfhagen steht am Freitag, 15 Uhr, ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Der A-Ligist erwartet im Liemecke-Stadion den zwei Klassen höher angesiedelten TSV Wichmannshausen.

Der Sieger qualifiziert sich neben dem Hessenligisten KSV Baunatal und dem Verbandsligisten TSV Wabern für den Landeswettbewerb und trifft dort möglicherweise auf einen namhaften Gegner. „Das muss Motivation genug sein“, meint Wolfgang Frey.

„Wichmannshausen sucht den Weg zum Torerfolg mit langen Bällen“, weiß der FSV-Trainer und ergänzt: „ Reimuth und Fey sind brandgefährlich“. Auf die groß gewachsenen Angreifer müsse seine Elf besonders Acht geben. „Die beiden dürfen nicht ins Laufen kommen“, warnt er.

Frey ist trotz Außenseiterrolle zuversichtlich. „Wir haben eine gute Mannschaft, der Akku ist wieder aufgeladen. Nach anstrengenden Wochen mit phasenweise drei Partien binnen sieben Tagen war der ungeschlagene Tabellenführer am vergangenen Wochenende spielfrei. „Die Pause hat uns gut getan. Wir waren zuletzt nicht immer frisch und munter auf dem Platz“.

Fehlen werden morgen Nachmittag die verletzten Sascha Viering und Tobias Markus. Matthias Wächter verzichtet aus privaten Gründen auf einen Einsatz gegen den Tabellen-15. der Bezirksoberliga 2.

Stanislav Bakin und Rafael Gorzel sind leicht angeschlagen, werden aber wohl auflaufen können. (zhj)


Leistungsträger: Stanislav Bakin (rechts) will mit Wolfhagen siegen. Foto: Hofmeister


Zur KSV-Homepage
Foto: Helmut Rupp


2008-09-11 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Das aktuelle Interview der HNA mit Stanislav Bakin

Wolfhagen. Einer der 450 Zuschauer am Dienstag beim Halbfinale des Fußball-Hessenpokals der Region Kassel zwischen dem A-Ligisten FSV Wolfhagen und Hessenligisten KSV Baunatal war Stanislav Bakin. Der Wolfhager Neuzugang verfolgte die Partie aufgrund einer Knieverletzung von der FSV-Bank aus. Nach der klaren Niederlage sprach HNA-Mitarbeiter Joachim Hofmeister mit dem Defensivspieler.

Herr Bakin, wie haben Sie das 1:8 erlebt?

Bakin: „Es war schade, dass wir so schnell in Rückstand geraten sind. Hätten wir die Begegnung länger offen gestalten können, wäre die Niederlage bestimmt nicht so hoch ausgefallen“.

Glauben Sie, dass Ihr Team dadurch einen Knacks bekommen hat?

Bakin: „Nein, auf keinen Fall. Die Niederlage wirft uns nicht um“.

Wie beurteilen Sie die Leistungen Ihrer Mitspieler?

Bakin: Die Mannschaft hat prima gekämpft und ihr Bestes gegeben. Sie hat aber einen Fehler begangen.

Welchen?

Bakin: „Die Spieler standen oft zu weit von ihren Gegenspielern entfernt. Dadurch hatte Baunatal viel Spielraum“.

Ist Ihnen noch etwas anderes aufgefallen?

Bakin: „Nein, eigentlich nicht. Doch. Das Publikum war etwas ruhiger als in den vergangenen Pokalspielen“.

Während Baunatal mit dem Sieg im Liemecke-Stadion in den Pokalwettbewerb auf Landesebene vorrückte, muss der FSV nach dem 1:8 um diesen bangen. Glauben Sie, dass Wolfhagen in wenigen Wochen den Verlierer des anderen Halbfinalspiels ausschalten kann?

Bakin: „Gegen den KSV Baunatal waren wir krasser Außenseiter. Die Chancen, Wabern oder Wichmannshausen auszuschalten, sind weitaus größer. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das Sommermärchen nach der Partie der Verlierer noch nicht zu Ende sein wird“.

Anmerkung:

Wabern steht im Pokalfinale

Der TSV Wabern steht im Endspiel des Hessenpokals der Region Kassel. Der Verbandsligist setzte sich am Mittwochabend mit 2:0 (1:0) gegen den TSV Wichmannshausen durch. Damit hat sich die Mannschaft für die erste Runde im Hessenpokal qualifiziert. Die Tore schossen Kai Wölk (28.) und Florian Korell (90.). Im Finale wartet jetzt der KSV Bauantal auf das Team aus Wabern. (sbx)

Das bedeutet, dass unser FSV Rot-Weiß Wolfhagen gegen die Mannschaft des TSV Wichmannshausen antreten muß.

Homepage Wichmannshausen
TSV Wichmannshausen
Zuück im Ligaalltag: Marcel Schaake, hier gegen den Baunataler Eugen Wagner (am Ball), ist mit Wolfhagen in Stammen zu Gast.
Foto: Hofmeister/nh
Auswärtsaufgabe für den Spitzenreiter. Der FSV Wolfhagen gastiert fünf Tage nach der 1:8-Pokalniederlage im Halbfinale des Hessenpokals der Region Kassel gegen den Hessenligisten KSV Baunatal beim TSV Stammen. FSV-Verfolger Reinhardshagen will im Ehlener Habichtswaldstadion die volle Ernte einfahren. Favorisiert sind Calden/Meimbressen II gegen Ersen II und Espenau gegen Schauenburg II. Der krisengeschüttelte TSV Fürstenwald muss zum FC Oberelsungen antreten. Sand II hofft auf eine Erfolgserlebnis gegen Grebenstein II.

TSV Stammen - FSV Wolfhagen (Vorsaison 3:5, 2:1). Mitwoch - Sonntag - Mittwoch...., die Spieler des FSV Wolfhagen merken natürlich den Substanzverlust durch die vielen Pflicht- und Pokalspiele der letzten Wochen. Gegen die Ehlener Mannschaft ging es gerade so nochmal gut. Das kann aber nicht unbedingt geschadet haben, denn nun wird auch das Kellerkind aus Stammen nicht zu leicht genommen. Der TSV hat sich nämlich vorgenommen, dem Favoriten so lange wie möglich Paroli zu bieten.
Danke für die Unterstützung!
2008-09-10 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Wächter trifft gegen KSV

Wolfhagen unterliegt Baunatal 1:8 im Halbfinale des Hessenpokals der Region Kassel

Von Joachim Hofmeister

Wolfhagen. Die Sensation blieb aus. Der FSV Wolfhagen unterlag gestern Abend im Halbfinale des Hessenpokals der Region Kassel gegen den vier Klassen höher angesiedelten KSV Baunatal mit 1:8 (0:3).

Die Gastgeber wollten so lange wie möglich ein 0:0 halten, um den KSV nervös zu machen. Doch das klappte nicht. „Wir sind mit zu viel Respekt in die Partie gegangen“, begründete FSV-Trainer Wolfgang Frey die frühe Führung von Wagner (4.).

Das 2:0 aus Sicht des Hessenligisten ließ nicht lange auf sich warten. D‘Agostino war der Torschütze (13.).

Kurz vor der Pause erhöhte Wagner für die technisch und spielerisch überlegenen Gäste per Elfmeter auf 3:0 (42.). Schaake hatte D´Agostino im Strafraum zu Fall gebracht.

Auch nach der Pause hatte der A-Ligist zumeist Defensivaufgaben zu lösen. Nur sporadisch tauchte der FSV vor dem Gehäuse von Schlussmann Kallenbach auf. Dieser hatte einen insgesamt sehr ruhigen Abend, machte aber in der 76. Minute keine gute Figur, als er einen langen Ball nicht festhielt und dabei FSV-Sturmspitze Koch foulte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Wächter zur Freude der knapp 450 Zuschauer im Liemecke-Stadion zum 1:6.

Dazwischen hatten Wagner (50.) und Akgöz (62., 64.) für Baunatal getroffen. Letztgenannter zeichnete auch für das 7:1 verantwortlich (82.). Den Schlusspunkt in einer über weite Strecken einseitigen Begegnung setzte Käthner mit seinem Treffer zum 8:1 (85.).

Während Wolfhagens Trainer Frey von einem „normalen Ergebnis“ sprach und zufrieden war, dass seine ersatzgeschwächte Elf (Werner, Bakin, Mansour, Markus und Döhne fehlten) nicht zweistellig verlor, war Baunatals Coach Carsten Lakies nicht vollends einverstanden mit der Leistung seiner Elf: „Wir haben uns zu wenig bewegt, waren dadurch zu vielen Zweikämpfen und somit einem größeren Verletzungsrisiko ausgesetzt“.

Wolfhagen: Rosenhauer - Gorzel (60. Siebert) - Eisenbeiß (51. Durak), Viering, Schaake - Rasch, Ebner (74. Unzicker), Akin, Mörtl, Wächter - Koch.
Baunatal: Kallenbach - Tews (46. Leipold), Biskupek, Susilovic, Matys - Ciba, Kazan, Käthner, D´Agostino - Frerking (35. Akgöz), Wagner (59. Alpaslan).

Tore: 0:1 Wagner (4.), 0:2 D´Agostino (13.), 0:3 Wagner (42., Elfmeter), 0:4 Wagner (50.), 0:5 Akgöz (62.), 0:6 Akgöz (64.), 1:6 Wächter (76., Elfmeter), 1:7 Akgöz (82.), 1:8 Käthner (85.).

Zuschauer: 450; Schiedsrichter: Friele (TV Rhoden)
Konnte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen: FSV-Torwart Arthur Rosenhauer schnappt Baunatals Burhan Alpaslan den Ball weg.
Fotos: Hofmeister
Strahlender Spielführer: Sascha Eisenbeiß und seine Wolfhager Mitspieler (links Arthur Rosenhauser) haben derzeit oft Grund zum Jubeln.
Foto: Hofmeister
2008-09-09 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Hessische Allgemeine Kassel-Ost

KSV klarer Favorit im Halbfinale

Baunatal tritt im Pokal in Wolfhagen an

Wolfhagen. Klarer könnte die Favoritenstellung nicht vergeben sein, wenn heute um 17.45 Uhr im Liemecke-Stadion in Wolfhagen im Fußball-Hessenpokal auf Bezirksebene der FSV Wolfhagen und der KSV Baunatal aufeinandertreffen. Im Halbfinale muss der Hessenligist bei der Elf aus der Kreisliga A Hofgeismar/ Wolfhagen antreten.

Der KSV Baunatal stellt sich in Wolfhagen als Mannschaft mit der besten Offensive der Hessenliga vor. Erst am Freitag bekam dies der FSV Fernwald beim 4:0-Erfolg der Baunataler zu spüren.

Beim Halbfinale der zwei traditionsreichen Teams aus der Region Kassel sollte die Elf von Trainer Carsten Lakies den krassen Außenseiter allerdings nicht unterschätzen. Auf dem Weg ins Halbfinale schaltete der FSV bereits mehrere höherklassige Mannschaften aus. Und auch in der Kreisliga A legten die Schützlinge von Trainer Wolfgang Frey bisher eine starke Serie hin. Nach acht Spieltagen liegt Wolfhagen ungeschlagen mit fünf Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Nur vier Gegentore in acht Spielen drücken die Defensivstärke der Gastgeber aus. (kp)

2008-09-09 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

„Wir haben eine kleine Chance“

Wolfhagens Kapitän Sascha Eisenbeiß im Interview über seine Elf, Trainer Frey und das heutige Pokalspiel



Von Joachim Hofmeister

Wolfhagen. FSV Wolfhagen gegen KSV Baunatal. Im Liemecke-Stadion treffen heute Abend zwei traditionsreiche Mannschaften im Halbfinale des Hessenpokals der Region Kassel aufeinander. Vor der Partie zwischen dem A-Ligisten und dem Hessenligisten sprachen wir mit Sascha Eisenbeiß, Spielführer des FSV.

Herr Eisenbeiß, beim FSV Wolfhagen läuft es derzeit glänzend. Platz eins in der Kreisliga A, im Hessenpokal warf Ihre Mannschaft mehrere höherklassige Klubs aus dem Rennen. Hatten Sie vor der Saison mit solchen Erfolgen gerechnet?

Eisenbeiß: „Ich habe geglaubt, dass wir in der Spitzengruppe mitmischen können. Dass es aber so gut läuft, damit hatte wohl niemand gerechnet“.

Und im Pokalwettbewerb?

Eisenbeiß: „Wir haben uns im Pokal von Spiel zu Spiel gesteigert. Die Erfolge haben uns beflügelt und viel Selbstvertrauen gegeben“.

Die Mannschaft hat sich gegenüber der Vorsaison personell kaum verändert. Wie sind die Erfolge zu erklären?

Eisenbeiß: „So etwas ist nicht der Verdienst eines Einzelnen. Dennoch beruht das gute Abschneiden im Wesentlichen auf der Arbeit von Trainer Wolfgang Frey. Aber auch unsere Neuzugänge Stanislav Bakin und Simon Werner trugen dazu bei. Beide passen prima zu uns, sowohl spielerisch als auch menschlich“.

Sie sprechen Ihren Trainer an. Was unterscheidet Wolfgang Frey von seinen Vorgängern?

Eisenbeiß: „Er versteht es, die Mannschaft stets zu motivieren, mitzureißen. Im Training  und beim Spiel fordert er  höchste Disziplin. Der Spaß kommt aber nicht zu kurz“.

Nach dem 1:0-Sieg im Derby gegen Ehlen gastiert heute mit dem KSV Baunatal ein namhafte Gegner im Liemecke-Stadion. Welche Chancen rechnen Sie sich gegen den Hessenligisten aus?

Eisenbeiß (überlegt lange): „Na, ja. Wolle (Wolfgang Frey) würde sagen 100:0. Ich meine, wir haben eine kleine Chance. Wenn wir hinten gut stehen und uns das Glück zur Seite steht, kann eine Überraschung gelingen“.

Und wenn der KSV ein oder zwei schnelle Tore vorlegt?

Eisenbeiß: „Auch dann geben wir uns noch nicht geschlagen. In den vergangenen Pokalspielen haben wir mehrfach einen Rückstand aufgeholt“.

Beim 3:0 gegen Goddelsheim/Münden waren jüngst 300 Zuschauer im Liemecke-Stadion. Wie viele Besucher erwarten Sie heute Abend?

Eisenbeiß: „Die Tribüne wird rappelvoll werden. Aus Balhorn, Altenhasungen und Schauenburg weiß ich, dass einige Spieler ihr Training sausen lassen wollen, um uns zu unterstützen“.

In den vergangenen Partien war die Unterstützung der FSV-Anhänger unüberhörbar. Beflügelt Sie die Stimmung?

Eisenbeiß: „Natürlich. Es ist super, wenn von den Rängen Rudi-Rudi-Rufe kommen.

Rudi? Sie meinen Ihren Mitspieler Rüdiger Koch.

Eisenbeiß: Ja. Richtig. Unser Oldie erlebt derzeit seinen dritten Frühling. Ich hoffe, er schießt uns in die nächste Runde“.

Und wenn Sie verlieren?

Eisenbeiß: „Das wäre kein Beinbruch. Dann haben wir ja noch die Möglichkeit einen der beiden anderen Halbfinalisten zu schlagen, um dann in den Pokalwettbewerb auf Landesebene vorzudringen.

2008-09-08 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCH ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

FSV träumt vom Sommermärchen

Wolfhagens Trainer Frey vor dem Pokalhit am Dienstag: „Wir sind bereit für die Sensation“

Wolfhagen. Den Fußballern des FSV Wolfhagen steht am morgigen Dienstag das Spiel des Jahres bevor. Dies ist jedenfalls die Meinung von FSV-Trainer Wolfgang Frey und meint damit die Partie gegen den KSV Baunatal im Halbfinale des Hessenpokals der Region Kassel. Anpfiff im Liemecke-Stadion: 17.45 Uhr.

Den favorisierten VW-Städtern, die vier Klassen höher spielen, begegnet der FSV mit Respekt, jedoch keinesfalls mit Angst. Ganz im Gegenteil: „Wir sind bereit für die Sensation“, zeigt sich Frey kämpferisch. Zuversicht schöpft er aus den Erfolgen der vergangenen Partien im Rahmen der Pokalserie. Seine Mannschaft habe nicht nur fast ausschließlich höherklassige Klubs aus dem Rennen geworfen, sondern dabei auch guten Fußball gezeigt.

Dass die Baunataler gleichfalls ihr Handwerk beherrschen, ist dem FSV-Coach bewusst. Frey hat den Gegner im Meisterschaftsspiel gegen den OSC Vellmar in Augenschein genommen und festgestellt: „Der KSV hat mit Akgöz und Tanjic zwei brandgefährliche Stürmer sowie mit Nebe einen sehr guten Mittelfeldakteur. Diese gilt es auszuschalten“.

Mit einer starken Defensive und Doppelbewachung glaubt Frey über das richtige spielerische Konzept zu verfügen. Zugleich hofft er, dass der Hessenligist seine Elf ein wenig unterschätzt und das Wolfhager Sommermärchen seine Fortsetzung findet.

&Im Hexenkessel vom Liemecke-Stadion ist derzeit alles möglich“, so Frey. Schon bei den vergangenen Spielen waren die Zuschauer maßgeblich am Erfolg beteiligt. „Die Unterstützung war riesig“, lobt der erfahrene Übungsleiter die tolle Stimmung im Stadion. Auch für morgen Abend erhofft er sich volle Ränge und die Genesung seiner angeschlagenen Spieler (Bakin, Gorzel und Akin). Bis dahin werden bestimmt alle Schmerzen vergessen sein“. (zhj)

2008-08-28 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Erneuter Jubel beim FSV

Wolfhagen schaltet im Pokal auch Goddelsheim/M. aus und trifft nun auf Baunatal

Von Joachim Hofmeister

Der FSV Wolfhagen sorgt im Pokalwettbewerb weiter für Furore. Der A-Ligist schaltete am gestrigen Abend im Viertelfinalspiel auf Bezirksebene die klassenhöhere SG Goddelsheim/Münden mit 3:0 (3:0) aus.

Es hatten noch nicht alle der 300 Zuschauer das Liemecke-Stadion betreten, da verkündete Stadionsprecher Peter Borchardt bereits das 1:0. Torschütze: Rüdiger Koch.

In der fünften Minute kam der Stürmer im SG-Strafraum frei zum Schuss. Schlussmann Andreas Schmidt hatte keine Abwehrmöglichkeit.

Die Wolfhager Mannschaft, die nach den Erfolgen der letzten Wochen sehr selbstbewusst auftrat, agierte schnell und zielstrebig und war zu Beginn der Partie fast ausschließlich in der Hälfte der Gäste zu finden.

Neun Minuten nach dem Führungstreffer das 2:0. Nach Cenol Bakins Schuss aus 20 Meter Entfernung wurde der Ball von Adem Tekin unhaltbar für Schmidt abgefälscht.

Danach kam der Kreisoberligist besser ins Spiel. Doch nach einem Foulspiel von Christoph Emde an Stanislav Bakin im Strafraum und dem daraufhin sicher verwandelten Elfmeter von Koch musste der Gast einen weiteren Rückschlag hinnehmen (34.).

Und es kam noch schlimmer. Der bereits verwarnte Emde sah wegen Meckerns Gelb-Rot vom Wattenbacher Unparteiischen Ralf Orschuluk.

„Das war eine krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichters“, gab Emde kurz nach seiner Hinausstellung zu Protokoll und ergänzte: „Ich habe meinen Gegenspieler nicht zu Fall gebracht.“

Kurz vor dem Seitenwechsel die ersten Chancen für Goddelsheim/Münden. André Kraushaar scheiterte jedoch am gut aufgelegten FSV-Keeper Arthur Rosenauer (43.).

Nach dem Seitenwechsel agierten die Gäste druckvoll, Wolfhagen hatte zumeist Defensivaufgaben zu lösen. Erledigte diese aber ordentlich. So kam Goddelsheim/Münden nur zu wenigen gefährlichen Aktionen.

Glück hatte der FSV allerdings beim Freistoß von Markus Kisjuhas (52.). Der Ball knallte an die Latte. Und in der 69. Minute klärte Bakin kurz vor der Torlinie vor dem einschussbereiten Sascha Kreis.

Nach dem Abpfiff lagen sich die Wolfhager Spieler jubelnd in den Armen. Der Sieg wurde ausgelassen gefeiert.

Auf der anderen Seite indes große Enttäuschung. So auch bei Miguel Lopez-Röhle. „Wir haben die ersten 20 Minuten total gepennt und sind durch individuelle Fehler ins Hintertreffen geraten. Danach haben wir ordentlich gespielt, waren überlegen, konnten uns aber nicht zwingend durchsetzen“, so der Spielertrainer.

Sein Gegenüber, FSC-Coach Wolfgang Frey, meinte: „Ein verdienter Sieg. In Halbzeit eins hat meine Mannschaft tollen Fußball gezeigt. Nach der Pause haben wir das Ergebnis verwaltet. Nun wollen wir dem Hessenligisten KSV Baunatal Paroli bieten.“

Wolfhagen - Goddelsheim / Münden 3:0 (3:0)

Wolfhagen: Rosenauer - Eisenbeiß (64. Durak) - Ben Mansour, Schaake, Siebert (35. Rasch), Gorzel - Bakin, Ebner (60. Werner), Cenol, Wächter - Koch. Goddelsheim/Münden: Schmidt - Kuhnhenne (46. Sippel-Heine), Emde, Mütze, Tekin (60. Volke), Schütz - Knipp, Lopez-Röhle, Kisjuhas - Schmitz, Kraushaar
Tore:. 1:0 Koch (5.), 2:0 Cenol (14.), 3:0 Koch (34. Elfmeter)
Schiedsrichter: Orschuluk (TSG Wattenbach)
Zuschauer: 300
Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot für Emde (SG) wegen Meckerns (34.)


2008-08-26 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

„Kämpfen bis zum Umfallen“

Pokal: Fußballer des FSV Wolfhagen wollen SG Goddelsheim/Münden besiegen

In der ersten Runde des Hessenpokals auf Bezirksebene erwartet morgen Abend der FSV Wolfhagen die SG Goddelsheim/Münden. Anstoß im Liemecke-Stadion um 18.15 Uhr.

FSV-Trainer Wolfgang Frey sieht seine Mannschaft mit Blick auf die Klassenzugehörigkeit in der Außenseiterrolle. Während die Gäste in der Kreisoberliga Waldeck spielen, ist Wolfhagen eine Liga darunter angesiedelt. Sorgt dort allerdings für Furore.

Kämpfte der FSV im Vorjahr noch um den Klassenerhalt, führt die Elf nun ungeschlagen die Tabelle der Kreisliga A an.

Damit hatte im Vorfeld der Saison niemand gerechnet. Auch nicht, dass Wolfhagen im Pokalwettbewerb fast ausschließlich höherklassige Mannschaften ausschaltet, bis ins Kreispokalfinale vordringt und dort die favorisierte TSG Hofgeismar nach Elfmeterschießen besiegt.

„Die, die auflaufen, sind absolut konkurrenzfähig und werden den Fußballkreis Hofgeismar/Wolfhagen würdig vertreten“

FSV-Trainer Wolfgang Frey

„Wir sind an den Aufgaben gewachsen und haben uns im Laufe der Meisterschaftsrunde sowie im Pokalwettbewerb immer mehr gefestigt“, sagt Frey und ergänzt: „Wir haben ein Spielsystem gefunden, dass auf alle Spieler passt“.

Was das Geheimnis seines Konzepts ist? Darauf will der FSV-Coach keine Antwort geben. „Dann weiß der Gegner zu viel über uns“, erklärt er lachend.

Und wie wollen Frey & Co. Goddelsheim/Münden besiegen? „Meine Mannschaft wird kämpfen. Kämpfen bis zum Umfallen,“ verspricht der 55-jährige Übungsleiter. „Schließlich wartet im Halbfinale mit dem KSV Baunatal oder dem OSC Vellmar ein lukrativer Gegner“.

Die Hessenligisten stehen sich ebenfalls morgen Abend gegenüber.

Gäste-Spielertrainer Miguel Lopez-Röhle hat vor drei Jahren in diesem Wettbewerb mit seinem Ex-Verein Sachsenhausen einige Sternstunden erlebt: „Die Heimspiele gegen Baunatal, Flieden und Bernbach waren tolle und unvergessliche Momente.“

Lopez-Röhle glaubt eine überspringbare Hürde vor sich zu haben, warnt aber gleichzeitig vor den eigenen Gesetzen eines Pokalwettbewerbs, von denen er wie beim damaligen Sieg über Flieden selbst profitierte.

Die Favoritenrolle nimmt er an, obwohl er auf keinen Fall seine Wunschformation aufbieten kann. Fehlen werden neben Spielmacher Markus Kisjuhas und Torhüter Manuel Mitze voraussichtlich auch Marco Vesper, Dennis Stietz und Benjamin Knipp. „Ich bin dennoch zuversichtlich, denn schließlich haben wir einen großen Kader“, hat der Libero deshalb keine Kopfschmerzen vor der Partie.

FSV ohne Viering und Markus

Dass Frey seine Mannschaft nicht zusätzlich motivieren braucht, versteht sich von selbst. „Die, die auflaufen, sind absolut konkurrenzfähig und werden den Fußballkreis Hofgeismar/Wolfhagen würdig vertreten“.

Zuschauen müssen die Abwehrspieler Sascha Viering (Leistenverletzung) und Tobias Markus. Letztgenannter zog sich beim Kreispokalendspiel gegen Hofgeismar auf dem von Frey bezeichneten „Acker von Eberschütz“ ohne Einwirkung eines Gegenspielers einen Bänderriss zu.

Im Kampf um den Einzug in die nächste Pokalrunde hofft der FSV-Coach auf zahlreiche und gute Unterstützung. „Ich rechne mit 300 bis 400 Besuchern“.

Diese sollen Wolfhagen den Rücken stärken. (zhj)
Unser Schriftführer gratuliert aus Fuerteventura

Glueckwunsch an die Mannschaft aus Fuerteventura!

Waere gern bei euch gewesen, hoffe dennoch, dass ihr den Sieg ordentlich gefeiert habt!

Gruss vom Gerrit
Das Elfmeter-Schießen in Eberschütz
SG Münden / Goddelsheim
12 Treffer
4 Treffer
HNA-Artikel zum Download FSV holt 0:2-Rückstand auf

Wolfhagen besiegt Hofgeismar im Kreispokalfinale 6:5 (2:2) nach Elfmeterschießen

Von Ralf Heere

Eberschütz. Um 21.16 Uhr war die Sensation perfekt. Die Spieler des FSV Wolfhagen und ihre zahlreich mitgereisten Fans lagen sich gestern Abend in den Armen und jubelten, die Akteure der TSG Hofgeismar sanken enttäuscht zu Boden. Der Fußball-A-Ligist aus Wolfhagen hatte soeben überraschend den Hütt-Kreispokal 2008 errungen und mit 6:5 nach Elfmeterschießen gewonnen. In der regulären Spielzeit und nach Verlängerung hatte es 2:2 gestanden.

Mit einer ähnlichen Energieleistung wie im Halbfinale, denn schon da hatten die Frey-Schützlinge einem Kreisoberligisten, der FSG Weidelsburg, auch nach einem 0:2-Rückstand ein Bein gestellt. Diesmal lag der FSV schon nach 18 Minuten mit zwei Toren hinten und eigentlich gab kaum jemand noch einen Pfifferling auf ihn. Zu technisch und spielerisch überlegen agierte die TSG. Doch kleine Änderungen zur zweiten Halbzeit, mit Zeki Durak ein weiterer Stürmer und einem unbändigen Kampfgeist kam der A-Ligist zurück in die Partie. Das anschließende Elfmeterschießen ist immer Glückssache, doch es gab nicht wenige Stimmen nach der Partie, die in diesem Fall vom Glück des Tüchtigen sprachen. FSV-Torwart Rosenbauer parierte den zweiten Strafstoß von M. Oelge. Zittern mussten die Rot/Weißen, als Durak nur den Pfosten traf. Doch Wächters Tor brachte die Erlösung.
2008-08-14
HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE
ALLGEMEINE Wolfhager_Allgemeine

9. Minute: Ein Freistoß von Cunezzyt Cifci wird von Sebastian Bischoff ins Tor verlängert - 0:1.

15. Minute: Jan Donig dringt in den Strafraum ein, sein Schuss wird von Arthur Rosenbauer pariert.

18. Minute: Zuspiel von Donig aus der eigenen Hälfte zu Matthias Lippert, der das 0:2 erzielt.

26. Minute: Michael Riese kann einen Fernschuss von Mathias Wächter nur abklatschen, doch Stanislaw Bakin scheitert im Nachschuss.

33. Minute: Ibrahim Aras köpft ans eigene Außennetz.

35. Minute: Alleingang von Bischoff, Torwart Rosenbauer hält.

46. Minute: Erster Warnschuss von Wolfhagens Rüdiger Köster.

49. Minute: Ein Freistoß von Donig geht knapp am Tor vorbei.

55. Minute: Mindestens das Tor der Woche. Fantastisch angeschnittener Freistoß von Stanislaw Bakin aus 25 Metern zum 1:2

75. und 76. Minute: Kurz hintereinander zwei gute Kopfballchancen für den eingewechselten Zeki Durak.

78. Minute: Endlich der Ausgleich zum 2:2 für den FSV. Wieder ein Freistoß, diesmal gekonnt abgeschlossen von Rafael Görzel, Bakin war gefoult worden.

85. Minute: Nochmal die TSG. Ein Heber von Bischoff wird von Tobias Markus vor der Torlinie abgewehrt.

93. Minute: Lippert fällt im Wolfhager Strafraum. Anschließend bekommt in der anderen Hälfte der Hofgeismarer Robert Wiedemann die rote Karte wegen Beleidigung.

98. Minute: Bakin befördert den Ball mit dem Körper aus kurzer Distanz neben das Tor.

109. Minute: Jubel im FSV-Lager. Aber Rüdiger Kochs Treffer wird wegen vorangegangenen Foulspiels nicht anerkannt.

112. Minute: Cifci schießt knapp vorbei, letzte Torchance der Partie.

Im Elfmeterschießen zielt der fünfte TSG-Schütze Silko Krahl daneben. Matthias Wächter bezwingt darauf Riese und entscheidet den Krimi. (zyh)

Stimmen zum Spiel

Wolfgang Frey

Trainer FSV: „Ich hätte mir gewünscht, dass das Finale auf einem anderen Platz stattgefunden hätte. Meine Spieler waren zu Beginn der Partie sehr nervös. Sie haben viele Fehler gemacht. Nach dem Rückstand  mussten wir uns etwas einfallen lassen. Nach dem  Seitenwechsel  hat meine Mannschaft Moral bewiesen“.

Wolfgang Steller

Vorsitzender Trainergemeinschaft: „Ein Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten. Hofgeismar war in Durchgang eins klar überlegen, nach der Pause war Wolfhagen tonangebend. Von daher war der Ausgleich verdient. Die TSG fand nach dem 2:2 wieder ins Spiel zurück und versuchte die Initiative zu übernehmen. In der Verlängerung ein offener Schlagabtausch“.

Werner Trümper

Mitglied FSV: „Es wäre schön gewesen, hätten sich Hofgeismar und Wolfhagen auf halber Strecke getroffen. Die Pokalfinalisten hätten einen besseren Platz verdient gehabt. Eberschütz hat sich viel Mühe gegeben, die Organisation war prima. Das Geläuf an der Diemel aber furchtbar“.

R. Wiedemann

Spieler TSG: Der Platzverweis war eine krasse Fehlentscheidung des Unparteiischen. Ich habe den Schiedsrichter nicht beleidigt. Nach der 2:0-Führung haben wir das Spiel aus der Hand gegeben. Wir haben uns wohl zu sicher gefühlt“. (zhj)

TSG Hofgeismar: Riese - Brand (64. Seibel), Aras (46. Krahl), Esen, S. Oelge, Wiedemann, M. Oelge, Lippert, Donig, Cifci, Bischoff (96. Franke).

FSV Rot-Weiß Wolfhagen: Rosenbauer - Viering, Markus, Bakin, Gorzel, Siebert, Werner (94. Rasch), Mörtel (46. Durak), Eisenbeiß (116. Ben Mansour), Wächter, Koch.

Schiedsrichter: Thorsten Reuter (Mengeringhausen). Zuschauer: 300. Tore: 1:0 Bischoff (9.), 2:0 Lippert (18.), 2:1 Bakin (55.), 2:2 Gorzel (78.). (zyh)
2008-08-12 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Duell der Ex-Kreisstädte

Kreispokal: Wolfhagen ist morgen gegen Hofgeismar in der Außenseiterrolle

WOLFHAGEN. Mit Kreisoberligist TSG Hofgeismar und A-Ligist FSV Wolfhagen stehen morgen zwei Fußball-Teams im Endspiel um den Hütt-Kreispokal, mit denen im Vorfeld wohl keiner gerechnet hatte. Höherklassige Mannschaften wie Dörnberg, Calden/Meimbressen oder Zierenberg hatten es nicht geschafft, ins Endspiel zu kommen, das um 18.30 Uhr in Eberschütz angepriffen wird.

„Endlich einmal wieder im Mittelpunkt stehen“, werden sich die Verantwortlichen der beiden Mannschaften aus den ehemaligen Kreisstädten denken. Denn in den vergangenen Jahren boten sie ihren Zuschauern eher Magerkost. Der Abstand zu den Top-Teams ihrer Kreisteile war immer größer geworden. Der FSV Wolfhagen wurde sogar bis in die Kreisliga B runtergereicht, stieg letztes Jahr aber gleich wieder auf.

Frey war Trainer der TSG

Die Hofgeismarer kehrten im Juni nach drei Jahren Abstinenz wieder in die Kreisoberliga (vorher Bezirksliga) zurück. Diese neue Liga ist nun auch das Ziel des FSV Wolfhagen, der nach dem Saisonstart und den Pokalerfolgen zu den Mannschaften zählt, die den vermehrten Aufstieg nutzen könnten.

Mit Wolfgang Frey hat der FSV einen allseits anerkannten Fußball-Fachmann als Trainer gewinnen können und das pikante vor dem Endspiel ist, dass Frey auch schon in Hofgeismar mehrere Jahre tätig war.

Die Rot-Weißen gelangten über die Stationen Holzhausen, Reinhardshagen, Calden/Meimbressen und Weidelsburg nach Eberschütz. Schalteten also auch einen Gruppenligisten (vorher Bezirksoberliga) aus.

Die TSG konnte mit Zierenberg und Sand sogar zwei Gruppenligisten aus dem Wettbewerb kicken, bevor man sich Espenau und Carlsdorf vornahm.

Nimmt man die Kreispokalspiele mit hinzu hat die TSG Hofgeismar von den letzten 41 Pflichtspielen nur eines verloren, womit sich die Frage nach dem Favoriten, auch wegen der Höherklassigkeit, wohl leicht beantworten lässt. Doch die direkten Vergleiche aus der Vorsaison (1:0 und 5:3 für die TSG) lassen durchaus den Schluss zu, dass die Wolfhager zwar Respekt, aber keine Angst vor dem Belarbi-Team haben müssen.

Der Sieger der Partie qualifiziert sich für den Hessenpokal und trifft dann in der ersten Runde auf den Waldecker Kreisoberligisten SG Münden/Goddelsheim, der wohl nur den Vereinen aus dem Kreisteil Wolfhagen ein Begriff ist.

Fanbus an die Diemel

Der FSV Wolfhagen setzt nach Eberschütz einen Fanbus ein. Treffpunkt ist um 16.45 Uhr am Liemecke-Stadion. (zyh/nh)

2008-08-12 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Kreisfußballwart Willi Röhn will kleinen Vereinen eine Chance geben.

im Vorfeld des Fußball-Kreispokalfinales zwischen Hofgeismar und Wolfhagen gibt es Meinungsverschiedenheiten ob der Austragungsstätte. Nicht wenige sprechen von einem Acker in Eberschütz. Mit Kreisfußballwart Willi Röhn sprach HNA-Mitarbeiter Joachim Hofmeister.

Herr Röhn, wieviele Beschwerden gingen nach Bekanntgabe der Austragungsstätte bei Ihnen ein?

Röhn: „Mir sind keinerlei Beschwerden bekannt. Wolfhagen beklagte sich lediglich, dass man eine weitere Anreise als der Gegner habe“.

Wieviele Vereine haben sich für die Austragung des Kreispokalendspiels beworben?

Röhn: „Sechs. Oberelsungen, Hombressen/Udenhausen, Espenau, Zierenberg, Sand und Eberschütz“.

Warum fiel die Wahl auf letztgenannten Ort?

Röhn: „Wir wollen einem kleinen Verein die Chance geben, ein Endspiel auszurichten. Auf den anderen Plätzen wurden in den Vorjahren Relegationspiele beziehungsweise vergleichbare Partien ausgetragen. Sie werden diesbezüglich auch künftig in Frage kommen.

Haben sie die Platzwahl allein getroffen?

Röhn: Nein, selbstverständlich nicht. Dies geschah in Absprache mit meinem Stellvertreter Peter Schnepf.

2008-07-28 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Rüdiger Koch kocht SG ab

Kreispokal: A-Ligist Wolfhagen wirft Gruppenligist Calden/M. aus dem Rennen

WOLFHAGEN. Sensation auf der Liemecke:: Durch zwei Tore von Rüdiger Koch warf der A-Ligist FSV Wolfhagen die zwei Klassen höher spielende SG Calden/Meimbressen mit 2:1 (1:0) aus dem Kreispokal und erwartet nun am Mittwoch im Halbfinale die SG Weidelsburg.

Um 19.49 Uhr war am Samstag die Sensation perfekt. Denn als Schiedsrichter Thomas Valentin die Viertelfinalpartie auf Kreisebene um den Hütt-Pokal abpfiff, steppte auf dem grünen Rasen der Wolf. Die Platzherren unter Neutrainer Wolfgang Frey feierten, die SG-Spieler ließen enttäuscht die Köpfe hängen.

90 Sekunden waren auf der Liemecke gespielt, da musste FSV-Stadionsprecher Lothar Rasch schon die Durchgabe der Mannschaftsaufstellung unterbrechen. Koch (2.) bestrafte einen eklatanten Schnitzer von Caldens Kai Päckert und brachte seine Farben früh in Front. Vier Minuten später verfehlte Koch nur um Papierbreite das Ziel. Kurz danach vergab Matthias Wächter (11.) eine sogenannte Hundertprozentige.

Der konsternierte Gruppenligist kam erst in der 20. Minute durch Karsten Käckel zur ersten richtigen Chance, das Runde verfehlte jedoch das Eckige. Von da an sah man zwar die Caldener überwiegend im Vorwärtsgang, doch die Vereinigten überboten sich im Auslassen der besten Einschussmöglichkeiten; oder verzweifelten an FSV--Keeper Artur Rosenbauer.

Nach gut einer Stunde fiel dann doch der längst fällige Ausgleich durch Patrick Helm. Anschließend versäumten es die Gäste aber erneut, den Sack zuzumachen. Hinzu kam die Ampelkarte für Kai Päckert (73.).

Aber auch der FSV hätte mit kluger Kontertaktik durch Koch und Matthias Wächter völlig allein vor Schlussmann Steven Berndt das Signal noch auf Grün stellen können. Was Rüdiger Koch (71.) mit einem 40-Meter-Sonntagsschuss, der vom Innenpfosten ins Tor ging, dann auch bewerkstelligte. (zih/nh)

Matchwinner: Der Wolfhager Rüdiger Koch, hier gegen den Caldener Zweier Patrick Helm, schoss mit seinen beiden Toren den Pokalfavoriten Calden / Meimbressen ab.
Foto: zih
2008-07-31 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

Siegtor in der 90. Minute

Kreispokal: Wolfhagen im Finale - 3:2-Erfolg gegen Kreisoberligisten Weidelsburg

Der Fußball-A-Ligist FSV Wolfhagen, der erst in der vergangenen Saison wieder in dieser Klasse heimisch wurde, sorgt im Hessenpokal auf Kreisebene um den Hütt-Pokal weiter für Furore. Denn die Rot-Weißen unter Neutrainer Wolfgang Frey toppten die Sensation mit dem 2:1-Viertelfinalsieg gegen Calden/Meimbressen noch einmal. Gaben gestern Abend auf der heimischen Liemecke vor rund 400 Zuschauern dem höherklassigen Lokalrivalen FSG Weidelsburg mit 3:2 (1:2) das Nachsehen.

In der Anfangsphase glich sich die Partie dem Wetter an: Sommerfußball. Dann aber ging es Schlag auf Schlag. Rüdiger Koch (14.) trifft nur den FSG-Pfosten, fünf Minuten später steppte dann aber doch der Wolf, bringt Stanislav Bakin (19.) die rotweißen Farben in Front. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer. Im direkten Gegenzug Eckball für die Weidelsburger, den der mit nach vorne gegangene Pascal Simshäuser (21.) mit dem Haarschopf über die Linie drückt - 1:1. Doch damit noch nicht genug. Pascal Simshäuser (24.) zirkelt einen 25-Meter-Freistoß an Freund und Feind vorbei zum 1:2-Führungstreffer in den Kasten. Diese beiden Standards waren aber auch die einzigen nennenswerten Chancen für das Team von Coach Jörg Krug. Den Ausgleich verhindert mit Glanztat Gästeschlussmann Pascall Schmidt bei einem Hammer von Sascha Ebner. kann den Ball nur abklatschen. Genau auf den Kopf von Sascha Eisenbeiß, der aber das Runde neben das Eckige setzt. Das wars bis zur Pausenerfrischung.

Nach dem Seitenwechsel forciert Wolfhagen Druck und Tempo, die Weidelsburger versuchen den Vorsprung nur zu verwalten. So etwas wird bekanntlich bestraft. In Person von Stanislav Bakin (62.) per Kopf nach einem Freistoß zum zwischenzeitlichen 2:2-Gleichstand. Und fast hätte Simshäuser (66.) Tagestreffer Nummer drei erzielt, jedoch ins eigene Gehäuse. Bei einer Kopfballabwehr verhindert die Metallstange schlimmeres.

Nun entwickelte sich ein echter Pokalfight. Leider auch mit vielen kleinen Nickelichkeiten, Auch die Weidelsburger erhöhten die Schlagzahl, suchten die Entscheidung. Ohne aber FSV-Torwart Arthur Rosenbauer ernstlich in Verlegenheit zu bringen. Sie witterten jedoch Morgenluft, als sie nach der Ampelkarte für Andre Ben Mansour (81.) in Überzahl agieren konnten. Es half nichts. In der Schlussminute köpfte Torsten Mörtel an die Querlatte, den Abpraller drückte Rüdiger Koch (90.) zum 3:2 über die Linie. Abpfiff. Wobei Schiedsrichter Michael Evers vorher noch dem Weidelsburger Torsten Sippel den roten Karten vor die Nase hielt. (zih)

FSV Rot-Weiß Wolfhagen:
Rosenbauer, Ben Mansour, Viering, Bakim, Gorzel, Werner, Siebert, Ebner (82. Hedrich), Eisenbeiß (75. Mörtl), Wächter, Koch.
FSG Weidelsburg:
Schmidt, Brede, Simshäuser, Sippel, Kurz, Globisch, Crede (53., Berndt), Hollbach, Marzahn, Niesik, Callarius. Tore:. 1:0 Bakin (19.), 1:1, 1:2 Simshäuser (21., 24.), 2:2 Bakin, 3:2 Koch (90.).
Schiedsrichter: Michael Evers (Körbecke); Zuschauer: 400 (200 zahlende)
Besondondere Vorkommnisse.: Gelb-Rot für Ben Mansour (81.), Rot für Sippel (90.).

2008-07-17 HESSISCH-NIEDERSAECHSISCHE ALLGEMEINE Wolfhager Allgemeine

FSV Rot- Weiß Wolfhagen - SG Reinhardshagen 6:3 (2:2 / 1:1) n. V.

Die Zuschauer im Liemecke-Stadion sahen ein spannendes Pokalspiel, das der FSV Wolfhagen nach 120 Minuten verdient gewann. Rüdiger Koch brachte die Gastgeber in der 21. Minute in Führung. Für den Ausgleich sorgte Mare Schlicker per Kopfball unmittelbar vor dem Pausenpfiff.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Vizemeister des Vorjahres den Druck und wurde belohnt. Patrick Fraahs traf zum 1:2 (70.).Wolfhagen steckte jedoch nicht auf. Im

Gegenteil. Die Frey-Elf drängte auf den Ausgleich, den Thorsten Mörtel in der 85. Minute schaffte. Der Einwechselspieler tauchte frei vor dem gegnerischen Strafraum auf und ließ SG-Keeper Pascal Hagemann mit einem Schlenzer keine Abwehrchance. ,In der Verlängerung waren die Gastgeber konditionell und spielerisch stärker. Der 40-jährige Koch stellte mit seinen Toren in der 94., 109.und 115. Minute den Sieg sicher. Matthias Wächter traf zum 6:3-Endstand (120). Für das zwischenzeitliche 4:3 sorgte der eingewechselte Jan Umbach (113.).


Torfolge: 1:0 R. Koch (21.), 1:1 M. Schlicker (45.), 1:2 P. Fraahs (70.), 2:2 T. Mörtl (85.), 3:2 R. Koch (94.),
4:2 R. Koch (109.), 4:3 J. Umbach (113), 5:3 R. Koch (115.), 6:3 M. Wächter (120.)

Gestoppt: Der Wolfhager Tobias Markus trennt Matthias Reif von der SG Reinhardshagen vom Ball. Foto: Hofmeister
TSV Holzhausen - FSV Rot- Weiß Wolfhagen 2:5 n. V.

0:1 S. Bakin
1:1
2.1
2:2 R. Koch
2:3 R. Koch
2:4 S. Eißenbeiß
2:5 R. Koch

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